Schlagwort: Buchneuerscheinung

In dieser Woche waren meine neuen Bücher wieder einfach nur toll. Ganz besonders freue ich mich, dass 2 dabei sind, auf die ich schon gewartet habe, seit das Erscheinen angekündigt wurde.

Bei „Wie viel Leben passt in eine Tüte?“ von Donna Freitas passt einfach alles so richtig gut zusammen. Cover und Thema sind außergewöhnlich und ich freue mich total aufs Lesen. Und bei „Grischa – Goldene Flammen“ von Leigh Bardugo weiß ich eigentlich noch gar nicht genau, was es ist und worum es geht, doch das Cover ist irgendwie besonders und das Buch wird überall gelobt, da musste ich es haben.

„Die Königliche“ von Kristin Cashore ist eines der Bücher, auf die ich schon Monate hinfiebere. Ich fand „Die Beschenkte“ und auch „Die Flammende“ großartig und bin mir sicher, dass es hier genauso fantastisch weitergeht. Zumal ich Bitterblue als Figur im ersten Band schon sehr mochte und mich freue nun mehr über sie zu erfahren. Außerdem gab es den 4. Band der „Plötzlich Fee“-Reihe von Julie Kagawa mit dem Titel „Frühlingsnacht“. Ich habe zwar bisher noch gar keinen Teil dieser Reihe gelesen, aber so kann ich die Reihe direkt komplett verschlingen. 

2012 Aktuell Bücherwoche

Oh, ich freue mich so über meine neuen Bücher. Bis gestern morgen dachte ich noch, dass es mit 3 Büchern dieses Mal gar nicht so viele Neuzugänge sind. Dann bin ich raus und es lagen unten 3 Sendungen von The Book Depository – Vorbestellungen auf die ich mich schon riesig gefreut hatte. Außerdem gab’s dann in der Stadt noch ein weiteres Buch als Geschenk vom Freund.

„Ashes – Tödliche Schatten“ habe ich mir schon mal ertauscht, obwohl ich den Vorgänger „Ashes – Brennendes Herz“ noch nicht mal gelesen habe. Da ich aber sehr viel Gutes darüber gelesen habe und so direkt weiterlesen kann, wenn ich Band 1 mal geschafft habe, freue ich mich sehr darüber. Dann gab es ja Neues von Nina Blazon, eine wirklich sehr sympathische Autorin. Ich mag gern Bücher, die in Venedig spielen, die haben immer etwas gleichermaßen fantastisches und romantisches. Auf „Laqua – Der Fluch der schwarzen Gondel“ bin ich also schon sehr gespannt!

2012 Aktuell Bücherwoche

Abel Tannatek, von allen nur Tannatek genannt, ist in seiner Schule und auch sonst ein Außenseiter. Er fehlt ständig im Unterricht, rennt in eigenartigen Klamotten rum und hat zudem den Ruf mit Drogen zu handeln. Abel ist ein Junge ohne richtige Freunde und mit wenig Hoffnung für die Zukunft. Aber dieser Abel kann auch anders sein als der Tannatek, den alle in ihm sehen. Nur seine Mitschülerin Anna erfährt wirklich, was es es mit ihm auf sich hat. Denn Abel ist eigentlich sehr sanft und feinfühlig, hat es nicht leicht im Leben und kümmert sich zudem rührend um seine kleine Schwester Micha.

Aber was ist dran an den Gerüchten um die Drogengeschichten, und wieso ist er nachts oder auch zu Unterrichtszeiten so häufig unterwegs? Den Jungen umgibt ein dunkles Geheimnis und in den Märchen, die er seiner kleinen Schwester und später auch Anna erzählt, steckt viel mehr Wahres als Abel, Micha, Anna und dem Leser lieb ist.

Dieser Roman der Autorin von Antonia Michaelis hat eine unglaubliche Sogwirkung. Man ist gefangen im Leben von Abel und Micha, durch die immer größere Nähe, die Anna zu den beiden aufbaut. Wie Anna fühlt man sich zunächst fast als ein Fremdkörper in der kleinen Welt, die sich die beiden Geschwister aufgebaut haben. Und genauso langsam, wie Anna ihnen immer näher kommt, tut es auch der Leser. Geheimnisse werden nach und nach aufgedeckt und durch die Märchenabschnitte, die Abel Micha teils zur Beruhigung, teils aber auch als Warnung erzählt, kommt man ihnen Stück für Stück näher. Doch mit jedem dieser Stücke wird man sich auch der Wahrheit bewusster, die man andererseits am liebsten gar nicht kennen würde.

Das Buch ist zugleich eine Geschichte über Freundschaft, zerüttete Familienverhältnisse und das Erwachsenwerden. Außerdem enthält es Thrillerelemente, die die sowieso schon immense Spannung durch die schwierige Situation von Abel und Micha noch zusätzlich steigert. Zudem ist es kein wirkliches Jugendbuch, ich würde es eher erst ab 16 – frühestens aber ab 14 Jahren – empfehlen, aufgrund der brisanten Thematik. Die Geschichte geht extrem nahe und konfrontiert mit Situationen, die zutiefst schockieren oder auch berühren. Dank des sprachlichen Feingefühls der Autorin und der Rückzugsmöglichkeit in den Märchenabschnitten, wird es aber nicht zu dramatisch. Durch die stets hoffnungsvolle Micha gibt es immer mal wieder Auflockerung – sie ist so stark und verliert nie den Blick für das Gute, dass sie schnell zu meiner Lieblingsfigur wurde.

Der Märchenerzähler ist ein Buch, das auch lange nach dem Lesen noch nachwirkt und zum Nachdenken anregt. Diese Geschichte kann man einfach nicht vergessen, sie bleibt im Gedächtnis und ich finde, das ist es, was wirklich gute Bücher bewirken sollten. Ich habe vorher noch nie etwas in der Art gelesen. Es handelt sich hier um ein absolutes Ausnahmebuch von einer Ausnahmeautorin! Unbedingt zu empfehlen, aber nur, wenn man starke Nerven hat und sich intensiv mit einem Buch auseinander setzen möchte.

Jetzt bin ich schon gespannt auf das im August erscheinende, neue Buch von Antonia Michaelis mit dem Titel  Die Worte der weißen Königin. Hierbei handelt es sich aber noch weniger um ein Jugendbuch. Es ist eher eines für Kinder oder Erwachsene. Zudem steht es in keinem Bezug zu „Der Märchenerzähler“, was man aufgrund der Covergestaltung doch leicht vermuten könnte.

Oetinger Verlag
448 Seiten · gebunden
15.0 x 21.0 cm
ab 14 Jahren
EUR 16,95 · SFR 25,90 · EUA 17,50
ISBN-13: 978-3-7891-4289-5
EAN: 9783789142895
Erschienen im Februar 2011

Aktuell Jugendbuch Krimi und Thriller Rezensionen

Heute bin ich endlich mal dazu gekommen, mir die Vorschau vom Arena Verlag anzusehen und auch das Leseprobenbuch „Lesezeichen“, das immer mit dabei liegt. Und ich muss sagen: Super, was uns da im Herbst erwartet! Es sind gleich etliche Bücher dabei, die mich interessieren würden und so habe ich die heutige Fahrt mit der U-Bahn mal genutzt um mir die einzelnen Leseproben durchzulesen. Wenn ich mir Vorschauen ansehe, mache ich mir zunächst erst mal Knicke bei den Seiten, auf denen mich das jeweils vorgestellte Buch eventuell interessieren könnte. Das habe ich auch dieses Mal so gemacht. Anders als sonst, ist die Vorauswahl nach dem Lesen der Leseproben aber bestehen geblieben. Wirklich alle der Bücher haben mich nicht nur äußerlich und vom ersten Blick her begeistert, sondern auch der zweite Eindruck war durchweg positiv.

Da wäre zum einen das Buch Seven Souls – Sieben Gründe, Mary Shane zu hassen von Barnabas Miller und Jordan Orlando und ich kann euch sagen, es ist wahnsinnig spannend. Ich habe die Leseprobe angefangen und war – so fühlte sich das an – in Sekundenschnelle fertig damit. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, so spannend war es. Ich bin jetzt richtig nervös, weil ich am liebsten sofort erfahren möchte, wie es weitergeht. Zum Inhalt verrate ich mal noch nichts, denn mich hat schon der Anfang total verblüfft, was noch dadurch verstärkt wurde, dass ich absolut nicht wusste, worum es geht. Das Cover war übrigens auch Vorlage für das vom „Lesezeichen“ Leseprobenbuch.

Danach habe ich in Ein Kuss ist ein ferner Stern von Alexander Rösler reinglesen. Bei diesem Buch liebe ich das Cover – es ist so wunderschön. Aber was Buchcover angeht, bin ich ja sowieso ein großer Fan vom Arena Verlag. Bis Juli muss ich mich aber noch gedulden, um dieses Schmuckstück auch in echt in den Händen halten und weiterlesen zu dürfen. Nur ganz kurz, worum es im Buch geht: Hauptfigur ist der 17-jährige und er ist zum ersten Mal verliebt. Das hört sich vielleicht noch nicht so besonders spannend an, aber August ist Autist und wer sich ein bisschen damit auskennt, der weiß, wie schwierig es für die meisten Autisten ist, Gefühle und Berührungen zuzulassen. Seit ich „Supergute Tage“ von Mark Haddon gelesen habe, muss ich einfach jedes Buch lesen, das sich mit einem solchen oder ähnlichen Thema beschäftigt. Die Leseprobe, die aus Sicht von August erzählt, hat mich nur noch darin bestätigt, dass dieses Buch perfekt für mich ist.

Besonders angetan haben es mir dann noch folgende Bücher: Vision – Das Zeichen der Liebenden von Ana Alonso und Javier Pelegrín, weil es sprachlich einfach super gemacht scheint. Zumindest nach der Leseprobe würde ich das behaupten. Es liest sich nicht so wie der Standard an den unendlichen Massen an Vampir- und Engelromanen und was sonst noch alles zurzeit den Jugendbuchmarkt überschwemmt. Ein spanisches Autorenduo schreibt Urban Fantasy – allein das ist neu für mich. Ich freue mich auf das Buch!

Ganz überrascht und begeistert war ich, als ich entdeckt habe, dass es endlich ein neues Buch von Christoph Marzi gibt. Denn vor zwei Jahren – so lange ist es nun auch schon wieder her – hatte mich „Heaven – Stadt der Feen“ wirklich bezaubert. Es ist ein richtig schönes, magisches und fantasievolles Buch. Memory – Stadt der Träume hat ein sehr ähnliches Design, das Cover ist allerdings in Rottönen gehalten. Ich bin gespannt, ob es mit Christoph Marzis anderem Buch in Verbindung steht beziehungsweise, welche Gemeinsamkeiten es gibt.

 

 

 

 

 

 

Jana Freys neues Buch Wenn du mich brauchst klingt für mich nach einem richtig gelungenen Jugendroman, ohne Fantasy und dafür mit viel Liebe für die Figuren und die Geschichte. Von der Autorin habe ich bisher erst ein Buch gelesen, mir hat ihre Erzählgewalt damals aber sehr gefallen. In Jana Freys Texten kann man so richtig versinken und abtauchen, mitfühlen und miterleben. Ein Kinderbuch, auf das ich mich sehr freue, ist mit Wir werden nicht von Yaks gefressen auch dabei, das einfach nur herrlich schräg und komisch ist. Auf den ersten Seiten musste ich schon ordentlich schmunzeln und auch das Cover verspricht ein echt lustiges Leseerlebnis.

 

 

 

 

 

 

Ansonsten dürfen sich alle Fans der „Das Tal“-Reihe auf Season 2 freuen, es erscheint mit „City of fallen Angels“ der 4. Band in Cassandra Clares „Chroniken der Unterwelt“, für Nachschub an Arena Thrillern ist ebenfalls gesorgt, mit „Ariadne – Zeitreisende soll man nicht aufhalten“ erscheint ein toller Zeitreiseroman, wie der Titel schon verrät, und und und….

Ich würde mal sagen: Der Leseherbst ist schon gerettet & demnächst erzähle ich euch dann mal, was mich da noch alles so erwartet. Aber heute war mein Arena-Tag 🙂

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