Schlagwort: Abenteuer

knochenhausIm zweiten Band der ‚Die schimmernden Reiche‘- Saga von S. R. Lawhead findet Kit Livingstone eine Fortführung seiner abenteuerlichen Reisen durch Zeit und Raum.

Nach Cosimos und Sir Henrys fürchterlichem Tod machen sich Mina, Giles und Kit nun zu dritt auf die Suche nach Arthur Flinders-Petries sagenumwobener Karte. Dabei ist der bösartige Lord Burleigh ihnen mit seiner Gefolgschaft immer sehr dicht auf den Fersen! Wer wird zuerst die Karte finden können und damit unermessliche Macht erlangen? Das Schicksal der gesamten Welt könnte davon abhängen.

Nachdem mich der erste Band, Die Zeitwanderer, doch sehr mitreißen konnte, musste ich leider feststellen, dass Das Knochenhaus nicht ganz meinen Erwartungen entsprach. Das Lesen dieses Buches gestaltete sich für mich als langwierig und zäh, weil der Schreibstil etwas zu ausschweifend wurde. Besonders die letzten Seiten habe ich teilweise nur überflogen, weil ich mir keine ellenlange Beschreibung antun, sondern endlich zur eigentlichen Handlung kommen wollte. Der Schluss hat sich sehr vom ersten Band unterschieden. Während der Cliffhanger in Die Zeitwanderer meine Neugier weckte und mich dazu anregte den Folgeband zu lesen, hatte das Ende des zweiten Bandes den gegenteiligen Effekt.

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Binny for ShortIch habe die Erfahrung gemacht, dass die schönsten Bücher oftmals die sind, die man spontan entdeckt und direkt kauft. Man darf vorher nicht zu lange überlegt haben, sondern muss sie – aus einer Eingebung heraus – einfach mitnehmen und sofort lesen. Genau so ist es mir diese Woche mit „Binny for short“ von Hilary McKay passiert. Es kommt nur noch ganz selten vor, dass ich in Buchhandlungen Bücher entdecke, über die ich zuvor noch gar nichts gehört hatte, doch hier war genau das der Fall – Autorin und Buchtitel waren mir vollkommen unbekannt. Wie gut, dass ich das sich das jetzt geändert hat!

„Binny for short“ ist ein Kinder- / Jugendbuch, das eine wunderbare Freundschafts- und Familiengeschichte erzählt. Hilary McKay schreibt sehr warmherzig und man merkt ihr an, dass sie jede ihrer Figuren liebt. Mit ihren Eigen- und Besonderheiten haucht sie ihnen Leben ein und macht sie dadurch so liebenswert. Binny empfand ich von der ersten Seite an als tolle Hauptfigur – sie ist mutig, aber auch mal ängstlich, abenteuerlustig und sehr herzlich. Natürlich kann sie auch mal frech sein, wie es sich für das Alter gehört. Auch ihre Geschwister wird jeder Leser des Buches lieben lernen, sie sind einfach klasse. Ich jedenfalls habe auf jeder Seite mitgefiebert und mich wohlgefühlt, auch wenn ich vielleicht vom Alter her nicht so ganz zur eigentlichen Zielgruppe gehöre.

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Das Labyrinth erwachtImmer auf der Suche nach spannenden Jugendthrillern und Dystopien, die nicht kitschig sind, habe ich vor einer Weile Rainer Wekwerths aktuellen Jugendroman „Das Labyrinth erwacht“ entdeckt. Der Titel und das aufregende Cover machten mich neugierig, denn Geschichten, in denen Labyrinthe eine Rolle spielen, haben eine magische Anziehung auf mich. Scheinbar ausweglose Situationen und Spannung sind da vorprogrammiert!

Der Autor wirft seine Leser dann auch direkt ins Geschehen und in ein aufregendes Abenteuer. Für die jugendlichen Protagonisten geht es dabei um nicht weniger als Leben oder Tod. Besonders gefiel mir, dass wir es mit sehr unterschiedlichen Figuren zu tun haben, die nun plötzlich aufeinander angewiesen sind und zugleich auch eine Gefahr darstellen. Manche sind sympathisch, andere total nervig und wieder andere kann man sehr schwer einschätzen. Schnell wird klar, dass diese Geschichte wohl keinen guten Ausgang nehmen wird. Die Jugendlichen können nur weiterkommen und einen Ausweg aus ihrer gefährlichen Lage finden, indem nach und nach einer von ihnen zurückbleibt und es nicht schafft.

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441_30780_112415_xxlFrieda lernt Jeffer an ihrem 17. Geburtstag kennen. Sie erkennt sofort, dass er ein außergewöhnlicher Mensch ist: rebellisch, unabhängig, talentiert, gutaussehend und… gefangen in seiner ganz eigenen Welt. Eigentlich das totale Gegenteil von Frieda, die eher ruhig, brav und unscheinbar ist.

Als Friedas Eltern dann verreisen, fällt sie zum ersten Mal eine spontane Entscheidung. Kurzerhand zieht sie bei Jeffer ein und sie verbringt mit ihm die unglaublichste Zeit ihres Lebens. Sie lernt neue Menschen kennen, redet mit Jeffer bis tief in die Nacht, hört sich durch seine Musiksammlung und genießt es ohne Eltern in einer eigenen Wohnung zu leben.

Niemand versteht Frieda so gut wie Jeffer, aber das Leben mit ihm hat auch seine Schattenseiten…

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Kit Livingstone zählt zu den durchschnittlichsten Menschen überhaupt. Mehr noch – er ist ein absoluter ‚Versager‘, wie seine Freundin Mina ihn bezeichnet. Deshalb ist Kit mehr als überrascht, als sein Urgroßvater ihn plötzlich in einer kleinen Gasse in London begrüßt. Nicht nur, dass besagter Urgroßvater eigentlich schon längst hätte tot sein müssen, nein, dieser erklärt ihm auch noch, dass Kit die Gabe besitzt mittels Ley-Linien (uralte, magische Pfade) durch Raum und Zeit zu reisen. Kit kann dies natürlich nicht ganz glauben, genauso wenig wie die bodenständige Mina, als er ihr von dem wunderlichen Treffen erzählt. Doch als er ihr beweisen will, dass diese Ley-Linien tatsächlich existieren, läuft alles aus dem Ruder!

Plötzlich verliert Kit Mina aus den Augen und dies hat fatale Folgen – denn Mina könnte sich nun praktisch überall und in jeder Zeit befinden. Und wenn man sich einmal in dem Labyrinth der Ley-Linien verloren hat, ist es nahezu unmöglich, den Weg zurück zu finden!

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Es gibt einen Ort in Manila – nun ja, es ist kein wirklicher Ort, sondern die Müllhalde der Stadt – und diesen nennen sie Behala. Auf Behala leben viele Menschen, die mit und in dem Müll leben und auch überleben. Raphael und sein bester Freund Gardo, sowie auch der etwas seltsame Jun-Jun (genannt Ratte) leben ebenfalls auf Behala und obwohl sie noch Kinder sind, arbeiten sie genauso wie die Erwachsenen, denn ihre Existenz sichern sie sich mit – Müll. Tagein, tagaus laufen sie über die riesigen Müllhaufen und sammeln Sachen, die man noch verwerten oder verkaufen kann. Meistens finden sie allerdings nur stuppa (wer das Buch gelesen hat, weiß Bescheid)!

An einem schicksalhaften Tag findet der vierzehnjährige Raphael jedoch eine Tasche und in dieser ist eine wirklich große Summe Geld, sowie einige kryptische Briefe. Doch wie es aussieht ist die Polizei verzweifelt hinter dieser Tasche her und dabei geht sie ohne Skrupel vor. Raphael, Gardo und Ratte fangen an zu ermitteln, und schon bald erfahren sie wem die Tasche gehört hatte. Nämlich einem Mann, der dem korrupten Vizepräsidenten sechs Millionen Dollar gestohlen und kurz darauf von der Polizei getötet worden war.

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