Literarische Buchtipps zum Ende des Sommers mit Verlosung / Teil 2

Wie versprochen geht es diese Woche in die 2. Runde meiner Buchtipps zum Sommerende. Auch dieses mal findet ihr einige tolle literarische Romane hier, die es wert sind genauer betrachtet und gelesen zu werden. Ich wünsche euch viel Spaß beim Entdecken und Stöbern!
Mitmachen könnt ihr bei der Verlosung von nur einem Buch, ausgewählten Büchern oder auch allen Titeln. Jedes Buch wird dabei insgesamt 3 mal verlost. Dafür müsst ihr mir die Antwort(en) auf die zugehörigen Fragen einfach per Mail an Daniela.Moehrke@buchbegegnungen.de mit dem Betreff „Literarische Buchtipps“ schicken. Teilnehmen könnt ihr bis einschließlich 2. Oktober 2015 und für die Beantwortung der Fragen müsst ihr die jeweilige Leseprobe lesen oder anderweitig ein bisschen stöbern. Ich wünsche euch ganz viel Spaß!

Ein Fluch, der über einem Ort in der Pampa zu liegen scheint. Eine Heilerin, die vom Tode bedrohte Kinder zu retten versucht. Und zwei exzessiv liebende Mütter, deren Schicksale auf mysteriöse Weise verbunden sind. – Das Gift ist wie ein Alptraum, der sich schleichend entfaltet. Eine hypnotisierende Geschichte. Packende, fantastische Literatur.>> Leseprobe

Frage: Worauf legt Carla ihre Stirn als sie weint?

Es weht die Bora auf der kleinen kroatischen Insel, der kalte böige Fallwind, der die Boote über das Meer treibt wie Nussschalen und Unruhe in das sonnensatte Inselleben bringt. Die Schriftstellerin Mara kennt das Wechselspiel der Winde, die trockene, salzige Bora und ihren Gegenpart, den schwülen, von Süden kommenden Jugo. Schon seit Jahren verbringt sie die Sommer auf der Insel, liebt den Geruch von Oleander und wildem Rosmarin und die lauen Nächte, in denen sie die frühmorgens am Hafen erstandenen schillernden Goldbrassen und süße Fritule nach Rezepten der Insel zubereitet. Doch dieser Sommer ist anders. Eine langjährige Beziehung ist in die Brüche gegangen, das Schreiben will ihr nicht mehr gelingen und das Wetter spielt verrückt. Eines Morgens kommt Andrej auf die Insel – er stammt aus einer der Auswandererfamilien, die aus dem kommunistischen Jugoslawien nach Amerika flohen und nun in den Sommermonaten in ihre alte Heimat zurückkehren. Mara und Andrej beginnen sich zu umkreisen, so als folgten sie dem Rhythmus der Winde, zart und zerrend, rau und rastlos. Als Mara beginnt, tief in die Geschichte von Andrejs Familie vorzudringen, die von Entwurzelung und der Vermischung von Kulturen erzählt, wird eine Entscheidung unumgänglich.>> Leseprobe

Frage: Wie heißt die Frau, die der „gute Geist der Insel“ ist?

Igor, ein asthmatischer kleiner Junge, der mit seinen Eltern in Leningrad lebt, wächst mit Sehnsüchten auf: nach Essen, nach Bestätigung, nach Wörtern. Als er fünf ist, schreibt er unter dem Einfluss seines Lieblingsbuchs „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“ seinen ersten Roman, „Lenins wunderbare Wildgänse“, und seine Großmutter gibt ihm für jede Seite eine Scheibe Käse. Damit er weiter zu Kräften kommt und auch seine Höhenangst überwindet, bringt sein Vater im Wohnzimmer eine Sprossenwand an, und trotz Schwindel und Schweißausbrüchen träumt Igor hoch droben, er werde Kosmonaut. Zwei Jahre später, 1979, wandert die jüdische Familie nach Amerika aus, aber erst unterwegs erfährt er mit Schrecken, wohin die Reise geht: „Zum Feind.“ Und doch findet Igor, der sich nun Gary nennt, in New York seine erste Spielkameradin überhaupt, ein Mädchen, dem ein Auge fehlt. „Ich bin Einwanderer, und sie hat nur ein Auge, also sind wir gleich.“>> Leseprobe

Frage: Was heißt «Ty chlopez menja bjosch!» auf Deutsch?

Dem jungen Autor Robert Louis Stevenson ist außer dem Abenteuerroman „Die Schatzinsel“ noch nicht viel gelungen. Gegen jede Konvention verliebt er sich in eine verheiratete Frau und reist mit ihr in die Südsee. Wie kommt Stevenson an das Geld, sich im Dschungel auf Samoa eine fürstliche Residenz zu errichten? Warum trotzt der lungenkranke Dichter bis zu seinem Tod dem Tropenklima? Eines ist gewiss: Der Verfasser der „Schatzinsel“ ist in der Südsee zu Reichtum gelangt, den literarische Erfolge kaum erklären können. Alex Capus folgt dem Weg zweier Liebender, die in der Südsee vielleicht Piratenschätze fanden, vor allem aber leidenschaftliche Jahre lebten.>> Leseprobe

Frage: An welchem Datum kam Upolu in Sicht?

David hat sein Gedächtnis verloren. Er weiß nicht mehr, wer er ist. In einer Zeitungsanzeige fordert er Verwandte und Bekannte auf, ihm einen Brief zu schreiben, um ihm seine Erinnerungen zurückzugeben. Und er bekommt Antworten auf seine Fragen. Aber will er die wirklich hören? Denn sie sind ganz unterschiedlicher Art und nicht immer schön. Sein Jugendfreund Jon, ein Musiker, der gerade den Halt zu verlieren scheint, meldet sich. Sein Stiefvater Arvid, ein Pfarrer, der auf den Tod wartet. Und seine Jugendliebe Silje, eine Frau mittleren Alters, die möglicherweise gerade im Begriff ist, aus ihrer Ehe auszusteigen. Die Briefe geben ihnen allen die unerwartete Chance, von ihrem eigenen Leben zu erzählen, während sie zugleich Davids Geschichte einkreisen. Aber wer ist David wirklich? >> Leseprobe

Frage: Mit was für einem Schild wurde das Pappschild, »Verkauf von Angelscheinen« geschrieben?

Nach einem Autounfall diagnostizieren die Ärzte den klinischen Tod eines jungen Manns. Zugleich stellen sie fest, dass er sich zum Organspender eignet.  Die Konsequenzen einer Entscheidung zur Transplantation verfolgt der Phantasie und Gefühle aufregende Roman von Maylis de Kerangal über einen Zeitraum von 24 Stunden.  Wie verhalten sich Ärzte und die Familien in solchen Situationen auf Leben und Tod? Wie verkraften Menschen überhaupt solche unerwartbaren, unausweichlichen Chancen und das gleichzeitige Ende aller Chancen?>> Leseprobe

Frage: Woraus besteht die Spezialunterwäsche, die die Surfer unter ihren Anzügen tragen?

Marie, achtzehn Jahre alt, von der Welt enttäuscht, gehört nicht in dieses Leben. Sie hasst die Abende in der Wohngemeinschaft, an denen die Betreuerin die Mädchen an den Tisch der Gleichberechtigung lockt. Schlimmer noch ist die Psychiatrie, dahin will sie auf keinen Fall zurück. Und so stimmt sie dem Kuhhandel zu, den ihr Therapeut vorschlägt: Er sorgt dafür, dass sie nicht wieder in die Geschlossene kommt, sie dagegen verspricht, ihren Plan, sich das Leben zu nehmen, auf Eis zu legen – mindestens für ein Jahr. Bei einer Therapiesitzung trifft sie auf Emanuel, und obwohl sie Gleichaltrige aus Prinzip für notgeile Idioten hält, und auf die Gefahr hin, dass sie es mit einem Psychopathen, Narzisst oder – noch schlimmer – Burn-out-Kandidaten zu tun hat, lässt sie sich auf ihn ein. Und beide legen die Karten auf den Tisch, erzählen sich von ihren Gestörtheiten, sogar den geplanten Selbstmord erwähnt Marie. Sie treffen eine Verabredung, die für beide anders ausgeht als erwartet.>> Leseprobe

Frage: Welche Farbe haben Aminas Haare?

Andrew erzählt die Geschichte seines Lebens, eines Lebens voller dramatischer Umstände und Tragödien. Er erzählt von seinen Töchtern; die erste starb durch seine Schuld, die zweite musste er weggeben. Er erzählt von seinen Ehefrauen; von der ersten ist er getrennt, die zweite starb, weil sie am 11. September 2001 joggen ging. Und er erzählt von seinem Traum als Kognitionswissenschaftler: einem Computer, in dem das Bewusstsein sämtlicher Menschen, die je gelebt haben, reproduziert und gespeichert wäre. Und während Andrew erzählt, müssen wir Leser uns fragen, was genau wir denn eigentlich wissen über Wahrheit und Erinnerung, Gehirn und Verstand, über uns und die anderen. Gibt es so etwas wie Schicksal, oder ist am Ende doch alles selbst verschuldet? Andrew jedenfalls ist sich sicher: »Heutzutage kann ich niemandem trauen, am wenigsten mir selbst.« >> Leseprobe

Frage: Welchen Beruf hat Marthas riesiger Ehemann?

Die Sicherheitsvorkehrungen in Nordelta wurden erhöht. Reiterstaffeln patrouillieren durch die Straßen, die Wachmänner tragen letale Waffen. Seit zehn Jahren wohnt Pelusa mit ihrer Familie in der Gated Community nördlich von Buenos Aires. Nach ihrer Zeit in den Anden genießt sie das sichere Zusammenleben mit den freundlichen Nachbarn. Doch als gewaltsame Unruhen Nordelta zu erreichen drohen, entwickelt sich unter den Bewohnern ein Klima der Angst. Während Pelusas Mann Hector vom Bau unterirdischer Bunker träumt, hat ihr Sohn Henny längst Pläne für eine Mondbasis zur Rettung der Menschheit entworfen. In seinem Debütroman beschreibt Juan S. Guse eine Gesellschaft in Alarmbereitschaft und erzählt von Orten der Leere und Hysterie, in denen die Lebensentwürfe seiner Figuren zu scheitern drohen. >> Leseprobe

Frage: Welche Farben hat das Fell von Buzz?

Beinahe harmlos beginnt Bruce Bennett-Jones die Geschichte einer Dreiecksliebe in einem vornehmen Internat 1979 an der Ostküste der USA zu erzählen, eine Geschichte von erster Liebe und Entdeckung der Sexualität. Bis auf einen anfänglichen Übergriff ist er der ausgeschlossene Beobachter, der die Liebe zwischen der Jüdin Aviva und dem Koreaner Seung so aufmerksam, neidvoll und beinahe fassungslos verfolgt wie das ganze Internat. Mit ihrer überschäumenden Körperlichkeit bringen sie Schüler und Kollegium fast an den Rand. Aber in Wahrheit sind Aviva und Seung auf tragische Weise gleichsam festgefroren an der Schwelle zur Initiation und Bruce hat gute Gründe, sich im Nachhinein vorzustellen, was wohl genau zwischen ihnen abgelaufen ist. Denn er ist weit mehr als ein neutraler Beobachter. >> Leseprobe

Frage: Welche Aufschrift hatte die Sporthose von Aviva?

Adam und Thomas sind überrascht, als sie sich zufällig im Wald begegnen. Ihre Mütter haben die Jungen dort versteckt, weil es im Ghetto zu gefährlich wurde. Nun müssen die beiden Neunjährigen in der Natur zurechtkommen: Sie lernen die Tiere des Waldes kennen, bauen sich ein Schutznest hoch im Baum, sammeln wilde Früchte. Doch die Schrecken von Krieg und Verfolgung sind nie weit entfernt: Nachts hören sie Schüsse, einmal stoßen sie auf einen Verwundeten. Der belesene Thomas und der tatkräftige, traditionell erzogene Adam müssen lernen, dass sie nur gemeinsam überleben können – im Glauben an ihre Freundschaft, an den Zauber der Natur und die Imagination. Die einzige Hilfe von außen ist die kleine Magd Mina, die die Jungen heimlich versorgt – eine Heilige der Tat. Doch während die rettende Rote Armee näher rückt, werden die Nächte im Wald kälter, und auch Mina gerät in Gefahr … >> Leseprobe

Frage: Worin war Adams Brot eingewickelt?

Nach dem Tod der Mutter lebt Jill mit ihrem Vater allein auf einer Farm im australischen Outback. Die beiden führen ein einfaches, aber zufriedenes Leben. Bis eines Tages Jack vor der Tür steht. Misstrauisch beobachtet der Vater, wie die heranwachsende Jill die Nähe des jungen Wanderarbeiters sucht. Doch weder Jack noch Jill haben gelernt, über ihre Gefühle zu sprechen. Langsam, aber stetig verwandelt sich ihre Liebe in Hass. >> Leseprobe

Frage: Wie heißt die Frau, die am Anfang des Buches tot aufgefunden wird?

Auf der Karibik-Kreuzfahrt, die Fred mit seiner Frau Tamara und dem pubertären Nachwuchs unternimmt, herrscht gähnende Langeweile. Als der Familienvater an Bord ausgerechnet auf seine Exfreundin Amélie trifft und das Schiff auch noch in einen Orkan gerät, ist es mit der Seelenruhe schlagartig vorbei. Der Kontakt zur Außenwelt ist unterbrochen, als eine Horde eigenwilliger Piraten aus der Vergangenheit das Schiff kapert. Diese haben es auf Pfefferstreuer und Toilettenpapier abgesehen und reagieren panisch auf die technischen Errungenschaften aus dem 21. Jahrhundert. Was zur Hölle geht hier vor? >> Leseprobe

Frage: Wer besaß das einzige Fernrohr an Bord?

Ich drücke euch die Daumen!

2 Comments

  1. Dani said:

    Hallo ihr Lieben,

    bitte entschuldigt, dass die Auslosung so viel Zeit beansprucht hat. Die letzten Wochenenden war ich nur unterwegs und in der Woche war viel Arbeit zu erledigen. Nun habe ich aber endlich die notwendigen ruhigen Stündchen gefunden und soeben die letzten Gewinner benachrichtigt. Die Gewinner beider Verlosungen (Teil 1 und Teil 2) haben nun eine E-Mail in ihrem Posteingang und müssen mir bitte unbedingt ihre Adressen schicken.

    Ich wünsche allen ganz viel Spaß mit den tollen Romanen und an alle, die dieses mal kein Glück hatten: Die nächste Verlosung kommt bestimmt!

    Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
    Dani

    10. Oktober 2015
    Reply
  2. Sandra said:

    Wie toll, ich hatte heute schon meinen Buchgewinn im Briefkasten. Vielen Dank für das Buch. Ich werde direkt am Wochenende mit „Der Fisch in der Streichholzschachtel“ beginnen.

    14. Oktober 2015
    Reply

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