Schlagwort: Inhaltsbeschreibung

„Ich. darf. nicht. schlafen.“ ist defintiv ein Thriller der anderen Art und gerade auch für Leser geeignet, die diesem Genre sonst eher nicht zugeneigt sind, Lesern wie mir. Ich lese nur sehr selten Thriller, mir fehlt bei diesen Büchern häufig der emotionale Bezug, der zum Buch aufgebaut wird und zu viel Brutales kann ich ebenfalls nicht en masse lesen.

Wer es spannend, bewegend und fast gar nicht blutig mag, der sollte sich „Ich. darf. nicht. schlafen.“ auf keinen Fall entgehen lassen. Das Buch erzählt die Geschichte der 47-jährigen Christine – hauptsächlich in Tagebuchform. Christine hat ihr Gedächtnis verloren, doch das außergewöhnliche und zugleich schlimme daran ist, dass sie jedes Mal, wenn sie einschläft, so ziemlich alles vergisst – auch die Erlebnisse des jeweiligen Vortages. Erst als sie beginnt Tagebuch zu schreiben und dieses auf Anraten des Arztes Dr. Nash jeden Tag nachzulesen, bekommt sie nach und nach Einblicke in ihre entfernte und gerade erst erlebte Vergangenheit.

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Die Vorstellung, das Todesdatum eines Menschen in dessen Augen zu sehen, ist wirklich gruselig. Wer möchte schon, dass das ganze eigene Leben durch so eine ‚Gabe‘ belastet wird? Manchmal ist es einfach besser, wenn man bestimmte Dinge nicht weiß. Doch Adam – wie schon zuvor seine Mutter Jem – kann genau das. Und es ist Fluch und Segen zugleich.

Bereits der erste Band der Reihe „Numbers – Den Tod im Blick“ konnte durch eine mitreißende und außergewöhnliche Thrillerhandlung begeistern. Jem sah sozusagen einen Anschlag auf das London Eye voraus, weil nahezu alle Menschen in der Schlange davor das gleiche Todesdatum hatten. Ihre plötzliche Flucht, erregte auch die Aufmerksamkeit der Polizei, was eine spannende Verfolgungsjagd zur Folge hatte.

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Es kommt immer mal wieder vor, da redet so ziemlich jeder über ein bestimmtes Buch. Und ich frage mich die ganze Zeit, was daran wohl so besonders ist. Bei „Du oder das ganze Leben“ von Simone Elkeles war das genau der Fall. Das Cover sprach mich nicht richtig an und die Inhaltsbeschreibung klang im ersten Moment auch nicht außergewöhnlich. Trotzdem geriet dieses Buch wieder und wieder in meinen Blick. Nach dem Lesen kann ich nun sagen: zum Glück!

Bei diesem Jugendroman von Simone Elkeles handelt es sich um eine besonders feinfühlige und sehr dramatische Liebesgeschichte zwischen zwei Jugendlichen, die sich eigentlich nicht lieben dürften. Herkunft und Zugehörigkeiten machen eine Beziehung nahezu unmöglich. Trotzdem kommen sich die überall beliebte und stets perfekt zurechtgemachte Brittany und der zu einer gefährlichen Gang gehörende Alex immer näher. Anfangs sind sie nur Partner im Chemieunterricht und können sich nicht wirklich ausstehen. Doch wie das Leben eben manchmal spielt, ändert sich das mit der Zeit, weil beide immer mehr hinter die Fassade des jeweils anderen blicken können.

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Seit „Bevor ich sterbe“ bin ich ein großer Fan der Autorin Jenny Downham. Nach mehreren Jahren Wartezeit ist nun endlich ihr zweiter deutschsprachiger Roman „Ich gegen dich“ im neuen carl’s books Verlag erschienen. Vorab habe ich mir vor allem eines erwartet: von der Geschichte und den Figuren berührt zu werden.

Der Roman erzählt die komplizierte Liebesgeschichte zwischen Mikey und Elli. Denn Ellis Bruder Tom steht unter Verdacht Mikeys Schwester Karyn vergewaltigt zu haben. Und eigentlich ist Mikey, als er erstmals auf Elli trifft, nur darauf aus möglichst viel über Tom herauszufinden, um ihm später eins auszuwischen. Dass er sich dabei erstmals ernsthaft in ein Mädchen verlieben würde, das war nicht geplant.

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