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Nicht drücken!Siri, ihre Freundin Ivana und ihr Klassenkamerad Ole erleben hier ein wirklich unglaubliches Abenteuer. In ihrem Ort taucht eine Frau im Kimono auf und bringt zwei merkwürdige Kästchen mit Knöpfen mit, auf denen die Warnung „Nicht drücken!“ steht. Natürlich drücken die Kinder auf die Knöpfe und schon ist absolut alles anders: Die Hunde schnurren, auf Kühen wird geritten, alle Mädchen sind begeisterte Fußballerinnen, die Jungs dagegen Cheerleader, Bauarbeiter achten auf ihre schlanke Linie und die schicke Tante Petra vom Nagelstudio hat plötzlich einen Tattooladen. Das ist erstmal sehr lustig, aber irgendwann wollen Siri, Ivana und Ole alles wieder wie vorher haben.

Die Kimonofrau und ihre 2 Schwestern, die alle genau gleich aussehen, könnten alles wieder normal zaubern. Aber das wollen sie nur machen, wenn die Jungs gegen die Mädchen Fußball spielen – und gewinnen! Das ist aber gar nicht so einfach, denn die Mädchen sind verdammt gut, die Jungs spielen nicht gerne Fußball und die Kimonodrillinge trainieren die Mädchen wie die Profis. Dass die 3 Frauen auch noch Schiedsrichterinnen beim Spiel sind, ist auch nicht sooo gut. Ob die drei Freunde es schaffen, alles wieder normal zu kriegen? Ist es überhaupt toll, wenn alles wieder wie immer ist?

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Viele von euch kennen das bestimmt, man kommt nach der Arbeit, Studium, Schule… nach Hause und hat eigentlich vor am Abend seine Zeit gemütlich mit Lesen zu verbringen. Ja, wären da nicht all die kleinen Ablenkungen, die das Leben so mit sich bringt. Und wenn es ’nur‘ das Bloggen ist (wobei ich dazu leider auch nicht so viel komme, wie ich gern möchte), das uns vom Lesen abhält – es gibt häufiger etwas und die armen Bücher bleiben liegen, der Stapel ungelesener Bücher wächst.

Sicher lesen wir noch immer viel viel mehr als der Durchschnitt, aber bei der Fülle toller Neuerscheinungen, blickt man ab und zu schon etwas wehmütig zurück, auf die nicht mit Lesen verbrachte Zeit.

Ich wollte mir mal bewusst machen, womit ich eigentlich meine Zeit verbringe, wenn ich nicht lese – vielleicht habt ihr ja Lust mitzumachen und auch auf euren Blogs zu posten, warum ihr keine Lesezeit hattet? Was habt ihr denn statt dessen gemacht? Ihr könnt euren eigenen „Keine Lesezeit!“-Blogbeitrag hier als Kommentar verlinken – ich bin echt neugierig, wie es anderen damit geht oder ob das nur bei mir so ist.

Nun aber zu meiner fehlenden Lesezeit der letzten Tage:

Ich hatte Geburtstag und habe von meiner Schwester ein Geschenk bekommen, das es in sich hat – einerseits raubt es mir jeden Nerv, andererseits ist es wirklich cool und ich kann mich stundenlang damit beschäftigen. Ihr seht schon, worauf das hinausläuft… wenn man erstmal Ehrgeiz bei einer Sache entwickelt, lässt man oft mal alles andere stehen und liegen. So die ungelesenen Bücher im Regal.

Besagtes Geschenk machte mich schon noch in der Verpackung misstrauisch, denn es kamen komische Geräusche heraus. Dass mir meine Schwester keine tickende Bombe schicken würde, dessen war ich mir allerdings recht sicher. Also schnell ausgepackt und tadaaa ein Spiel zur Konzentration und zum Üben der Fingerfertigkeit war drin „Addict a Ball“. In dem Ball befindet sich ein Labyrinth mit mehr als 130 Stufen, durch das man einen kleinen Ball rollen lassen muss. Hört sich doch erstmal ganz lustig an – dumm nur, dass man nicht einfach immer wieder an der Stelle anfangen kann, an der der Ball aus dem Labyrinth gefallen ist, nein, es gibt bei diesen mehr als 130 Stationen gerade mal 3 Zugänge und den zweiten und dritten darf man auch erst benutzen, wenn man den ersten Teil geschafft hat. Teil 1 habe ich tatsächlich noch in den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstages geschafft und seit dem sitze ich an Teil 2. Ich scheitere immer wieder an der gleichen Stelle. Von Station 59 schaffe ich es einfach nicht zur 60… ich probiere und probiere, aber es ist unmöglich (behaupte ich mittlerweile zumindest!)

Fragt mich nicht, wie viele Stunden ich jetzt schon probiere – in der Zeit hätte ich sicher 3 ganze Bücher gelesen. Und was macht ihr so, wenn ihr nicht lest? Falls ihr mal keine Lust aufs Lesen haben solltet, kann ich „Addict a Ball“ schon mal wärmstens empfehlen. Den Labyrinth-Ball gibt es auch etwas kleiner, mit nur 100 Stationen, aber ich würde eher zu diesem raten, da er einen größeren Durchmesser hat und alles weniger gedrängt, dadurch übersichtlicher, ist. Das Original heißt angeblich Perplexus, aber ich weiß nicht, was stimmt. Deshalb kann ich euch nur den „Addict a Ball“ ans Herz legen. Hier ein Video:

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