Kategorie: Krimi und Thriller

„Was ist das eigentlich, was du da machst? Ist das Krimi, ist das Familiengeschichte, ist das Komödie, ist das Satire?“
„Genau, das alles“

Als Henning Bröhmann den Schriftsteller Dietrich Faber zu seinem neuen Buch interviewt hat, fragte er ihn, was eigentlich das wäre, was er da macht. Die Antwort auf diese Frage überraschte Herrn Bröhmann, der nicht viel damit anfangen konnte. Der verdutzte Herr Bröhmann schien das Gefühl zu haben, das Opfer eines bösen Scherzes zu sein.
Die Erklärung für diese Situation ist einfach: Henning Bröhmann ist die Hauptfigur der Kriminalromane, deren Autor Dietrich Faber ist.

„Hessen zuerst!“ ist die fünfte Folge der Reihe um den Kriminalhauptkommissar – inzwischen Ex-Kriminalhauptkommissar – Henning Bröhmann.

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Alptraumlandschaft Altersheim

Es ist vorbei… schade. Ab jetzt werde ich mir nur vorstellen können, wie es mit den alten finnischen Damen weitergeht, denn „Sherry für drei alte Damen oder Wer macht das Licht aus?“ ist der letzte Teil der Trilogie um die über 90 Jahre alte Siiri und ihre Freundinnen, die Bewohnerinnen der alptraumhaften Seniorenresidenz „Abendhein“.
Minna Lindgren hat mit diesem dritten Teil das beste Buch der Trilogie geschrieben, einen rundum zufriedenstellenden Abschluss, bei dem ich wenig zu meckern hatte.

Drei Folgen lang haben Siiri, Irma und Anna-Liisa unter der Unfähigkeit des für sie zuständigen Pflegepersonals, der Korruption der Geschäftsführung und der Untätigkeit der Behörden gelitten. Nachdem die Renovierungsarbeiten in „Abendhein“ abgeschlossen wurden, durften sie ihre Wohnungen wieder beziehen. Sie leben jetzt in einer hochmodernen Einrichtung, voll automatisiert, und in der die Computer das Sagen haben und die Arbeit erledigen, die vorher Menschen getätigt haben.

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Mafiöse Zustände

Als ich schon dachte, schlimmer könnte es für die drei 90-jährigen Siiri, Irma und Anna-Liisa nicht werden, wurde in der Tat das Leben in der Seniorenresidenz Abendheim zum absoluten Alptraum: Eine umfangreiche Renovierung des Gebäudes macht einen Aufenthalt auf längere Sicht einfach unmöglich. Die älteren Damen überlegen also, ob es nicht sinnvoll wäre zu flüchten. Aber wohin?

„Whisky für drei alte Damen oder Wer geht hier am Stock?“ von der finnischen Schriftstellerin Minna Lindgren erzählt eine fast gruselige Geschichte über die totale Renovierung der Altersresidenz, in der die drei quirligen Heldinnen wohnen, und über alles, was sie unternehmen, um dem Horror, den diese Renovierungsmaßnahme mit sich bringt, zu entkommen.

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51lnFEjpP5LDer neue Kieffer: spannend und unterhaltsam!

Schon fünfmal habe ich Xavier Kieffer auf Verbrecherjagd begleitet. Fünfmal hat er mich in Luxemburg und im Dreiländereck in interessante Ecken geführt, mir Lust auf die typischen Köstlichkeiten der Region gemacht und vieles über Lebensmittel und Lebensmittelskandale beigebracht.
Xavier ist ein sehr sympathischer Mann, Koch aus Leidenschaft, einer, der weiß, wie man das Leben genießt und gleichzeitig menschlich und bodenständig ist. Seine Neugier und sein konsequentes Handeln machen ihn zum guten Ermittler. Bisher immer unfreiwillig. Diesmal aber bekommt er zum ersten Mal einen konkreten Auftrag, einen Fall zu lösen. Die große Überraschung in dieser Folge ist der Auftraggeber. Auch mächtige und sehr gefährliche Gegner gibt es in „Gefährliche Empfehlungen“, dem 5. Teil der kulinarischen Krimireihe um den luxemburgischen Koch Xavier Kieffer von Tom Hillenbrand.

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Pippa undercover

Mittlerweile hat sich europaweit herumgesprochen, dass die Berlinerin Pippa Bolle eine gute Detektivin ist. Jetzt wird sie extra dafür gebucht, um mysteriöse Fälle zu lösen!
Von Österreich bis nach Schottland hat sie Familie und Freunden geholfen, die sich komplett auf ihr Instinkt und ihren Spürsinn verlassen, und sie hat sie alle noch nie enttäuscht.

In „Des Katers Kern“, dem sechsten Fall Pippa Bolles, lässt das Autorenduo Auerbach & Keller die Berlinerin nach Österreich fahren, in die malerische Steiermark. Anders als in den vorherigen fünf Folgen gerät sie nicht per Zufall in einen Kriminalfall. Zum ersten Mal wird Pippa als Detektivin gebucht, als Ermittlerin undercover.

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©Aba
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Poldi Superstar

Poldi wollte Ruhe und Frieden auf Sizilien, stattdessen wird ihr Leben immer komplizierter. Kein Wunder. Ihre Person scheint, Katastrophen anzuziehen und Probleme zu verursachen. Vor allem ärgert sie immer wieder ihren heißblütigen Commissario, der ihr trotzdem komplett verfallen ist.
Poldi kann nicht anders, sie muss ihre Nase überall reinstecken. Wie passend, dass sie einen Winzer, der Wein am Fuß des Ätna anbaut, eines Mordes verdächtigt, so kann sie ungehemmt dem Genuss von gutem Wein nachgehen. Die Konsequenzen davon ahnt sie nicht, die Beziehung zu ihrem Commissario setzt sie aufs Spiel.

In „Tante Poldi und die Früchte des Herrn“ lässt Mario Giordano seine Tante Poldi noch einmal gefährliche Abenteuer erleben und den Leser große Lust auf Ätna-Wein verspüren.

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5196yGwtNgLForza, Poldi!

Ich habe eine neue Heldin. Sie heißt Poldi, kommt aus München und lebt auf Sizilien. Obwohl sie eine echte Münchnerin ist, fühlt sie sich durch und durch sizilianisch. Denn, so Poldi, das Sizilianisch-Sein hat man nicht im Blut, sondern im Geist. Donna Poldina ist also in ihrem Element. Sonne, Meer, ein Häuschen mit Blick auf den rauchenden Ätna und lauter schöne italienische männliche Exemplare. Was will man mehr?
Als der gut aussehende Commissario Montana erscheint, scheint das sizilianische Glück komplett.

Poldi ist eine komplexe Romanfigur. Exzentrisch, weltoffen, vorlaut, hinter geschlossener Tür aber verfällt sie öfter in übermäßigen Alkoholkonsum und Depressionen. Ihre um sie sorgenden Schwägerinnen zweifeln oft und schreien um Hilfe. Diese Hilferufe werden vom gemeinsamen Neffen erhört. Ein Glück, denn er ist der, der uns Poldis Geschichte erzählt.

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9783462047240Altersheim? Nein, danke!

Wenn ich alt werde, möchte ich auf gar keinen Fall in ein Altersheim gehen (müssen). Auch nicht dann, wenn es sich „Seniorenresidenz“ nennt.
Das Lesen von „Rotwein für drei alte Damen oder Warum starb der junge Koch?“ von der finnischen Autorin Minna Lindgren hat am meinen Vorhaben nichts geändert. Es könnte auch noch sein, dass man ein mysteriöses Seniorenheim mit zwielichtigem Pflegepersonal erwischt.

Die 90-jährige Siiri hat ein Hobby, das auch sehr gut zu mir passen würde: ziellos mit der Straßenbahn fahren und Sehenswürdigkeiten bewundern. Aber Siiri hat mehr Glück als ich, sie wohnt im schönen Helsinki. Weniger Glück hatte sie offensichtlich bei der Wahl ihres Domizils. In der Seniorenresidenz „Abendhein“ geschehen seltsame Dinge. Aber erst als ihre gute Freundin Irma betroffen ist, wird Siiri klar, dass hinter dem ganzen Mysterium ein ganz konkreter Plan stecken muss.

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Lucie ermittelt wieder

Ja, meine allerliebste Gardienne ist wieder da! Wie ich Lucie vermisst habe, und auch ihr Talent, Chaos zu verursachen, wenn es am ungünstigsten ist. Das alles wäre natürlich nicht so schlimm, wenn sie dadurch nicht der Pariser Polizei in die Quere kommen würde. Aber leider ist sie bei der Pariser Kriminalpolizei dafür berühmt, dass sie an Tatorten wichtige Spuren verwischt, zu neugierig ist, einen großen Drang hat, sich in alles einzumischen und sich selber in Gefahr bringt. Zum Glück, oder leider – je nachdem, wie man das alles betrachtet – ist der Arbeitsmoral-technisch nicht ganz einwandfreie Kriminalkommissar Legrand an ihrer Seite, normalerweise aber unfreiwillig. Trotzdem bilden Legrand und Lucie aus meiner Sicht das ultimative Ermittlertraumpaar, sogar dann, wenn sie sich nicht darüber im Klaren sind und dies niemals zugeben würden. Instinktiv bilden sie eine Partnerschaft, wenn es darum geht, einen Mordfall zu lösen.

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978-3-499-27038-3Hobbydetektiv Bröhmann

Nach dem Schock, der durch die überraschende Nachricht, dass Bröhmann seinen Posten als provinziellen Kriminalhauptkommissar gekündigt hat, gibt es endlich Entwarnung: Er ist doch wieder da!
Ein paar Jahre sind vergangen und im privaten Leben des Ex-Polizisten hat sich viel getan. Er ist Hausmann und Gelegenheitsjobber geworden. Außerdem versucht er, glücklich zu sein, und so wie wir Bröhmann mittlerweile kennen, ist das ein großes und komplexes Unterfangen.
Ja, mit einem neuen Fall um den Provinz-Polizisten, nein, um den Ex-Provinz-Polizisten Henning Bröhmann, ist Dietrich Faber auch wieder da!

Für Bröhmann wird es aber nicht besser. Es wird eigentlich komplizierter. Zu den Aufgaben und Schwierigkeiten, die er im Alltag meistern muss, kommt der Kampf um die Finanzen, der natürlich nach dem Aufgeben des schönen und sicheren Beamtenlebens entsteht, dazu. Und als ob das alles nicht genug wäre, sieht sich Bröhmann dazu gezwungen, wieder zu ermitteln, um seiner inzwischen erwachsenen Tochter zu helfen.

„Schneller, weiter, toter“ ist der wirklich unerwartete vierte Kriminalroman von Dietrich Faber.

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