Schlagwort: Unterhaltungsliteratur

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Kleine Pause vom Alltag

Wenn ich ein Buch lese, versuche ich immer, die Handlungen nachzuvollziehen, mir die Schauplätze vorzustellen, mich in die Lage der Romanfiguren zu versetzen und diese zu verstehen. Manchmal gelingt es mir schwer, aber oft kann ich mich sofort mit dem, was ich lese, identifizieren.
Diesmal war es Fiona Blum, die Figuren kreiert hat, bei denen ich manche Gemeinsamkeiten entdeckt habe. Das sind die liebenswerten Menschen, die in einem von Touristen wenig frequentierten Stadtteil Roms wohnen, und die in „Liebe auf drei Pfoten“ ein kleines aber herzliches Abenteuer erleben. Unter diesen Persönlichkeiten ist eine kleine vom Leben gepeinigte dreibeinige Straßenkatze. Indem sie ein paar Schicksale verbindet, spielt sie eine Schlüsselrolle in dieser Geschichte.

Bisher haben mich Romane, in denen Tiere vorkommen, wenig interessiert. Als ich aber erfahren habe, dass hinter Fiona Blum eine von mir bekannte Autorin, Franziska Weidinger, steckt, bin ich neugierig geworden. Franziska Weidingers Bücher sind humorvoll, klug und alles andere als seicht. Also, dachte ich mir, müsste Fiona Blum auch etwas Schönes zu bieten haben.

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Poldi Superstar

Poldi wollte Ruhe und Frieden auf Sizilien, stattdessen wird ihr Leben immer komplizierter. Kein Wunder. Ihre Person scheint, Katastrophen anzuziehen und Probleme zu verursachen. Vor allem ärgert sie immer wieder ihren heißblütigen Commissario, der ihr trotzdem komplett verfallen ist.
Poldi kann nicht anders, sie muss ihre Nase überall reinstecken. Wie passend, dass sie einen Winzer, der Wein am Fuß des Ätna anbaut, eines Mordes verdächtigt, so kann sie ungehemmt dem Genuss von gutem Wein nachgehen. Die Konsequenzen davon ahnt sie nicht, die Beziehung zu ihrem Commissario setzt sie aufs Spiel.

In „Tante Poldi und die Früchte des Herrn“ lässt Mario Giordano seine Tante Poldi noch einmal gefährliche Abenteuer erleben und den Leser große Lust auf Ätna-Wein verspüren.

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5196yGwtNgLForza, Poldi!

Ich habe eine neue Heldin. Sie heißt Poldi, kommt aus München und lebt auf Sizilien. Obwohl sie eine echte Münchnerin ist, fühlt sie sich durch und durch sizilianisch. Denn, so Poldi, das Sizilianisch-Sein hat man nicht im Blut, sondern im Geist. Donna Poldina ist also in ihrem Element. Sonne, Meer, ein Häuschen mit Blick auf den rauchenden Ätna und lauter schöne italienische männliche Exemplare. Was will man mehr?
Als der gut aussehende Commissario Montana erscheint, scheint das sizilianische Glück komplett.

Poldi ist eine komplexe Romanfigur. Exzentrisch, weltoffen, vorlaut, hinter geschlossener Tür aber verfällt sie öfter in übermäßigen Alkoholkonsum und Depressionen. Ihre um sie sorgenden Schwägerinnen zweifeln oft und schreien um Hilfe. Diese Hilferufe werden vom gemeinsamen Neffen erhört. Ein Glück, denn er ist der, der uns Poldis Geschichte erzählt.

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Schöne heile Welt

Ah, die 30er Jahre! Wenn man die ganzen bösen Sachen ausblenden, die in dieser Zeit dem Weltfrieden drohten und man sich Partys, Gartenfesten, Cocktailkleidern und mondänen Nachmittagstees widmen konnte, war das Leben eine einzige Freude. Angela Thirkell war eine Meisterin darin, die unbekümmerte Gesellschaft dieser Zeit zu porträtieren. Ihre Bücher gelten in England als moderne Klassiker und werden noch so gerne gelesen wie vor 80 Jahren.
Mit „Der Duft von wilden Erdbeeren“ erscheint im Manhattan Verlag ihr zweites Buch in deutscher Sprache.

Wie in „Tea Time bei Mrs. Morland“ ist in diesem Roman Thirkells Hauptthema die richtige und erfolgreiche Verkuppelung ihrer Romanfiguren. Schöne, junge und gut erzogene Damen sind nur dafür da, um einen guten Ehemann zu ergattern, egal, ob sie es sich selber wünschen oder nicht. Auch genug Helfer sind da, die wissen, was zu tun ist, damit alles reibungslos verläuft.

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Ein verrückter Pfau und viele überforderte Menschen

In einem Anwesen in den idyllischen schottischen Highlands geschehen seltsame Dinge. Jeder der Akteure ist Zeuge von irgendwelchem Ereignis, das er sich nicht ganz erklären kann, zieht eigene Rückschlüsse und schweigt. Bis zum Ende.

Als ich klein war, sind wir immer in einem schönen Park spazieren gegangen, in dem viele Pfauen frei liefen. Einer von ihnen war immer sehr aggressiv, komischerweise im selben Moment, als er seine prächtige Federkrone ausgebreitet hat. Ich hatte Angst vor ihm.
An ihn musste ich auch denken, als ich gelesen habe, wie Isabel Bogdans Pfau verrückt geworden war. In ihrem Debütroman „Der Pfau“ kann man lesen, was für ein Durcheinander ein einziges (verrücktes) Tier verursachen kann. Ein Durcheinander, das durch bestimmte menschliche Verhaltensweisen noch größer wird und zu unglaublich komischen Situationen führt, die für den Leser äußerst lustig sind, nicht aber für die Beteiligten. Lauter Missverständnisse, die bis zu Halb-Katastrophen reichen, und das alles wegen eines Pfaus…

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Lucie ermittelt wieder

Ja, meine allerliebste Gardienne ist wieder da! Wie ich Lucie vermisst habe, und auch ihr Talent, Chaos zu verursachen, wenn es am ungünstigsten ist. Das alles wäre natürlich nicht so schlimm, wenn sie dadurch nicht der Pariser Polizei in die Quere kommen würde. Aber leider ist sie bei der Pariser Kriminalpolizei dafür berühmt, dass sie an Tatorten wichtige Spuren verwischt, zu neugierig ist, einen großen Drang hat, sich in alles einzumischen und sich selber in Gefahr bringt. Zum Glück, oder leider – je nachdem, wie man das alles betrachtet – ist der Arbeitsmoral-technisch nicht ganz einwandfreie Kriminalkommissar Legrand an ihrer Seite, normalerweise aber unfreiwillig. Trotzdem bilden Legrand und Lucie aus meiner Sicht das ultimative Ermittlertraumpaar, sogar dann, wenn sie sich nicht darüber im Klaren sind und dies niemals zugeben würden. Instinktiv bilden sie eine Partnerschaft, wenn es darum geht, einen Mordfall zu lösen.

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978-3-499-27038-3Hobbydetektiv Bröhmann

Nach dem Schock, der durch die überraschende Nachricht, dass Bröhmann seinen Posten als provinziellen Kriminalhauptkommissar gekündigt hat, gibt es endlich Entwarnung: Er ist doch wieder da!
Ein paar Jahre sind vergangen und im privaten Leben des Ex-Polizisten hat sich viel getan. Er ist Hausmann und Gelegenheitsjobber geworden. Außerdem versucht er, glücklich zu sein, und so wie wir Bröhmann mittlerweile kennen, ist das ein großes und komplexes Unterfangen.
Ja, mit einem neuen Fall um den Provinz-Polizisten, nein, um den Ex-Provinz-Polizisten Henning Bröhmann, ist Dietrich Faber auch wieder da!

Für Bröhmann wird es aber nicht besser. Es wird eigentlich komplizierter. Zu den Aufgaben und Schwierigkeiten, die er im Alltag meistern muss, kommt der Kampf um die Finanzen, der natürlich nach dem Aufgeben des schönen und sicheren Beamtenlebens entsteht, dazu. Und als ob das alles nicht genug wäre, sieht sich Bröhmann dazu gezwungen, wieder zu ermitteln, um seiner inzwischen erwachsenen Tochter zu helfen.

„Schneller, weiter, toter“ ist der wirklich unerwartete vierte Kriminalroman von Dietrich Faber.

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91KDVzERpxLDas Katastrophengen

Pipeline Praetorius ist einer der zwei Menschen weltweit, die das Katastrophengen besitzen. Da Pipeline in Stuttgart lebt, wäre der Idealfall, wenn der andere vom Katastrophengen befallene Mensch ein Antipode wäre, das heißt, irgendwo im Südpazifik leben würde. Aber das wäre zu schön, um wahr zu sein. Stattdessen sitzt dieser Mensch Pipeline gegenüber täglich im selben Büro.
Aber zwei Katastrophengene im selben Raum ist nur eins der vielen Probleme, die Pipeline zurzeit beschäftigen…

Für mich war die Erscheinung von „Zur Sache, Schätzle“ eine echte Überraschung, denn Elisabeth Kabatek hatte eigentlich mit „Spätzleblues“ die Trilogie um Pipeline Praetorius abgeschlossen. Sie hatte in Leon die Liebe ihres Lebens gefunden und die beruflichen Perspektiven waren vielversprechend. Aber offensichtlich konnte das nicht alles gewesen sein. Wer ein Katastrophengen in sich trägt und gleichzeitig frisch verliebt ist, sorgt für viel Abenteuer und Erzählstoff, also war die Geschichte längst noch nicht zu Ende.

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91cRDtnXjILBurgi ist wieder da!

Wenn der Sommer kommt, spüre ich das Bedürfnis, etwas Schönes zu erleben und meine Sorgen zu vergessen. Natürlich wäre ein Urlaub das Beste, aber wenn es schnell, unkompliziert und günstig gehen soll, dann nehme ich mir ein Buch, am besten von einer Autorin, die ich schon kenne und von der ich weiß, dass sie schon mal dafür gesorgt hat, dass es mir gut ging: Franziska Weidinger.

Wie habe ich mich gefreut, als ich erfahren habe, dass Burgi wieder da ist! Burgi, die Metzgerin in einem kleinen Ort in den bayrischen Bergen. Burgi, die als Expertin in Sachen Fleisch Männer mit Leberkäse vergleicht, und die am Ende die große Liebe findet, und zwar als sie es am wenigsten erwartet und in einem Mann, von dem sie nie gedacht hätte, dass er das beste Stück Leberkäse in ganz Bayern ist. Nachdem mich Burgi in „Keine Sau hat mich lieb“, dem ersten Roman Franziska Weidingers, berührt hat, und nachdem ich auch zusammen mit ihr gelacht und von besseren Zeiten geträumt hatte, habe ich mich sehr auf eine neue Geschichte mit ihr gefreut. In „Auch Hühner träumen von der Liebe“ liefert Burgi wieder ein schönes bayrisches Abenteuer… auf einer Alm.

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la-felicidad-es-un-te-contigo_9788467021240Ein Buch, das glücklich macht!

Um glücklich zu sein, braucht man wirklich nicht viel. Ein Stück Schokolade, der überraschende Anruf eines lieben Menschen, von dem man lange nichts gehört hat, einen Tag, der sonnig wird, obwohl der Wetterbericht es anders vorhergesagt hat, oder ein schönes Buch. Ich habe so ein Buch entdeckt, die spanische Autorin Mamen Sánchez hat es geschrieben und es heißt „La felicidad es un té contigo“, unter dem deutschen Titel „Die schönste Art, sein Herz zu verlieren“ erschienen.
Es ist klar, dass, wenn man das Glück in Buchform in den Händen hält, man möchte, dass einen dieses Gefühl nicht so schnell verlässt. Also muss man lesen und lesen, während man hofft, dass man am Ende des Buches nie ankommt.

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