Schlagwort: Band 3

Leben wie Pippa in Frankreich

Ich bin definitiv ein Fan von Pippa Bolle.
Als ich erfahren habe, dass das Autorenduo Auerbach & Keller ein drittes Buch rund um Pippa Bolle herausgegeben hat, habe ich mich sehr gefreut, vor allen weil ich nicht zu lange auf dieses dritte Abenteuer warten musste – das zweite Pippa-Bolle-Buch war ja nur wenige Monate vorher erschienen.

Bei dem Titel „Tote Fische Beißen nicht“ und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich etwas skeptisch geworden: Angler (keine Fischer!) spielen eine wichtige Rolle in der Handlung… ich wusste eigentlich nicht, ob ich es diesmal etwa langweilig finden würde… Aber Pippa Bolle ist Pippa Bolle. Und ich bin ihr treu, also ließ ich mich überraschen. Und wieder wurde ich nicht enttäuscht!

Diesmal ist die (mittlerweile) fast professionelle Haushüterin Pippa in Frankreich unterwegs, genau genommen in Okzitanien, einer Gegend mit einer eigenen Sprache, auch kulinarisch auf höchsten Niveau und mit schönen Seen, die ein Paradies für Angler darstellen.

Aktuell Krimi und Thriller Rezensionen Roman Unterhaltungsliteratur

„Divergent“ von Veronica Roth stand tatsächlich fast ein Jahr lang ungelesen bei mir im Regal. Irgendwie kam immer etwas anderes dazwischen und so wartete und wartete das Buch endlich gelesen zu werden. Als nun kürzlich das von mir vorbestellte „Insurgent“ – Band 2 der Reihe – hier ankam, wurde es wirklich Zeit. So lange das Buch auch ungelesen ausharren musste, umso schneller hatte ich es dann gelesen.

Dass „Divergent“ eine von vielen Dystopien im Jugendbuch- bzw. YA-Bereich ist, wissen sicher die meisten von euch schon. Ein Buch nach dem anderen erscheint in diesem Genre, ein absolutes Trendthema. Doch hierbei handelt es sich nicht um irgendeine unter vielen Dystopien. Sie ist gleichermaßen spannend, fesselnd und gespickt mit neuen Ideen. Nach Panem von Suzanne Collins und Band 1 von James Dashners „Die Auserwählten“ kamen mir alle anderen Dystopien eher ruhig vor, fast muteten sie so an, als sollte eine Brücke zwischen den typischen Romantasy-Mädchen-Romanen und den echten Pageturnern unter den Dystopien geschaffen werden. Oft erschien die Liebesgeschichte wichtiger als die negative Vision einer zukünftigen Welt. „Divergent“ ist kein solches Buch. Es ist ein echter Pageturner, es lässt einen nicht mehr los und genau deshalb ist es so lesenswert.

Aktuell Jugendbuch Jungsecke Rezensionen

Mercy ist nur der Name, den sie sich selbst gegeben hat. In Wirklichkeit weiß sie nicht, wer sie ist und warum sie dazu verdammt ist, immer wieder fremde Menschenkörper zu bewohnen und wahllos neu verpflanzt zu werden. Das Einzige, was der Leser und sie wissen, ist, dass sie irgendein überirdisches Lebewesen sein muss, älter als alles Leben auf der Erde und so machtvoll, dass es die Vorstellung Sterblicher übersteigt. Vor langer Zeit waren „die Acht“ ihre Freunde und ihre Familie und sie war wunschlos glücklich mit ihrem Liebsten Luc. Doch was ist passiert, dass sie auf der Erde landete, gefangen in immer wieder wechselnden Wirtskörpern, damit Luc sie nicht findet? Warum ist es ihr nicht vergönnt, zurück nach Hause zu kehren und warum versuchen die Acht, sie mit allen Mitteln von Luc fernzuhalten?

Aber Mercy lernt dazu: Inzwischen wird sie immer besser darin, sich an ihre vergangenen Leben zu erinnern. In diesem Leben steckt sie im Körper des heiß umschwärmten Supermodels Irina, die jedoch gleichzeitig ein selbstsüchtiges Miststück ist und sich durch Drogen zu zerstören droht. Verzweifelt sucht sie Ryan Daley, den sie in ihrem vorletzten Leben kennenlernte („Mercy – Gefangen“) und in ihrem letzten Leben wiederfand und wieder verlor („Mercy – Erweckt“). Sie braucht ihn, um Luc wiederzufinden, erschrickt dann aber über die unerwartet starken Gefühle, die sie Ryan entgegenbringt, obwohl sie doch unsterblich in Luc verliebt ist. Kann sie Ryan wirklich in die drohende Gefahr mit hineinziehen? Denn sie weiß: Luc kommt, ebenso die Acht, und dann wird ein erbitterter Kampf ausbrechen …

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Sanfter Paris-Krimi

„Ruhe sanft, mein Herz“ ist der Folgeroman von „Madame ist leider verschieden“ des Schriftstellerduos mit dem Pseudonym Claude Izner um den Pariser Buchhändler Victor Legris, der kaum in seiner Buchhandlung arbeitet, aber gern die mysteriösen Kriminalfälle in seiner Umgebung löst. Es ist sicherlich von Vorteil, den Vorgängerroman zu kennen, da hier bereits viele Hintergründe erklärt und Personen eingeführt werden, so z.B. Victors Ex-Freundin Odette, seine Freundin Tasha sowie sein Kollege in der Buchhandlung, Kenji, mit dem Victor soviel mehr verbindet als nur die Arbeit in der Buchhandlung.

Überhaupt sieht man Victor kaum in seiner Buchhandlung. Er führt ein gutbürgerliches Leben voller Annehmlichkeiten im Paris des Jahres 1890 (der erste Krimi spielte während der Weltausstellung 1889, dieser fast ein Jahr nach der Weltausstellung), hat eine Künstlerin zur Freundin (Tasha) und bewegt sich in bester Gesellschaft in Paris. Er ist attraktiv und hält sich immer an die Etikette und kommt damit in seiner Umgebung gut an. Für den Leser ist Victor eine sympathische Figur mit Charme.

Aktuell Krimi und Thriller Rezensionen

Bereits der erste Band der Reihe um das Mädchen Gaia – Die Stadt der verschwundenen Kinder – hatte mich tief in seinen Bann gezogen. Gerade ist bei Heyne fliegt endlich der 2. Band „Das Land der verlorenen Träume“ erschienen und dieses Buch hat es wirklich in sich. Gleich von Beginn an war ich noch mehr von der Geschichte begeistert, als schon beim Vorgänger. Caragh O’Brien hat ein großartiges Talent, den Leser in eine für ihn neue Welt zu versetzen und sie dabei ganz real erscheinen zu lassen!

Nach ihrer schnellen Flucht im Band 1 ist Gaia zu Beginn dieses Romans an ihrem körperlichen Ende angelangt. Noch schlimmer steht es um ihre Schwester Maya, die mehr tot als lebendig ist. Ihre Suche nach dem toten Wald hätte sie beinahe beide umgebracht. Doch sie werden von Chardo Peter gefunden und nach Sylum gebracht. Tatsächlich lebte dort einst Gaias Großmutter.

Aktuell Fantasy Jugendbuch Rezensionen

In dieser Woche sind es für meine Verhältnisse mal gar nicht so viele neue Bücher. Um genau zu sein, sind es sogar nur 2 Stück, die in meine Bücherregale einziehen durften. Dafür habe ich aktuell einen kleinen TV-Serien-Tick. Nachdem ich mir mit Begeisterung „24“ angesehen habe (bzw. aktuell noch die 8 Staffel sehe), brauchte ich nun Nachschub und habe mir zum Testen mal jeweils die ersten Staffeln von „Prison Break“, „The Unit“, „4400 – Die Rückkehrer“ und „Fringe“ bestellt. Bin gespannt, ob etwas davon einigermaßen mit „24“ mithalten kann. Aber nun langweile ich euch mal nicht mehr mit den Serien, sondern stelle euch meine 2 neuen Bücher vor:

1. City of Ashes von Cassandra Clare

Nachdem ich vor ein paar Tagen mal wieder mehrere Bücher angelesen habe und keines mich sofort fesseln konnte, habe ich endlich zu „City of Bones“ gegriffen. Fast jeder schwärmt von den Chroniken der Unterwelt, doch mich hatte die Betitelung als ‚Urban Fantasy‘ immer abgeschreckt. Gut, dass ich es jetzt endlich mal gelesen habe, denn ich fand es wirklich spannend und originell. Deshalb musste ich direkt den 2. Band kaufen und werde wohl spätestens morgen mit dem Lesen anfangen.

2. Das Skript von Arno Strobel

Am Samstag erreichte mich überraschend der neue Thriller von Arno Strobel per Post. Von diesem wirklich lustigen und sympathischen Autor habe ich bisher „Das Wesen“ gelesen und das hatte mir, obwohl ich nur selten Thriller lese und mag, wirklich gut gefallen. Dementsprechend gespannt bin ich auf das neue Buch des Autors. Falls ihr mal die Gelegenheit habt, den Autor bei einer Lesung zu erleben, dann nutzt sie unbedingt!

2012 Aktuell Bücherwoche

Unter [erwartet] möchte ich hier einfach ab und zu ein Buch vorstellen, dessen Erscheinen ich kaum erwarten kann. Heute ist das „A Million suns“ und damit die Fortsetzung von „Across the Universe“ (dt. „Godspeed – Die Reise beginnt“). Der erste Band hat mich in diesem Jahr komplett überrascht und mir gezeigt, dass Science Fiction durchaus mein Ding sein kann. Das Buch erscheint am 10. Januar 2012 – zum Erscheinungstermin der deutschen Ausgabe konnte ich noch nichts finden. Hier gibt’s Cover und Inhaltsbeschreibung:

Godspeed was fueled by lies. Now it is ruled by chaos.

It’s been three months since Amy was unplugged. The life she always knew is over. And everywhere she looks, she sees the walls of the spaceship Godspeed. But there may just be hope: Elder has assumed leadership of the ship. He’s finally free to enact his vision – no more Phydus, no more lies.

But when Elder discovers shocking news about the ship, he and Amy race to discover the truth behind life on Godspeed. They must work together to unlock a puzzle that was set in motion hundreds of years earlier, unable to fight the romance that’s growing between them and the chaos that threatens to tear them apart.

Aktuell

Die Vorstellung, das Todesdatum eines Menschen in dessen Augen zu sehen, ist wirklich gruselig. Wer möchte schon, dass das ganze eigene Leben durch so eine ‚Gabe‘ belastet wird? Manchmal ist es einfach besser, wenn man bestimmte Dinge nicht weiß. Doch Adam – wie schon zuvor seine Mutter Jem – kann genau das. Und es ist Fluch und Segen zugleich.

Bereits der erste Band der Reihe „Numbers – Den Tod im Blick“ konnte durch eine mitreißende und außergewöhnliche Thrillerhandlung begeistern. Jem sah sozusagen einen Anschlag auf das London Eye voraus, weil nahezu alle Menschen in der Schlange davor das gleiche Todesdatum hatten. Ihre plötzliche Flucht, erregte auch die Aufmerksamkeit der Polizei, was eine spannende Verfolgungsjagd zur Folge hatte.

Aktuell Jugendbuch Jungsecke Krimi und Thriller Rezensionen

Es kommt immer mal wieder vor, da redet so ziemlich jeder über ein bestimmtes Buch. Und ich frage mich die ganze Zeit, was daran wohl so besonders ist. Bei „Du oder das ganze Leben“ von Simone Elkeles war das genau der Fall. Das Cover sprach mich nicht richtig an und die Inhaltsbeschreibung klang im ersten Moment auch nicht außergewöhnlich. Trotzdem geriet dieses Buch wieder und wieder in meinen Blick. Nach dem Lesen kann ich nun sagen: zum Glück!

Bei diesem Jugendroman von Simone Elkeles handelt es sich um eine besonders feinfühlige und sehr dramatische Liebesgeschichte zwischen zwei Jugendlichen, die sich eigentlich nicht lieben dürften. Herkunft und Zugehörigkeiten machen eine Beziehung nahezu unmöglich. Trotzdem kommen sich die überall beliebte und stets perfekt zurechtgemachte Brittany und der zu einer gefährlichen Gang gehörende Alex immer näher. Anfangs sind sie nur Partner im Chemieunterricht und können sich nicht wirklich ausstehen. Doch wie das Leben eben manchmal spielt, ändert sich das mit der Zeit, weil beide immer mehr hinter die Fassade des jeweils anderen blicken können.

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