Buchbegegnungen Beiträgen

Ich habe mir in letzter Zeit ja wieder mehr englische Bücher gekauft, weil ich früher ganz viele und diese auch mit Begeisterung gelesen habe, dann aber irgendwann gar keine mehr. Jetzt möchte ich wieder mehr Zeit damit verbringen und habe mit den Büchern Trapped und Delirium – die deutsche Ausgabe von Delirium von Lauren Oliver erscheint übrigens im November – angefangen. Beide haben mir sehr gut gefallen.

Da hoffe ich, dass meine englische Glückssträhne anhält und habe mich mal der Leserunde zu Across the Universe von Beth Revis bei LovelyBooks angeschlossen. Die ersten 50 Seiten sind gelesen und bisher bin ich sehr angetan von dem Buch. Auch die deutsche Ausgabe erscheint schon im August, jedoch unter dem Titel Godspeed – Die Reise beginnt und mit anderem Cover. Warum der Titel geändert wurde, verstehe ich nicht so richtig, denn der Originaltitel passt nach meinem Empfinden sehr gut und hätte ja einfach übersetzt werden können. Dennoch glaube ich, dass auch die deutsche Ausgabe ein ziemlicher Erfolg werden wird. Da würde ich fast eine Wette abschließen 😉

Was mir aber besonders aufgefallen ist, ist, dass die englische Ausgabe mir auch von der Gestaltung her besser gefällt. In der Regel finde ich die Qualität und auch die Cover der deutschen Bücher besser, aber hier ist es mal nicht so. Das Besondere an der Hardcover-Ausgabe von Across the Universe ist, dass man den Schutzumschlag wenden kann, und die Seite nach außen drehen kann, die einem besser gefällt. Anfangs sieht man innen eine Übersicht des kompletten Raumschiffes, das den Namen Godspeed trägt, in weiß auf dunkelblauem Hintergrund. Eine tolle Idee, finde ich. Trotzdem gefällt mir auch die deutsche Ausgabe, da ich grün sehr gern mag. Und generell sehen alle Bücher, die ich bisher aus den Verlagen der Verlagsgruppe Oetinger habe, sehr toll aus.

Hier mal die beiden Ausgaben – englisch und deutsch – zum Vergleich, und dazu noch das Wendecover:

 

 

 

 

 

 

 

Ich freue mich schon sehr auf die Runde und empfehle das Buch allein für den aufregenden Anfang schon mal weiter. Denn für mich spricht es immer schon mal sehr für ein Buch, wenn es von Beginn an begeistern und fesseln kann und das kann Across the Universe. All jenen, die an Klaustrophobie leiden, kann ich es aber nur bedingt empfehlen, denn die Stimmung ist wirklich klaustrophobisch. Zum Inhalt möchte ich aber gar nicht so viel sagen, denn wenn man nicht wirklich weiß, worum es eigentlich geht, liest sich das Buch sehr viel aufregender.

Aktuell

Nachdem ich nun lange keinen eigenen Blog mehr hatte, weil mir dazu nicht die Zeit blieb, habe ich doch beschlossen, unter altem Namen und mit neuem Design wieder zu beginnen. Mir fehlt das Bloggen einfach, mich dabei meiner Bücherliebe vollkommen hingeben zu können und mit anderen Gleichgesinnten auszutauschen.

Und wie könnte ein erster Blogbeitrag schöner beginnen, als mit den neusten Bücherkäufen? Dank Crini bin ich auf ein Buch und The Book Depository aufmerksam geworden, wo ich es natürlich gleich bestellen muste. Dieses Buch ist Divergent von Veronica Roth und laut Crini noch spannender als Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele. Kein Wunder, dass ich nicht widerstehen konnte. Als ich dann – logisch – noch weiter auf der Website rumgestöbert habe, sind noch 2 Bücher mehr im Warenkorb gelandet. Zum einen Between Shades of Gray von Ruta Sepetys, das nicht nur ein wunderschönes Cover hat, sondern auch toll klingt und mein Bücherregal auch mal um ein etwas anderes Thema bereichern wird. Außerdem kam Numbers – Infinity von Rachel Ward dazu. Band 1 hatte mir sehr gut gefallen, und der 2. Teil hatte mich kürzlich komplett beeindruckt. Da habe ich mich riesig gefreut, dass die Fortsetzung im Original gerade schon erschienen ist. Da warte ich nun gespannt auf den englischen Lesenachschub. Ist ja nicht so, dass ich nicht genug Bücher hätte.

Ich bin gerade zudem auch in den letzten Zügen meiner Bachelorarbeit und als Belohnung werde ich nächste Woche in eine schöne Buchhandlung gehen und mir 3 neue Bücher kaufen. Verrückt aber wahr 🙂 Und mein Freund hat dann beschlossen, er stiftet mir auch noch 3 weitere Bücher. Na da freue ich mich schon auf den Endsport und 6 tolle neue Bücher. Ich berichte dann natürlich, was es geworden ist. Die Lust, mal wieder richtig ausgiebig zu stöbern, ohne an Zeit und Geld denken zu müssen, ist doch was tolles.

Hier die 3 neuen Buchschätze noch mal in Farbe:

Aktuell

Nachdem mich Band 1 von Krystyna Kuhns “Das Tal”-Reihe damals förmlich umgehauen hatte und mir Band 2 wiederum nur mittelmäßig erschien, war ich sehr gespannt darauf zu erfahren, wie es im 3. Buch “Der Sturm” weitergeht.

Dieses Mal wird die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Chris und Debbie erzählt, wobei man sich als Leser ganz klar Chris näher fühlt. Für die beiden und ihre Freunde wird es in diesem Buch noch gefährlicher als schon zuvor. Es steht der Remembrance Day an, ein Tag zum Gedenken der Toten, und genau an diesem Wochenende haben die Studenten mal College-frei. Chris und Julia, die mittlerweile bekanntermaßen ein Paar sind, wollen sich die Chance nicht entgehen lassen und endlich mal ein Wochenende allein verbringen. Darauf hat Chris ewig gespart. Doch natürlich kommt alles anders als gedacht.

Erst ist es nur leichter Schneefall, doch dann entwickelt sich alles zu einem Schneesturm, der einem Endzeitroman entspringen könnte. Trotzdem machen sich Chris und Julia zusammen mit Ben, Rose und Debbie auf den Weg. Doch weit kommen sie nicht, denn Chris verliert die Kontrolle über den Wagen und sie fahren in einem Baum. Zum Glück sind alle noch in der Lage, sich durch den Schneesturm zu Fuß zurück zum College zu kämpfen, auch wenn Debbie eine ordentliche Platzwunde am Kopf abbekommen hat. Dort jedoch wird es erst richtig schlimm: Sie kommen nicht ins College und draußen wird es kälter und kälter, dabei müssten doch die Sicherheitsmänner sie reinlassen. Irgendetwas Merkwürdigens spielt sich hier ab und schon bald geht es um viel mehr, als nur einer ordentlichen Unterkühlung zu entgehen.

Mit diesem dritten Buch übertrifft sich Krystyna Kuhn noch einmal selbst, was den Spannungs- und Gruselfaktor angeht. Für die Figuren geht es nun wahrlich um Leben und Tod und immer wenn man denkt, die Situation könnte nicht mehr brenzliger werden, kennt man die Autorin aber schlecht. Tiefer und tiefer schlittert der Leser zusammen mit den Figuren ins Unglück und ist sich bald sehr unsicher, wo es hier noch einen Ausweg geben kann – abgeschottet vom Rest der Welt!

Die beiden Erzählperspektiven in diesem Buch haben mir erstaunlich gut gefallen – gerade auf Debbies Sicht der Dinge hatte ich mich eher weniger gefreut. Aber ich habe falsch gelegen, denn jetzt ist Debbie für mich erst richtig interessant geworden und auch grundsätzlich bekommen die Figuren mehr Farbe. Krystyna Kuhns Theorie mit jedem Band auch die Erzählperspektiven zu wechseln, geht wirklich auf! Mittlerweile liegt mir jede der Figuren am Herzen, sei sie auch noch so verschroben, aber wenn man erstmal ihre Sicht der Dinge erfahren hat, fühlt man sich ihr gleich näher. Schwierig dabei ist einzig und allein die Tatsache, dass man niemandem so richtig trauen kann. Oder sollten die 5 Freunde eine Ausnahme sein? Ich bin mir unsicher…

Was ich mir ab und zu von der Story gewünscht hätte, wäre ein kleiner Lichtblick gewesen. Mir fehlten ein wenig die positiven Momente, die die Hoffnung in der durchweg ausweglos erscheinenden Situation aufrecht erhalten. Aber vermutlich ist es genau dieses Grauen, das das Tal ausmacht. Hier ist nichts locker und leicht. Alles scheint aus einem bestimmten, unerfindlichen Grund zu geschehen und es bleibt sehr fraglich, ob man diesen überhaupt erfahren möchte. Dennoch hätte die Liebesgeschichte zwischen Julia und Chris gern explizierter werden dürfen oder Ben hätte sich gut für den ein oder anderen Spaß, in der ansonsten so düsteren Geschichte, geeignet.

Diese Kritik ist aber nur minimal, und eigentlich nicht weiter zu beachten, bei einem so spannenden und gut durchdachten Jugendthriller, bei dem sich sicher auch die meisten Erwachsenen ordentlich fürchten werden.

Arena Verlag
ab 12 Jahren
Band 3
304 Seiten
Klappenbroschur
9,95 EUR [D]
ISBN 978-3-401-06531-1

Jugendbuch Jungsecke Krimi und Thriller Rezensionen

“Rubinrotes Herz, Eisblaue See” ist eines der schönsten und bewegendsten Bücher, deren Handlung direkt am Meer angesiedelt ist. Beim Lesen ist es fast, als spüre man die Meeresbrise und die wunderbare Meeresluft körperlich. Es ist also gar nicht verwunderlich, dass dieses Buch den Leser direkt für sich vereinnahmt und in die ganz besondere Geschichte eines anfangs 11-jährigen Mädchens entführt.

Florine ist dieses Mädchen und eigentlich war sie bisher sehr glücklich und zufrieden mit ihrem Leben, zusammen mit ihren Eltern, ihrer Großmutter und ihren Freunden am Meer. Doch plötzlich ist alles anders: ihre Mutter verschwindet spurlos und taucht einfach nicht mehr auf. Ist sie aus Fernweh gegangen und hat ihre Familie zurück gelassen? Oder ist ihr etwas zugestoßen? Diese Frage quält die kleine Florine fortan und wird sie nicht mehr loslassen. Doppelt und dreifach schwer wird ihr Leben dann dadurch, dass ihr Vater schnell wieder mit seiner Jugendliebe anbandelt und ihr bester Freund, für den sie mehr als nur Freundschaft empfindet, plötzlich nur noch Augen für ihre Freundin hat. So beginnt für Florine eine harte Zeit…

Diese Geschichte übers Erwachsenwerden mit all seinen Hürden, ja sogar viel mehr Hürden, als sie Jugendliche für gewöhnlich wohl überwinden müssen, ist ganz bezaubernd. Florine ist eine einzigartige Hauptfigur, die mit ihrer Inbrunst an Liebe und Durchhaltevermögen, aber auch durch ihren Humor und eine gewisse Sentimentalität komplett überzeugt. Sie lässt den Leser durch ihre eigenen, ganz unterschiedlichen Emotionen, die alle aufeinander prallen, selbst in einen Gefühlsstrudel geraten, der ihn direkt ins Buch hinein zieht. Man leidet mit ihr, wenn sie einsam und traurig auf ihre Mutter und ihre große Liebe hofft, lacht mit ihr und ihren Freunden und bietet ihrem Vater und dessen neuer/alter Freundin mutig die Stirn. Es ist ihre Vielseitigkeit, die so echt wirkt und die dieses Buch so besonders macht.

Die Autorin Morgan Callan Rogers beherrscht es zudem perfekt allen Figuren eine ganz eigene Persönlichkeit mitzugeben, sie konzentriert sich nicht nur auf die Hauptfiguren, sondern haucht wirklich jeder Leben ein. Als Leser hat man so ein sehr genaues Bild und fühlt sich als einer unter ihnen. Gleiches gilt für ihre Beschreibungen der Umwelt – das gewaltige Meer, das Leben an der Küste Maines oder ein ganz gewöhnlicher Arbeitstag – all das wirkt so echt, so lebendig…

Aus diesen und vielen anderen Gründen, für die eine einzige Rezension nicht ausreicht, ist “Rubinrotes Herz, Eisblaue See” so lesenswert. Es berührt zutiefst, weil es Emotionen auf allen Ebenen beim Leser herauskitzelt und ihn damit ein bisschen mehr spüren lässt, was es heißt zu leben und wie das Leben manchmal so spielen kann. Dieses Buch kann man spüren, schmecken und einatmen und es ist nicht der Geruch von simplem Papier, der einem dort entgegen weht, sondern der Geruch nach Meer.

Mare Verlag
gebunden mit Schutzumschlag
Übersetzung: Claudia Feldmann
ISBN 978-3-86648-131-2
432 Seiten
19,90 € / 33,50 SFR

Rezensionen Unterhaltungsliteratur

Dass Tanya Stewner eine großartige Kinderbuchautorin ist, wusste ich schon, seit ich vor einigen Jahren mal einer 5. Klasse “Liliane Susewind” vorstellte – nicht nur die Kleinen, sondern auch ich waren vollkommen gefesselt vom Ideenreichtum und der bezaubernden Art der Autorin die Welt zu sehen bzw. ihrer Figuren sie zu sehen. Auch in “Das Lied der Träumerin” hat der Leser das Vergnügen ganz besonderen Figuren zu begegnen, die ihn berührenen und auf einem Stück ihres Weges mitnehmen. Dabei geht es sowohl spannend, lustig, lebensfroh als auch tragisch zu.

Dieses Buch ist sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene umbedingt zu empfehlen. Lange ist mir kein Buch mehr so zu Herzen gegangen, wie dieses. Die ganze Geschichte über merkt man, dass die Autorin mit ihrer ganzen Seele selbst in diesem Buch steckt und es nicht nur eine erfundene Geschichte ist, sondern auch einen großen Teil ihrer selbst widerspiegelt. Denn es ist eine Geschichte über eine wahre Träumerin – Angelia Fortis. Ihr Traum ist es und war es schon immer Musik zu machen. Klavierspielen und Singen ist alles für sie und so verfolgt sie ihren Traum zielstrebig und voller Lebenslust.

Als Angelias Vater stirbt, löst sie sich endlich auch von ihrer Mutter und macht sich auf nach London, die ehemalige Heimat ihres Vaters. Dort hofft sie, sich ihren Traum erfüllen zu können. Zusammen mit zwei Brüdern – Jeremy und Josh – lebt sie fortan zusammen und zu beiden geht sie nicht nur eine besondere Beziehung ein, sondern sie lehren sie auch viel über das Leben.  Doch nicht nur Angelia lernt, auch der Leser lernt bei diesen ganz unterschiedlichen Figuren, dass die eigene Sicht der Dinge nun mal nicht für jeden Menschen gilt, dass jeder seinen eigenen Weg geht und seine eigenen Entscheidungen trifft und treffen muss. Auch wenn das für Träumer wie Angelia manchmal gar nicht so leicht zu verstehen ist. Über die Rolle von Jeremy und Josh möchte ich hier nicht mehr verraten, um die Spannung nicht zu verderben, aber so viel sei gesagt: die beiden umgibt ein großes Geheimnis, das schlussendlich auch Angelia zweifeln lässt, wo sie doch sonst so zielstrebig durchs Leben geht.

Dieses Buch ist für mich Musik! Und es ist Leben! Ich kann mich nicht erinnern, schon mal ein Buch gelesen zu haben, dass derart vor Lebensfreude strotzt und den Leser genau dadurch mitreißt. Während man liest, möchte man am liebsten mit Angelia und Josh durch die Wohnung tanzen, draußen im Regen rumspringen und dabei laut singen oder wildfremde Menschen ansprechen und ihnen von seinen Träumen erzählen. Bücher, die nicht nur Buch bleiben, sondern sich ein Stück weit auch auf das reale Leben der Leser auswirken, sind es, die wirklich lesens- und liebenswert sind. Genau so ein Buch ist “Das Lied der Träumerin”. Oft habe ich mir passend zur Musik im Buch auch Musik angehört und musste auch ab und zu mal Pausen machen, um zwischen Musik und Buch zu wechseln, um diese auch intensiv wahrnehmen zu können. Was für eine Freude für jemanden wie mich, der Musik genauso sehr liebt wie Bücher.

Fazit: Ein traumhaft schönes Buch, das nicht nur zum Träumen einlädt, sondern dazu, sich seine Träume wirklich zu erfüllen. Denn Angelia macht es vor und gibt auch dem Leser, selbst wenn er sonst kein wirklicher Träumer ist, den Mut einen Schritt in diese Richtung zu gehen!

Meine Träumerlieder zu diesem Buch waren übrigens:

Talking to the Moon – Bruno Mars
Pushig Forward – Lena
Take me as I am – Rumer
Mr. Curiosity – Jason Mraz

Und hier noch der Link zur Entstehungsgeschichte des Buches.

Fischer FJB Verlag
400 Seiten
Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-8414-2116-6
Preis € (D) 16,95 | € (A) 17,50 | SFR 25,90
Homepage von Tanya Stewner

Jugendbuch Rezensionen Unterhaltungsliteratur

Nach “Die Frau meines Lebens” ist “Das Lächeln der Frauen” der zweite Roman vom jungen, französischen Autor Nicolas Barreau, den ich gelesen habe. Wie man schon den Buchtiteln entnehmen kann, widmet sich der Autor gern den Themen Frauen und Liebe – und das tut er wirklich mit größter Hingabe. Dieser neue Roman von ihm hat mich komplett verzaubert und in eine französische Welt mit guten Büchern, tollem Essen, skurrilen Begegnungen sowie Zufällen und einem aufregenden Verlagsleben versetzt.

Nachdem sich Aurélies Freund Claude einfach wegen einer anderen aus dem Staub gemacht hat, ist sie vollkommen niedergeschlagen. Da hilft auch eine beste Freundin nichts, die ihn als Volltrottel beschimpft und sowieso schon immer wusste, dass er nicht der richtige ist. Doch zum Glück gibt es ja auch noch das Schicksal, das die schöne und traurige Aurélie in ihrem Kummer und auf der Flucht vor einem aufdringlichen Polizisten in eine kleine Buchhandlung führt. Eigentlich liest sie gar nicht gern, aber sie schaut sich um und entdeckt etwas ganz Besonders – ein Buch – es heißt “Das Lächeln der Frauen”. Darin schreibt der Autor Robert Miller über ein Restaurant names Le Temps des Cerises und eine wunderschöne Frau, der er dort begegnet ist. Und genau dieses Restaurant gehört Aurélie und die Beschreibung der Frau passt perfekt auf sie, obwohl sie im Buch einen anderen Namen trägt. Kann es solche Zufälle geben?

Fortan ist die junge Frau vollkommen damit beschäftigt mit Robert Miller in Kontakt zu treten und ihn einmal persönlich in ihrem Restaurant zu treffen. Jedoch steht ihr dabei so einiges im Wege – ein Lektor names André Chabanais, mehrere ziemlich dumme Zufälle und die angebliche Menschenscheu des Autors. Doch dahinter verbirgt sich weit mehr als sich alle Beteiligten vorstellen können. Denn irgendwann erhält Aurélie tatsächlich einen Brief von Robert Miller, aber was sich daraus entwickelt, das hätten sicher weder sie noch André Chabanais noch die Leser erwartet.

Dieser Roman ist ein Meisterwerk an sprachlichem Feinschliff, emotionalen Momenten und liebenswerten Figuren. Nicolas Barreau begeistert auf allen Ebenen und schafft es durch seine ganz besondere Art und Weise unsere Welt und all ihre (kleinen) Besonderheiten zu sehen, den Leser mitzureißen, zu berühren und auch nachträglich zu beeindrucken. Jede seiner Figuren ist echt, es ist als könnte man sie gleich an der Straßenecke treffen. Er schreibt Liebesgeschichten, die so schön sind, dass sie niemanden kalt lassen. Dabei ist er nie kitschig, sondern trifft genau den richtigen Ton um seine Leser(innen) mitten ins Herz zu treffen.

Mir haben besonders die Beschreibungen von Aurélies Suche nach der Wahrheit und nach der wahren Liebe, aber auch das mehr oder weniger alltägliche Leben im Verlag – speziell aus Sicht des Lektors – sehr gefallen. Beides stand in einem angenehmen Kontrast zueinander und gehörte doch wieder ganz eng zusammen. Beide Geschichten – mal aus Sicht Aurélies und mal aus Sicht von André erzählt – haben mich auch nachträglich beeindruckt, sodass ich ständig über dieses Buch schwärmen und es aller Welt mitteilen möchte. Nun denn, ich versuche es hiermit mal: Lest dieses Buch und ihr werdet es lieben!

Thiele Verlag
Übersetzung von Sophie Scherrer
336 Seiten im Format 11,5 x 18,5 cm
Gebunden mit Schutzumschlag,
Lesebändchen und Vorsatz
€ 18,- /sFr 30,50
Publikation im September 2010
ISBN 978-3-85179-144-0

Aktuell

Liebe ist doch die schönste Sache der Welt! Oder? Die meisten von uns sind sicher der Ansicht, dass dieser kleine Satz stimmt und er eine große Bedeutung hat. Doch nicht so in “Delirium” von Lauren Oliver. Hier wird Liebe als Krankheit betrachtet – Amor Deliria Nervosa – die Liebeskrankheit. Sie geht mit den verschiedensten Symptomen einher und kann bis in den Tod führen. Aus diesem Grund muss jeder pünktlich geheilt werden und sich einer entsprechenen Prozedur unterziehen.

Lena ist fast 18 Jahre alt und damit steht auch ihr die Prozedur kurz bevor, um sie vor der Liebeskrankheit zu bewahren. Besonders, da ihre Mutter früher selbst infiziert war und durch die Krankheit sogar den Tod fand, ist es an der Zeit. Und Lena selbst ist umso nervöser durch ihre Erinnerungen an ihre Mutter. Was wird mit ihr geschehen bei dieser Prozedur? Bleibt mehr als nur die Narben im Nacken zurück? Wie soll ihr Leben, so vollkommen bestimmt von anderen, weitergehen? Lena weiß es nicht, versucht sich aber bestmöglich unterzuordnen. Bis, ja bis sie Alex kennen lernt und damit lernt, was es heißt zu lieben und wie viel Wert ein selbstbestimmtes Leben hat.

Fortan sieht Lena ihr eingesperrtes Leben in Portland mit ganz anderen Augen. Sie hat Alex und will keinen vorgeschriebenen Partner zugeteilt bekommen. Wie kann man den Menschen das Lachen und die Gefühle nehmen? Wie soll man ohne Gesang, Tränen und eben Liebe leben? Sie weiß es nicht mehr und begibt sich in große Gefahr. Wird ihre Liebe zu Alex bestehen können oder wird durch die Prozedur alles anders? Lest selbst!

Lauren Oliver hatte mich schon mit ihrem Roman “Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie” (engl. ‘Before I fall’) begeistert und sehr nachdenklich gemacht. Sie beherrscht es perfekt eine Geschichte mit wenigen übersinnlichen Elementen so real wirken zu lassen, dass man sich während des Lesens viele Gedanken macht und wirklich über das Leben sowie Sinn und Unsinn nachdenkt. Was ist wirklich wichtig im Leben? Diese Frage beantwortet die Autorin inl ihren Büchern und lässt den Leser glücklicher daraus auftauchen, einfach weil er etwas Wichtiges dazu gelernt hat.

In “Delirium” macht sie gerade durch die Tatsache, dass Liebe eigentlich verpöhnt, ja selbst das Wort ‘verboten’ ist, ganz deutlich, wie wichtig Liebe für einen jeden Menschen ist. Selbst wenn sie manchmal schmerzhaft ist, ist sie doch das Wichtigste was wir haben. Dabei entwickelt die Autorin aber keinen Teenie-Kitsch-Roman, sondern geht auf die komplette Bedeutsamkeit dieses ganz besonderen Gefühls ein. Ob Liebe für Familienmitglieder oder für den Partner – das Buch liefert eine umfassende und berührende Darstellung. Je weiter man liest, desto glücklicher schätzt man sich selbst, ein solches Gefühl ganz frei erleben und erfahren zu dürfen. Denn den meisten Figuren in der Geschichte bleibt das – und noch vieles mehr – verborgen.

Mit ihrem sprachlichen Feingefühl und den wunderbar herausgearbeiteten Figuren entführt Lauren Oliver den Leser in eine Welt voll Schranken, die aber durch wenige, mutige Figuren geöffnet werden. Trotz all der Beengtheit durch Ausgangsperren und andere Restriktionen symbolisiert die Geschichte Freiheit und Hoffnung. Genau das ist es, was jugendliche und erwachsene Leser an diesem Buch begeistern und mitreißen wird.

Ein Buch voll Liebe!

Nachsatz: Teilweise hat mich das Buch an “Die Auswahl” (engl. ‘Matched’) von Ally Condie erinnert, wo Liebe ebenfalls nur eingeschränkt möglich ist und man seinen Partner zugeteilt bekommt. In beiden Büchern kämpfen die Hauptfiguren um die Möglichkeit frei zu lieben und zu lieben, wen sie eben möchten. Dabei hat mich “Delirium” noch mehr beeindruckt und berührt, obwohl mir “Die Auswahl” bereits wirklich gut gefallen hatte. Es handelt sich hierbei übrigens um den ersten Band einer Trilogie. Ich bin schon sehr gespannt auf die beiden Folgebände.

Jugendbuch Rezensionen

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Viele Frauen waren sicher schon mal in der misslichen Lage von ihrem Mann sitzen gelassen zu werden. Auch für Constanze kommt das in „Die Mütter-Mafia“ vollkommen unerwartet und mit allen Nebenwirkungen: sie ist plötzlich allein mit ihren zwei Kindern, eines davon – Nelly – stark pubertierend; sie muss umziehen, ins Haus der ehemaligen Schwiegermutter und dann sind da auch noch neue Nachbarn, neue Bekanntschaften anderer Eltern im Kindergarten und und und …

Constanze hat es also echt nicht leicht, und warum ihr Mann sie verlassen hat, das ist ihr ja mal gleich klar – da muss eine andere dahinter stecken, eine jüngere Frau! Er bestreitet das, aber nach einer Weile kommt doch heraus, dass es sie gibt: die Neue – Paris! Was für ein Name!!! Blond, gutaussehend, schlank, jung …

Während Constanze also mit den neuen Nachbarn kämpft, neue Freundschaften knüpft und plötzlich merkt, was es heißt allein über die Runden kommen zu müssen, vergnügt sich ihr Ex anderweitig. Um Anschluss zu finden, schließt sich Constanze zusammen mit zwei neuen Freundinnen einer Gruppe von Müttern an, die sich regelmäßig treffen und autauschen. Doch für Constanze ist das der reine Wahnsinn und Zickenkrieg pur. Was sich daraus wohl entwickeln wird? Und wie schafft sie es jetzt so allein klar zu kommen?

„Die Mütter-Mafia“ war eine locker leicht zu hörende Geschichte, die sich neben dem Sport super als Unterhaltung und Ablenkung eignete. Kerstin Gier hat ein tolles Gespür dafür, Alltagssituationen aufzudecken und mit ein paar kleinen Tricks zu etwas Besonderem zu machen. Besonders bedeutet in diesem Fall entweder lustig oder liebenswert. Denn eines sind die Figuren – zumindest die eine Hälfte auf Constanzes Seite – definitiv: sympathisch, chaotisch und einzigartig. Deshalb hat mir das Hören auch große Freude gemacht.

Die Story ist zwar nicht atemberaubend spannend oder bedeutsam, aber sie ist unterhaltsam und geht, so witzig und scheinbar stellenweise oberflächlich sie auch ist, doch auf Dinge wie Gerechtigkeit und Treue ein, die für jeden von uns wichtig sind. Daher ist es für nebenbei ein super Hörbuch, das absolut zur Entspannung und zum ein oder anderen Schmunzeln beiträgt.

Mirja Boes finde ich als Sprecherin für „Die Mütter-Mafia“ wunderbar, denn sowohl ihr Stimme als auch ihre Persönlichkeit passen perfekt zur Geschichte. Man könnte sie sich gut auch in einer Filmrolle als Constanze vorstellen – dieses Gefühl vermittelt sie über die komplette Zeit des Hörbuch hinweg, wodurch die Geschichte sehr realistisch wirkt.

Download-Version von Audible.de zum Preis von 10,95€ bzw. 9,95€ im Abo
Sprecher: Mirja Boes
Spieldauer: 04 Std. 12 Min. (gekürzt)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Lübbe Audio
Veröffentlicht: 2008

Zugehört

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Die Technik, gerade bezüglich Computern, entwickelt sich mit einem rasenden Tempo. Was gestern noch nicht möglich war, ist in ein paar Monaten vielleicht kein Problem mehr und es wird zur Zeit daran geforscht. Etwas ganz und gar Unerwartetes passiert Mike in „Rafael 2.0“. Rafael, das ist bzw. das war sein Bruder, denn er ist kürzlich an einer genetisch bedingten Krankheit verstorben, der auch schon seine Mutter erlag.

Nachdem nun also seine Mutter und sein Zwillingsbruder tot sind, ist Mike verständlicherweise total niedergeschlagen und in tiefer Trauer versunken. Hinzu kommt noch, dass sein Vater scheinbar kaum noch Zeitt für ihn hat und nur mit sich selbst beschäftigt ist. Aber er ist doch noch da – er lebt! Sieht er das denn nicht? Schon bald aber soll Mike herausfinden, womit sich sein Vater beschäftigt hat. Zusammen mit Rafael hat er vor dessen Tod ein ausgetüfteltes Computerprogramm entwickelt, das es in dieser Form noch nie gab. Eine lern- und kommunikationsfähige Kopie von seinem Zwillingsbruder ist es, die Mike auf dem PC seines Vaters entdeckt.

Nach dem ersten Entsetzen und der Bestürzung über diese Erfindung, lässt sich Mike doch auf das Programm ein, das er jetzt Raf 2 nennt, denn sein Bruder, so viele Ähnlichkeiten sie auch haben mögen, ist das nicht. Doch dann verschwindet Brian – Mikes Vater – und alles geht drunter und drüber. Wer steckt hinter dieser Verschwörung und was hat das alles mit Raf 2 zu tun? Mike muss schnellstens eine Lösung finden, braucht jedoch auch Hilfe – und das ist gar nicht so leicht, wenn man plötzlich scheinbar niemandem mehr trauen kann. Eine Verschwörung nimmt ihren Lauf, die eine immense Spannung und Sogwirkung erzeugt.

Karl Olsberg ist mit „Rafael 2.0“ eine tolle Geschichte geglückt, die zugleich modern und doch realistisch, aufregend und ernsthaft ist. Er schafft es hervorragend Themen wie Trauer und technischen Fortschritt in eine Krimihandlung für Jugendliche zu packen, die durchaus auch Erwachsene zu begeistern weiß. Besonders toll daran ist, dass er mit diesem (Hör)buch auch die männlichen Leser erreichen und mehr als nur zufrieden stellen wird. Denn es hat wirklich alles, was sich junge Leser ab 13 Jahren fernab von den üblichen Liebesgeschichten und Fantasy wünschen können.

Zunächst dachte ich, dass ich mich an Patrick Möllekens Art das Hörbuch zu sprechen nicht richtig gewöhnen könnte, aber das war falsch gedacht. Seine Stimme ist jugendlich und hat zugleich etwas träumerisch-nachdenkliches, was wunderbar zur Figur des Mike passte. Er zieht den Hörer ganz tief in die Gedankenwelt des Jungen hinein und lässt ihn so – nahezu am eigenen Körper – spüren, wie es Mike ergeht. Die Kombination aus Sprecher und Inhalt war hier also wirklich großartig, sodass ich „Rafael 2.0“ unbedingt empfehlen kann.

Einzig das Ende hat mich nicht komplett überzeugt, was ich jedoch nicht allzu schlimm fand, denn ich bin gern bereit mir darüber meine eigenen Gedanken zu machen und es mir eventuell für mich realistischer auszumalen. So viel Freiraum lässt es doch allemal.

Download-Version von Audible.de zum Preis von 10,95€ bzw. 9,95€ im Abo
ab 13 Jahren
Autor: Karl Olsberg
Sprecher: Patrick Mölleken
Spieldauer: 04 Std. 45 Min. (gekürzt)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Lübbe Audio
Veröffentlicht: 2011

Zugehört

Auch „Flammender Zorn“ führt den Leser wieder zurück nach Panem, doch es ist ein etwas anderes Panem, das den Leser nun erwartet. Katniss und Gale, sowie Katniss‘ Familie und einige andere der ehemaligen Sieger sind in Distrikt 13 untergekommen. Sie rebellieren gegen das Kapitol, doch Katniss ist sich unsicher, ob sie wirklich zum Spotttölpel werden soll, denn ist es nicht allein ihre Schuld, dass bereits so viele sterben mussten? Ist es nicht sie, die für einen großen Teil des Unglücks sorgte?

Und doch entschließt sich Katniss letztendlich dazu, an forderster Front der Rebellen zu stehen, sozusagen ihr Symbol zu sein. Denn das Kapitol hat sich etwas ganz besonderes ausgedacht, um sie zu quälen und das lässt sie nicht mit sich machen. In Videoeinspielern zeigt das Kapitol allen Distrikten, wie Peeta eine plötzliche Sinneswandlung durchmacht und sich gegen einen Krieg ausspricht. Das passt so gar nicht zu ihm, und noch weniger gefällt Katniss, wie schlecht Peeta plötzlich aussieht – so, als würde er vom Kapitol gequält. Die Rebellen konkurrieren im Gegenzug mit eigenen Videos – sogenannten Propos – in denen sie die Unmenschlichkeit des Kapitols und zugleich die Gutmütigkeit und Gerechtigkeit von Katniss zur Schau stellen.

Doch kann Katniss den Rebellen tatsächlich trauen oder befindet sie sich nur in einem Zerren zwischen zwei Seiten, an deren Spitze gleichermaßen ungerechte und tyrannische Herrscher sitzen? Sie muss sich auf ihr Gefühl verlassen und kann nur noch auf sich selbst vertrauen.

Für mich ist „Flammender Zorn“ ein wirklich gelungener Abschluss, der an Dramatik, Spannung und auch Traurigkeit kaum zu überbieten ist. Abermals steckt Katniss in einem Spiel fest, doch dieses mal sind es nicht die Hungerspiele, sondern Machtspiele anderer Art. Sowohl Katniss als auch dem Leser ist bis zum Ende nicht klar, wem man in diesem Spiel trauen kann. So stellt der Krieg zwischen dem Kapitol und den Distrikten bzw. Rebellen ein Gleichnis zu den Hungerspielen dar, wenn auch auf größerem Raum. Und erneut gilt es für Katniss sich zu behaupten und zu überleben bzw. auch die Leben ihrer Freunde und Familie zu sichern. Nur fällt ihr das, umgeben von noch viel mehr intriganten Menschen als bei den Hungerspielen, schwerer als sie je geahnt hätte.

Für ein Jugendbuch ist dieser 3. Band ziemlich brutal, doch ich denke, für Jugendliche ab 14 durchaus erträglich. Außerdem sollte dieser Punkt im Falle dieses Buches wirklich nicht vom Lesen abhalten, denn spannender und eindringlicher hat wohl noch kein Autor über Politik, Medienmanipulation und Kriege geschrieben. Das Alles ist, angesiedelt in einer visionären Welt, besonders spannend! Könnte es wirklich mal so weit kommen? Sind die Menschen zu soetwas fähig? Doch das Buch wirft noch viele weitere, tiefgehende Fragen auf und regt, trotz all der Spannung, die den Leser nahezu über die Seiten jagen lässt, auch zum Nachdenken an.

Das Ende des Buches, das ich selbstverständlich nicht verraten werde, empfinde ich als perfekt gelungen. Es wird der Reihe wirklich gerecht und ließ für mich keine Fragen offen, die Glaubwürdigkeit blieb aber bestehen. Auch in Liebesdingen entwickelt sich alles so, wie ich es mir erhofft und als einzig richtig empfunden hatte. Suzanne Collins hat die komplette Handlung von der ersten Seite von „Tödliche Spiele“ über „Gefährliche Liebe“ bis zur letzten Seite von „Flammender Zorn“ also perfekt durchdacht.

„Die Tribute von Panem“ ist für mich die gelungenste Jugendbuchreihe der letzten Jahre, die auch erwachsene Leser gleichermaßen anspricht. Am meisten von allen drei Bänden hat mich aber immer noch „Tödliche Spiele“ in seinen Bann gezogen.

Oetinger Verlag
Text von Suzanne Collins
Einbandgestaltung von Hanna Hörl
Aus dem Amerikanischen von Sylke Hachmeister / Peter Klöss
432 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag
15.0 x 21.0 cm
EUR 18,95 · SFR 29,50 · EUA 19,50
ISBN-13: 978-3-7891-3220-9
Erschienen im Januar 2011

Jugendbuch Jungsecke Rezensionen