Silber – Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier

Silber - Das erste Buch der Träume (1)An einem sonnigen und entspannten Wochenende habe ich den Auftakt zu Kerstin Giers neuer Jugendbuchreihe „Silber“ gelesen. Von Beginn an konnte mich der erste Band „Silber – Das erste Buch der Träume“ fesseln und wunderbar unterhalten. Liv ist eine sympathische Hauptfigur, die man schnell ins Herz schließt. Sie ist klug, witzig und nicht auf den Mund gefallen. Auch ihre Schwäche für Rätsel und ihr Mut machen sie zur perfekten Hauptfigur für dieses Buch.

Mit ihrer Mutter reisen die Schwestern Mia und Olivia durch die ganze Welt und haben schon so ziemlich überall gewohnt. Ihr neuer Wohnort ist London und dieses Mal scheint es etwas Langfristigeres zu sein, denn ihre Mutter hat einen neuen Freund – Ernest. Vom einen Tag auf den anderen gehört deshalb nicht nur ein neuer Mann zur Familie, sondern auch 2 ältere Zwillingsgeschwister. Das ist natürlich alles gar nicht so einfach für die beiden.

Besonders an Kerstin Giers Art zu schreiben, gefällt mir, dass sie sich wirklich Gedanken um ihre Figuren macht und wirklich jeder davon Leben einhaucht: sei es nun die nervige Mitschülerin, der unnahbare, gutaussehende Junge oder die geliebte kleine Schwester. Das Buch erwacht vor den Augen des Lesers zum Leben und man muss einfach mit den Figuren mitfiebern und -fühlen.

Auch der fantastische Teil des Buches hängt mit Livs neuem Bruder Grayson zusammen. Er und seine 3 besten Freunde sind da nämlich in eine nicht ganz ungefährliche Sache reingeraten und plötzlich befindet sich Liv mit den vier Jungen zusammen im Traum auf einem Friedhof. Doch irgendwie ist das alles so real und gar nicht wie ein Traum!? Wenn ihr herausfinden möchtet, was es mit diesen Träumen auf sich hat, dann lest das Buch am besten selbst, denn ich kann hier ja nicht schon alles verraten. Nur so viel: es wird spannend, fantasievoll und auch gefährlich!

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Auch die wunderschöne Aufmachung des Buches passt zum magischen Inhalt. Mit vielen kleinen Details und Beschreibungen schafft es die Autorin, dass man sich beim Lesen wohlfühlt und entspannt in die Geschichte eintauchen kann. Ganz geschickt geht sie mit Wörtern um; bringt dabei zum Lachen, Mitleiden und gespannten Warten darauf, wie all das nur ausgehen könnte.

Ich persönlich mochte den realistischen Teil des Buches lieber als den fantastischen. Denn für mich hatte dieser durch all die liebeswerten Personen und Hunde – nicht zu vergessen – mit ihren Eigen- und Besonderheiten etwas ganz magisches. Der Fantasy-Teil konnte mich noch nicht zu 100% fesseln, doch ich hoffe, dass hierzu in den Folgebänden noch mehr Erklärungen folgen und ich so auch in diese Szenen besser eintauchen kann. Teilweise erschienen sie mir selbst ein bisschen wie ein Traum – passiert das nun wirklich oder doch nur in den Gedanken und Träumen der Figuren?

Wenn ihr ein Jugendbuch mit einer schönen Prise Romantik, sympathischen Figuren und einer interessanten Traumwelt lesen möchtet, dann kann ich euch „Silber – Das erste Buch der Träume“ von Kerstin Gier auf jeden Fall empfehlen.

Fischer FJB
416 Seiten
ab 14 Jahren
Preis: 18,99€
gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-8414-2105-0
Erscheinungsdatum: 20.06.2013

6 Comments

  1. Katrin said:

    Nein ich lese jetzt nicht deine Rezi…dann muss ich wahrscheinlich gleich wieder morgen früh in einen Buchladen fahren. Ich linse nur mal kurz drüber. Die Gesamtgestaltung ist schon ein Blick mehr wert. Es sieht sehr schön aus. Hach verdammt jetzt hab ich’s doch gelesen…
    Eine sehr schöne Rezension!
    LG

    19. Juni 2013
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    • Dani said:

      Haha, zu schade, dass jetzt vermutlich keine Buchhandlung mehr offen hat, oder? Bin schon gespannt, wie es dir gefallen wird. Von der Gestaltung war ich auch wirklich positiv überrascht.

      19. Juni 2013
      Reply
      • Katrin said:

        Umso besser, sonst würde ich wohl auf dem Weg vom Blitz getroffen.
        LG

        19. Juni 2013
        Reply
  2. Jess said:

    So, auf deine Rezension zu „Silber“ war ich ja am meisten gespannt! Sehr schöne und interessante Rezension 🙂 Das Buch ist ja mal wieder Gesprächsthema Nummer 1 – ich bin gespannt wie sich das so weiterentwickelt und weiß jetzt schon, dass ich wohl nicht drum herum kommen werde, diesen Roman selbst zu lesen.. 🙂

    Liebe Grüße,

    Jess

    20. Juni 2013
    Reply
    • Dani said:

      Ich glaube, dass es dir gefallen würde 🙂 Mir hat es auf jeden Fall viel besser als „Rubinrot“ gefallen, das war mir damals ja etwas zu kindlich. Für 12-jährige Mädchen sicher schön, aber ich konnte nicht so ganz verstehen, was den Hype bei den Erwachsenen ausgelöst hat.

      20. Juni 2013
      Reply
      • Jess said:

        Ja, bei „Rubinrot“ fand ich den ersten Band zwar ganz gut, aber die restlichen habe ich dann eher gelesen, da es eben eine Reihe war 😉

        20. Juni 2013
        Reply

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