Schlagwort: deutsche Ausgabe

„Divergent“ von Veronica Roth stand tatsächlich fast ein Jahr lang ungelesen bei mir im Regal. Irgendwie kam immer etwas anderes dazwischen und so wartete und wartete das Buch endlich gelesen zu werden. Als nun kürzlich das von mir vorbestellte „Insurgent“ – Band 2 der Reihe – hier ankam, wurde es wirklich Zeit. So lange das Buch auch ungelesen ausharren musste, umso schneller hatte ich es dann gelesen.

Dass „Divergent“ eine von vielen Dystopien im Jugendbuch- bzw. YA-Bereich ist, wissen sicher die meisten von euch schon. Ein Buch nach dem anderen erscheint in diesem Genre, ein absolutes Trendthema. Doch hierbei handelt es sich nicht um irgendeine unter vielen Dystopien. Sie ist gleichermaßen spannend, fesselnd und gespickt mit neuen Ideen. Nach Panem von Suzanne Collins und Band 1 von James Dashners „Die Auserwählten“ kamen mir alle anderen Dystopien eher ruhig vor, fast muteten sie so an, als sollte eine Brücke zwischen den typischen Romantasy-Mädchen-Romanen und den echten Pageturnern unter den Dystopien geschaffen werden. Oft erschien die Liebesgeschichte wichtiger als die negative Vision einer zukünftigen Welt. „Divergent“ ist kein solches Buch. Es ist ein echter Pageturner, es lässt einen nicht mehr los und genau deshalb ist es so lesenswert.

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„Ich brauchte Geld“

Arme Barbara Buncle! Ihre gut situierten Eltern, inzwischen verstorben, sorgten dafür, dass sie von den Dividenden leben konnte, denn in der postviktorianischen Provinz wird nicht gerne gesehen, wenn eine Tochter aus gutem Hause einer Arbeit nachgehen muss. Leider reichen die Dividenden mittlerweile nicht mehr zum Leben… denn Barbara Buncle lebt in den 30er Jahren und die Wirtschaftskrise kennt kein Pardon.
Also muss sich Barbara etwas einfallen lassen, um an Geld zu kommen. Ihre Haushälterin zu entlassen wäre eine Schande, ein Publikmachen ihrer schweren finanziellen Lage, und selbst arbeiten, undenkbar.

Die Lösung zu diesem Dilemma ist schnell gefunden: Barbara schreibt ein Buch.
Aber da sie der Meinung ist, dass sie keine Fantasie besitzt und nur über das schreiben kann, was sie kennt, wird ihr Buch eine Chronik über das Leben der Bewohner des kleinen englischen Dorfes Silverstream, in dem sie lebt.
Unter einem Pseudonym veröffentlicht sie das Buch.
Und das hat große ungeahnte Folgen!

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What if you were bound for a new world, about to pledge your life to someone you’d been promised to since birth, and one unexpected violent attack made survival—not love—the issue?

Out in the murky nebula lurks an unseen enemy: the New Horizon. On its way to populate a distant planet in the wake of Earth’s collapse, the ship’s crew has been unable to conceive a generation to continue its mission. They need young girls desperately, or their zealous leader’s efforts will fail. Onboard their sister ship, the Empyrean, the unsuspecting families don’t know an attack is being mounted that could claim the most important among them…

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Das Los hat entschieden und die Gewinnerin steht fest: herzlichen Glückwunsch an Lena! Du hast bereits eine Mail in deinem Postfach & ich wünsche viel Freude beim Lesen!

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Drei gegen die Welt

Was kann drei Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten, so vereinen, dass sie sogar bereit sind, vieles zu riskieren und sich möglichen Gefahren auszusetzen? Was könnte so wichtig sein, das von diesen drei Frauen geheim gehalten werden muss?

Für Skeeter, Aibileen und Minny heißt die Antwort auf diese Frage: ein Buchprojekt.

Sie leben in Jackson, Mississippi, US-Südstaat, in den bewegten 60er Jahren. Charakteristisch für diese Zeit in Mississippi: die so genannte Rassentrennung.

Skeeter (bürgerlicher Name: Eugenia) ist eine „weiße“ junge Frau mit abgeschlossenem Universitätsstudium, die, wieder zurück in ihrem Elternhaus, einen Traum hat: Schriftstellerin werden.

Aibileen und Minny sind „farbige“ Dienstmädchen. Aibileen ganz brav und konsequent, Minny sehr temperamentvoll und ungezügelt, Charakterzüge, die der Grund dafür sind, dass sie immer wieder ihre Arbeit verliert.

Skeeter, Aibileen und Minny haben etwas gemeinsam: Sie sind unzufrieden mit ihrem Leben in dieser Art von Gesellschaft im Süden der USA.

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Eigentlich bin ich kein Fan von Science Fiction, weshalb ich mir „Across the Universe“ von Beth Revis fast nicht gekauft hätte. Und das wäre wirklich bedauerlich gewesen. Die vielen positiven Stimmen zum Buch haben mich dann neugierig gemacht und so war es doch gekauft, stand aber erstmal eine Weile ungelesen im Regal rum. An dieser Stelle möchte ich jedem empfehlen: macht es nicht so wie ich, sondern lest dieses Buch!

Erstmal angefangen, konnte ich diesen mit leichten Science Fiction Elementen angehauchten Jugendroman, der zugleich durch seine dystopischen Züge begeistert, nicht aus der Hand legen. Es war zu spannend, die Story zu mitreißend und für mich etwas vollkommen neues.

Es geht direkt aufregend los, als Amy miterlebt, wie ihre Eltern eingefroren werden, weil sie zu einer recht kleinen Gruppe von Menschen gehören, die eine 300 Jahre lange Reise zu einem neu entdeckten Planeten antreten wollen / sollen. Bis zur letzten Sekunde kann Amy sich nicht recht entscheiden, ob sie auch mitfliegen soll oder besser nicht. Auf der Erde hat sie einen Freund, ihre Familie – mit Ausnahme der Eltern – und all das, was sie kennt und liebt. Aber sie will nicht ohne ihre Eltern zurück bleiben und tut es ihnen gleich. Trotz der angsteinflößenden Vorstellung fortan für 300 Jahre eingefroren in einem Raumschiff zu liegen und nicht mitzubekommen, was um sie herum passiert.

Im Wechsel erzählt Beth Revis nun aus Amys Sicht und der Sicht von Elder, einem Jungen auf dem Raumschiff Godspeed, auf dem sich im Geheimen auch einige eingefrorene Menschen der Erde befinden, die nötig sein werden, um den neuen Planet besiedeln zu können und hierzu besondere Fähigkeiten mitbringen. Noch ca. 50 Jahre soll das Raumschiff unterwegs sein, einige der jetzigen Besatzung werden auf dem neuen Planet ankommen… und Elder, der in der deutschen Übersetzung „Godspeed – Die Reise beginnt“ Junior heißen soll, wird die Kontrolle über das Schiff und die Menschen darauf übernehmen. Momentan hat diese Position noch Eldest inne. Doch plötzlich passieren viele unerwartete Dinge auf einmal: Amy wird zu früh aufgetaut, andere Eingefrorene ebenfalls, wobei sie teils zum Tode kommen.

Was wird nun aus Amy auf diesem für sie vollkommen fremden Raumschiff, während ihre Eltern weiterhin eingefroren sind und sie noch 50 Jahre der Reise vor sich haben?

Dieses Buch ist einfach nur Spannung und Aufregung in gebündelter Form mit viel Gefühl und einigen Überraschungen. Trauen kann man auf Godspeed nämlich so gut wie niemandem, was diesen Jugendroman mitreißender macht, als die meisten Thriller. „Across the Universe“ hat alles, was ein gutes Jugendbuch braucht und davon richtig viel. Auch liest es sich im Original sehr leicht – wer also sein Englisch ein wenig auffrischen möchte und sich dabei nicht langweilen will, der sollte dieses Buch lesen. Ansonsten kann man aber auch auf die deutsche Ausgabe „Godspeed – Die Reise beginnt“ warten, denn sie erscheint schon im August! Toll finde ich auch, dass sich die Autorin endlich wieder ein neues Thema einfallen lassen hat – vor übersinnlichen Wesen – speziell Gestaltwandlern in jeder erdenklichen Form – kann man im Jugendbuchmarkt ja kaum noch etwas anderes finden. Danke Beth! Nun warte ich sehnlichst auf Band 2.

Ich wünsche allen, die es noch vor sich haben, eine atemberaubende Lesereise!

Ein Interview, das ich mit Beth Revis führen konnte, findet ihr hier: Interview mit Beth Revis bei LovelyBooks

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Nachdem die letzte Woche ja besonders reich an neuen Büchern war, sind in dieser Woche nur zwei neue Bücher hinzu gekommen. 17 neue Bücher jede Woche wären aber echt zu viel – man möchte sie schließlich auch lesen. Ich hätte gern mal ein Jahr frei und würde ein Buchprojekt machen: „Jeden Tag ein Buch“ – selbst dann hätte ich, wenn keine neuen Bücher dazu kommen, noch ungelesene.

Nun aber zu meinen beiden Neuzugängen. Zum einen hatte ich mir Numbers 3 – Infinity von Rachel Ward bestellt, da ich den zweiten Band der Numbers-Reihe (deutsche Ausgabe) echt spannend fand. Und wenn der 3. Band eventuell mal im Juni 2012 erscheint, dann kann ich nicht mehr so lange warten. Das Buch sieht aber sehr dünn aus, nicht mal 300 Seiten. Liegt’s an der englischen Ausgabe, oder ist es wirklich so viel kürzer? Ich bin gespannt, ob es mit den beiden großartigen Vorgängern mithalten kann.

Außerdem habe ich mir endlich Little Brother von Cory Doctorow gekauft. Das wollte ich schon ewig mal lesen und nun steht dem nichts mehr im Weg. Bisher habe ich so viel Positives darüber gelesen, dass es wirklich an der Zeit ist. Als ich gesehen habe, dass am 11. Oktober ein neues Buch des Autors mit dem Titel „For the Win“ – dieses Mal bei Heyne fliegt und nicht bei Rowohlt – erscheint, ist es mir wieder eingefallen, dass „Little Brother“ schon längst mal fällig war. Je nachdem, wie gut es mir gefällt, werde ich dann sicher auch „For the Win“ lesen. Es ist wieder ein Jugendbuch bzw. für junge Erwachsene und auch thematisch geht es in Richtung Internet und Online-Games. Seit „Erebos“ von Ursula Poznanski finde ich sowieso, dass das aktuell eine sehr geeignete Thematik für (Jugend)bücher ist. Von Ursula Poznanski wird es im November sogar auch ein neues Buch geben, nämlich Saeculum und ich kann es eigentlich schon gar nicht mehr abwarten. Aber ich muss ja 😉

2011 Aktuell Bücherwoche

Ich habe mir in letzter Zeit ja wieder mehr englische Bücher gekauft, weil ich früher ganz viele und diese auch mit Begeisterung gelesen habe, dann aber irgendwann gar keine mehr. Jetzt möchte ich wieder mehr Zeit damit verbringen und habe mit den Büchern Trapped und Delirium – die deutsche Ausgabe von Delirium von Lauren Oliver erscheint übrigens im November – angefangen. Beide haben mir sehr gut gefallen.

Da hoffe ich, dass meine englische Glückssträhne anhält und habe mich mal der Leserunde zu Across the Universe von Beth Revis bei LovelyBooks angeschlossen. Die ersten 50 Seiten sind gelesen und bisher bin ich sehr angetan von dem Buch. Auch die deutsche Ausgabe erscheint schon im August, jedoch unter dem Titel Godspeed – Die Reise beginnt und mit anderem Cover. Warum der Titel geändert wurde, verstehe ich nicht so richtig, denn der Originaltitel passt nach meinem Empfinden sehr gut und hätte ja einfach übersetzt werden können. Dennoch glaube ich, dass auch die deutsche Ausgabe ein ziemlicher Erfolg werden wird. Da würde ich fast eine Wette abschließen 😉

Was mir aber besonders aufgefallen ist, ist, dass die englische Ausgabe mir auch von der Gestaltung her besser gefällt. In der Regel finde ich die Qualität und auch die Cover der deutschen Bücher besser, aber hier ist es mal nicht so. Das Besondere an der Hardcover-Ausgabe von Across the Universe ist, dass man den Schutzumschlag wenden kann, und die Seite nach außen drehen kann, die einem besser gefällt. Anfangs sieht man innen eine Übersicht des kompletten Raumschiffes, das den Namen Godspeed trägt, in weiß auf dunkelblauem Hintergrund. Eine tolle Idee, finde ich. Trotzdem gefällt mir auch die deutsche Ausgabe, da ich grün sehr gern mag. Und generell sehen alle Bücher, die ich bisher aus den Verlagen der Verlagsgruppe Oetinger habe, sehr toll aus.

Hier mal die beiden Ausgaben – englisch und deutsch – zum Vergleich, und dazu noch das Wendecover:

 

 

 

 

 

 

 

Ich freue mich schon sehr auf die Runde und empfehle das Buch allein für den aufregenden Anfang schon mal weiter. Denn für mich spricht es immer schon mal sehr für ein Buch, wenn es von Beginn an begeistern und fesseln kann und das kann Across the Universe. All jenen, die an Klaustrophobie leiden, kann ich es aber nur bedingt empfehlen, denn die Stimmung ist wirklich klaustrophobisch. Zum Inhalt möchte ich aber gar nicht so viel sagen, denn wenn man nicht wirklich weiß, worum es eigentlich geht, liest sich das Buch sehr viel aufregender.

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