Kategorie: Sachbuch

333 EntdeckungenDie Region Stuttgart anders entdecken

Ich war noch nie in Stuttgart, auch nicht in der Nähe. Dabei ist Stuttgart eine Stadt, die ich schon immer kennenlernen wollte.

Astrid Schlupp-Melchinger hat mich mit ihrem Buch „333 Entdeckungen in der Region Stuttgart“ motiviert, Stuttgart und Umgebung einen Besuch abzustatten.

„333 Entdeckungen in der Region Stuttgart“ ist kein gewöhnlicher Reiseführer. Es ist ein Kompendium kleinerer und größerer Geschichten über sehr bekannte und weniger bekannte Sehenswürdigkeiten, Kuriositäten und einmalige Persönlichkeiten, die diese Region geprägt haben.
Lange muss man nicht nach den Stuttgarter Entdeckungen suchen. Ein roter kleiner Kreis am Rande des Textes bedeutet, dass der Leser an dieser Stelle etwas zu entdecken hat. Zu dieser Entdeckung gibt es eine Geschichte und oft verbirgt diese eine Überraschung, sogar für Einheimische, da bin ich mir sicher.

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„Jeder Kontakt ist bereits ein Gewinn“

Der Mensch wurde nicht dafür gemacht, um allein zu sein. Und trotzdem ist ausgerechnet die Einsamkeit der am meisten verbreitete Zustand in unserer modernen Gesellschaft.
In den Zeiten der Globalisierung klingt das etwas paradox, denn noch nie war es einfacher, miteinander zu kommunizieren, und zwar weltweit und ohne Barrieren, wie im 21. Jahrhundert der Fall ist.
Aber gerade diese Art ultramodernen Informationsaustauschs könnte ein Hindernis werden, um persönliche Beziehungen zwischen Menschen zu pflegen. Richtige, echte Begegnungen werden immer seltener, Computer und Mobiltelefon ersetzen so praktisch die Menschen, die uns bestimmt mit ihrer Präsenz bereichern würden.
Viele Menschen haben es verlernt, offen für echte Begegnungen zu sein, und somit versperren sie sich viele Chancen im Leben, im beruflichen und im privaten Bereich.

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Ein Traumhaus, 13 Eigentümer

Oliver Geyer hatte einen Traum: ein eigenes Wochenendhaus an einem See. Nicht zu weit weg von der Großstadt, denn ganz darauf verzichten möchte er auch nicht. Diesen Traum teilte er mit 12 Freunden; gut – diesen Traum teilt fast jeder eigentlich mit der halben Menschheit, es sind ja auch nicht wenige auf der Welt, die von einer Sommer- oder Ferienresidenz träumen. Oliver Geyer hat sich aber zusammen mit seinen 12 Freunden den Traum verwirklicht, indem sie gemeinsam ein Haus gekauft haben.
Man könnte denken, da ist Chaos vorprogrammiert… und… das stimmt auch. Chaos ist die Devise!

Aber ist so ein Unternehmen überhaupt möglich? Müssen die Teilnehmer dieser „Traum-Realisierungsgesellschaft“ zwingend über eine besondere Bereitschaft zu Kompromissen verfügen?
Die Antworten auf diese Fragen gibt uns Oliver Geyer in seinem Buch „Sommerhaus, jetzt!“, das er sicherlich während seiner zahlreichen Mußestunden auf der Gartenbank vor dem Traumhaus geschrieben hat.

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Die Kalvinisten rocken!

Kerstin Schweighöfer träumt von einem Leben in Frankreich neben ihrem Traum-Franzosen.
Daraus ist aber keine Realität geworden. Das Schicksal hat es anders gewollt: ein Leben in den Niederlanden neben einem (Traum?-)Niederländer namens Jan Kees.

Kerstin ist nicht nur eine Deutsche, sie kommt sogar aus Bayern! Bekanntlich haben es die Deutschen in den Niederlanden nicht einfach, und eine Bayerin wirkt im Reich der Windmühlen nicht nur exotisch, für sie muss ein Leben in einem flachen Land am Meer fast einer überirdischen Erfahrung gleichen. Diese Bayerin lernt aber im Land der von ihr liebevoll genannten Kalvinisten zu leben und vor allem zu genießen. Ihre persönlichen Erfahrungen teilt sie mit uns, an den Niederlanden interessierten Lesern, in ihrem Buch mit dem originellen (und versöhnlichen) Titel „Auf Heineken könn wir uns eineken“.

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Mut gegen negative Schlagzeilen

Der Islam hat ein Problem, und zwar ist das ein „Imageproblem“. Das behauptet Anja Hilscher.
Anja Hilscher ist eine Exotin. Die deutsche Lehrerin ist zum Islam konvertiert. Eine Entscheidung, die ihr Leben geändert hat.

Als deutsche Muslima ist sie in einer privilegierten Lage, die es ihr ermöglicht, das Leben aus zwei Perspektiven zu betrachten: aus der einer ganz gewöhnlichen deutschen Frau und aus der eines Mitgliedes einer (mittlerweile wachsenden) Minderheit der islamischen Religionsgemeinschaft.

Anja Hilscher fühlt sich nicht selten als Fremde im eigenen Land. Der Grund: ihre selbstbewusste und offene Botschaft an ihre Mitmenschen. Sie trägt ein Kopftuch und so signalisiert sie ganz deutlich, dass sie zum Islam steht. Und das in einem Land, in dem der Islam nicht gerade einen guten Ruf genießt. Und genau um diesen Ruf geht es in Anja Hilschers Erstlingswerk „Imageproblem“.

Der Zweck dieses Buches ist, dieses Islam-Image durch Aufklärung aufzupolieren. Keine einfache Aufgabe!
In unserer westlichen christlich geprägten Gesellschaft hat der Islam kein gutes Standbein. Kein Wunder, denn das Bild dieser Religion wird von Fanatikern, Terroristen und zwangsverheirateten Frauen bestimmt. Ein Bild, das mit Hilfe der Medien, schnell und effektiv verbreitet wird. Anja Hilscher möchte mit ihrem Buch „Imageproblem“ einen Beitrag leisten, um das verzerrte Bild des Islams zu korrigieren. Denn der wahre Islam ist alles andere als starrsinnig, dogmatisch und frauenfeindlich.

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Über 100 Tipps, Tricks und Geschichtchen

Vor kurzem ist mir ein tolles Buch in die Hände gefallen: das „Super Secret Book for Girls – Das einzig wahre Handbuch für Mütter und ihre Töchter“ von den US-amerikanischen Autorinnen Andrea J. Buchanan und Miriam Peskowitz.

Auf der Rückseite des Buches steht: „Für alle cleveren Mädchen zwischen 8 und 88!“ und „Für Jungs strengstens verboten!“.
Wenn das nicht ein Versprechen ist!

Also musste ich unbedingt dieses Buch lesen und… testen! Genug Frauen zwischen 8 und 88 kenne ich ja!

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