Schlagwort: Frankreich

51vFpacwiRLDer beste Band der Trilogie

Als ich die dritte Folge der Muchachas-Trilogie von Katherine Pancol beendet habe, war mein erster Gedanke, dass diese Geschichte noch nicht zu Ende sein kann. In „Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück“ scheinen nicht alle Muchachas am Ziel angekommen zu sein. Ich blieb mit einem seltsamen Gefühl zurück, nicht alles erfahren zu haben.
Auch wenn dieser Band der umfangreichste der Serie ist, hat die Autorin meiner Meinung nach einige Lebensläufe, die sie in Band 1 und 2 ausführlich beschrieben und entwickelt hat, nicht vervollständigt, was in mir eine gewisse Unzufriedenheit verursacht hat. Nichtdestotrotz ist dieser dritte Band für meinen Geschmack der beste und spannendste der ganzen Trilogie.

„Muchachas – Nur ein Schritt zum Glück“ ist der Höhepunkt dieses Dreiteilers um die vier unterschiedlichen kämpferischen Frauen. Die steigende Spannung, ein interessanterer und schönerer Schreibstil als in den vorherigen Teilen und eine nachvollziehbare Entwicklung der Charaktere haben mich letztendlich von Katherine Pancols schriftstellerischen Qualitäten überzeugt.

Und wer weiß… vielleicht gibt es demnächst tatsächlich einen Band 4, der alle Fragen beantwortet und mich mit allen Muchachas abschließen lässt. Ich wäre sofort dabei!

carl’s books
Broschiert
512 Seiten
Erscheinungsdatum: 9. Mai 2016
Preis: EUR 14,99
ISBN: 978-3570585580

Aktuell Gegenwartsliteratur Rezensionen Roman

Geschickt eingefädelt

Mit ihrer neuen Romantrilogie hat sich Katherine Pancol offensichtlich fest vorgenommen, ihre Leser auf die Folter zu spannen. Nach dem Lesen von Teil 1 blieb ich mit vielen Fragezeichen im Kopf zurück und auch mit der Hoffnung, dass die ganzen Mysterien so bald wie möglich erklärt werden. Zum Glück hat der carl’s books Verlag seine Leser nicht zu lange auf die Fortsetzung warten lassen. Das ist die gute Nachricht. Die nicht so gute ist, dass Katherine Pancol es uns leider nicht so einfach machen will.
In „Muchachas – Kopfüber ins Leben“, dem zweiten Teil der Trilogie um die vier unterschiedlichen kämpferischen Frauen, erleben wir einige interessante Höhepunkte, die aber gleichzeitig zu neuen Erwartungen führen. Auch lernen wir manche Romanfiguren besser kennen, die im ersten Teil nur kurz vorgestellt wurden, die Verbindungen zwischen ihnen werden auch klarer, während andere Handlungen, die im vorherigen Band eine größere Rolle gespielt hatten, vernachlässigt werden – sicherlich nur scheinbar.

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Fortsetzung, bitte!

„Muchachas – Tanz in den Tag“, mein erster Roman von Katherine Pancol, war für mich eine echte Überraschung. Hinter dem blumigen und fröhlichen Cover versteckt sich vielmehr ein tiefgehender Roman über ganz normale Frauen, die über ihr eigenes Leben bestimmen und sich nicht allein auf das Schicksal verlassen wollen.
„Muchachas – Tanz in den Tag“ ist der erste Teil einer neuen Trilogie der französischen Bestseller-Autorin, auf die man sehr schnell süchtig wird.

Die Frauen, über die Katherine Pancol schreibt, sind sehr unterschiedlich. Nicht nur im Charakter, in ihrer Lebensweise und ihrem Beruf unterscheiden sie sich, sondern auch in der Art und Weise, wie sie Schwierigkeiten überwinden, Probleme lösen und Prioritäten setzen.

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©Aba
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Die Hassliste

Ich glaube, jeder Mensch führt eine Hassliste. Vielleicht nicht in jedem Fall eine schriftliche, zumindest aber eine gedankliche. Die wenigsten dieser Menschen würden zugeben, dass sie so eine Liste im Kopf oder auf dem Papier haben. Rose, die 105-jährige Heldin von Franz-Olivier Giesberts wunderbaren Roman „Ein Diktator zum Dessert“, gibt ganz offen zu, so eine Hassliste zu besitzen, und nicht nur das, diese Liste ist praktisch der Motor, der sie am Leben hält.

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atb_Pitch_Picasso_Isa.inddFür Fans der Belle Époque

Pablo Picasso ist einer der größten und berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts. Wer zu seinem Freundeskreis gehörte, erhöhte dadurch automatisch seinen Bekanntheitsgrad, und seine Ehefrauen und Geliebten kennt jeder, der sich halbwegs für sein Leben interessiert. Aber offensichtlich gab es Kapitel in Picassos Leben, die, trotz großer Bedeutung für ihn, es nicht in jeder Einzelheit bis in die Öffentlichkeit geschafft haben.

1915, nach dem Tod seiner Geliebten Eva Gouel, einer Frau, von der man kaum etwas weiß, schrieb Picasso an Gertrude Stein, seine Freundin und Vertraute: „mein Leben ist die Hölle“. Wer war Eva Gouel, diese Frau, für die Picasso so tiefe Gefühle empfunden hat?

Anne Girard hat ein Buch über Eva Gouel geschrieben, eine Frau, die einen besonderen Stellenwert in Picassos Leben erreicht hat.

„Madame Picasso“ ist das Ergebnis ausführlicher Recherchen über Eva Gouel, ihre Beziehung zu Pablo Picasso und über die Epoche, in der sie ihre gemeinsame Zeit erlebt haben.

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9783455170092Einmal Fogas, immer Fogas

Wer auf die glorreiche Idee kommt, in der idyllischen Gemeinde von Fogas mitten in den Pyrenäen Urlaub zu machen, wird mit Sicherheit etwas erleben… wer aber es wagt, dorthin seinen Wohnsitz zu verlegen, kann sich auf was gefasst machen. Denn die Einwohner von Fogas bilden eine eingeschworene Gemeinschaft, und Fremde, die zu ihnen gehören möchten, müssen sich erst seinen Platz darin verdienen.
Die Engländer Paul und Lorna und der Pariser Fabian wissen ganz genau, was das bedeutet. Persistenz und Durchhaltevermögen sind notwendig, um die Akzeptanz und das Vertrauen der Bewohner der kleinen Gemeinschaft zu gewinnen. Aber es lohnt sich. Dadurch wird man ein Teil einer großen Familie.

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978-3-552-06255-9_2145712123-48„Stolz bin ich nicht auf mich.
Aber ich verstehe mich.“

Eine Zugfahrt ist fast immer eine schöne Sache. Wenn alles gut klappt, sitzt man am Fenster, am besten ohne Sitznachbarn, man hat ein Buch auf dem Schoß und in den Lesepausen kann man nachdenken oder die Landschaft beobachten. Man kann Lebenspläne entwerfen und wieder verwerfen, oder einfach die Augen schließen, träumen, man kann sogar ein ganzes Leben Revue passieren lassen. Es kann sein, dass beim Lesen einer bestimmten Passage in einem Buch alte Erinnerungen hochkommen, oder ganz neue Gedanken zu alten Themen. Oder man erkennt in einem Fahrgast ein Gesicht wieder, das in einem längst erlöschte Gefühle neu belebt, oder ein losgewordenes schlechtes Gewissen wieder mit sich bringt.

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91NHPjrkD9L._SL1500_Ich habe sie alle lieb!

In „Madame Josette oder ein Dorf trumpft auf“ von Julia Stagg bin ich den sympathischen Bewohnern des kleinen französischen Dorfes in den Pyrenäen wieder begegnet, die ich in „Monsieur Papon oder ein Dorf steht Kopf“ kennengelernt habe.

Julia Stagg, englische Schriftstellerin, die eine Zeit lang auch in den Pyrenäen lebte, hat eine herzliche Gemeinde mit liebenswerten Bewohnern geschaffen, deren Geschichten als die „Fogas Chronicles“ bekannt sind. „Madame Josette oder ein Dorf trumpft auf“ ist der zweite Teil dieser Saga.

Und wieder werden die bodenständigen und traditionsbewussten Bewohner Fogas‘ mit Einflüssen von außen konfrontiert. Das beschauliche Leben wird diesmal von einem jungen Mann durcheinander gebracht. Kaum haben sich die Fogas-Bewohner an die Engländer gewöhnt und sie in ihre Gemeinschaft integriert, taucht der junge Mann aus Paris mit fortschrittlichen Plänen auf… das kann nicht gut gehen!

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Asche und PhönixParker Cale ist der Teenie-Star. Um zu erahnen wie begehrt er ist, stelle man sich eine Person vor, die Justin Bieber, One Direction, Daniel Radcliffe und Johnny Depp verkörpert. Er ist der Typ Superstar, dem jedes Mädchen schmachtend hinterherkreischt und der ikonisch verehrt wird.

Ash gehört der Sorte von Mädchen an, die in die Hotelzimmer von den Reichen und Schönen einbrechen. Jedoch nicht um das benutzte Handtuch zu ergattern, sondern um die Stars um etwas Bargeld zu erleichtern. Parker Cale ist ihr herzlichst egal. Als sie jedoch von Parker beim Stehlen erwischt wird, ändert sich einiges für sie. Zunächst einmal muss sie Parker helfen unbemerkt aus dem Hotel zu verschwinden, damit er sie nicht verpfeift. Doch das gestaltet sich nahezu als lebensgefährlich, da sie von Parkers nicht ganz menschlicher Managerin Chimena verfolgt werden!

Kurze Zeit später findet Ash sich plötzlich mit Parker auf einer gefährlichen Flucht durch Frankreich, wobei Parker immer merkwürdigere Eigenschaften an den Tag legt. Ruhm und Aufmerksamkeit scheinen für Parker überlebenswichtig. Was hat es damit auf sich? Wer ist Parker Cale in Wirklichkeit? Und was sind diese Wesen, die hinter ihnen her sind?

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Leben wie Pippa in Frankreich

Ich bin definitiv ein Fan von Pippa Bolle.
Als ich erfahren habe, dass das Autorenduo Auerbach & Keller ein drittes Buch rund um Pippa Bolle herausgegeben hat, habe ich mich sehr gefreut, vor allen weil ich nicht zu lange auf dieses dritte Abenteuer warten musste – das zweite Pippa-Bolle-Buch war ja nur wenige Monate vorher erschienen.

Bei dem Titel „Tote Fische Beißen nicht“ und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich etwas skeptisch geworden: Angler (keine Fischer!) spielen eine wichtige Rolle in der Handlung… ich wusste eigentlich nicht, ob ich es diesmal etwa langweilig finden würde… Aber Pippa Bolle ist Pippa Bolle. Und ich bin ihr treu, also ließ ich mich überraschen. Und wieder wurde ich nicht enttäuscht!

Diesmal ist die (mittlerweile) fast professionelle Haushüterin Pippa in Frankreich unterwegs, genau genommen in Okzitanien, einer Gegend mit einer eigenen Sprache, auch kulinarisch auf höchsten Niveau und mit schönen Seen, die ein Paradies für Angler darstellen.

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