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knochenhausIm zweiten Band der ‚Die schimmernden Reiche‘- Saga von S. R. Lawhead findet Kit Livingstone eine Fortführung seiner abenteuerlichen Reisen durch Zeit und Raum.

Nach Cosimos und Sir Henrys fürchterlichem Tod machen sich Mina, Giles und Kit nun zu dritt auf die Suche nach Arthur Flinders-Petries sagenumwobener Karte. Dabei ist der bösartige Lord Burleigh ihnen mit seiner Gefolgschaft immer sehr dicht auf den Fersen! Wer wird zuerst die Karte finden können und damit unermessliche Macht erlangen? Das Schicksal der gesamten Welt könnte davon abhängen.

Nachdem mich der erste Band, Die Zeitwanderer, doch sehr mitreißen konnte, musste ich leider feststellen, dass Das Knochenhaus nicht ganz meinen Erwartungen entsprach. Das Lesen dieses Buches gestaltete sich für mich als langwierig und zäh, weil der Schreibstil etwas zu ausschweifend wurde. Besonders die letzten Seiten habe ich teilweise nur überflogen, weil ich mir keine ellenlange Beschreibung antun, sondern endlich zur eigentlichen Handlung kommen wollte. Der Schluss hat sich sehr vom ersten Band unterschieden. Während der Cliffhanger in Die Zeitwanderer meine Neugier weckte und mich dazu anregte den Folgeband zu lesen, hatte das Ende des zweiten Bandes den gegenteiligen Effekt.

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Kit Livingstone zählt zu den durchschnittlichsten Menschen überhaupt. Mehr noch – er ist ein absoluter ‚Versager‘, wie seine Freundin Mina ihn bezeichnet. Deshalb ist Kit mehr als überrascht, als sein Urgroßvater ihn plötzlich in einer kleinen Gasse in London begrüßt. Nicht nur, dass besagter Urgroßvater eigentlich schon längst hätte tot sein müssen, nein, dieser erklärt ihm auch noch, dass Kit die Gabe besitzt mittels Ley-Linien (uralte, magische Pfade) durch Raum und Zeit zu reisen. Kit kann dies natürlich nicht ganz glauben, genauso wenig wie die bodenständige Mina, als er ihr von dem wunderlichen Treffen erzählt. Doch als er ihr beweisen will, dass diese Ley-Linien tatsächlich existieren, läuft alles aus dem Ruder!

Plötzlich verliert Kit Mina aus den Augen und dies hat fatale Folgen – denn Mina könnte sich nun praktisch überall und in jeder Zeit befinden. Und wenn man sich einmal in dem Labyrinth der Ley-Linien verloren hat, ist es nahezu unmöglich, den Weg zurück zu finden!

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