Schlagwort: David Safier

Auf den neuen Safier war ich schon lange Zeit sehr gespannt. Bisher haben mir alle Bücher des Autors gefallen, doch nach dem großartigen „Mieses Karma“ waren „Jesus liebt mich“ und „Plötzlich Shakespeare“ ein bisschen abgefallen. Dennoch sind beide Bücher sehr amüsant und lesenswert. „Happy Family“ hat mich wieder mehr überzeugt und mit einer spritzigen, abgedrehten Story überrascht.

Die Familie Wünschmann kommt nicht mehr so recht miteinander klar. Die Tochter Fee pubertiert ordentlich, der jüngere Bruder Max ist extrem ängstlich, Vater Frank steckt bis zum Scheitel in Arbeit und seine Frau Emma ist auch hauptsächlich genervt. Da kommt es ja passend, dass sie von der Hexe Baba Jaga auch noch in eine Mumie (Fee), einen Werwolf (Max), Frankensteins Monster (Frank) und einen Vampir (Emma) verwandelt werden. Nun müssen sie nicht nur mit den Familienmitgliedern, sondern auch mit der jeweils neuen Gestalt klarkommen. Und es beginnt eine Jagd nach der Hexe, die sie gefälligst wieder zurück verwandeln soll, auf der alle Wünschmanns viel über sich selbst und die anderen lernen werden.

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