Schlagwort: Gefühle

Als die Schmerzen einfach zu unerträglich werden, beschließt Nikki mit Cole mitzugehen. Hundert Jahre verbringt sie mit dem Unsterblichen im Ewigseits, in denen er sich von ihren Erinnerungen nährt. Und als die Zeit gekommen ist von den Tunneln verschlungen zu werden, hat Nikki plötzlich das Gesicht dieses Jungen vor Augen. Jack hieß er und er war ein Teil ihres früheren Lebens, bevor sie mit Cole in die Unterwelt ging. Auch wenn sie von ihrer Zeit auf der Erde nicht mehr viel weiß, muss sie zurück, um sich von diesem Jungen zu verabschieden. Nikki werden sechs Monate gewährt, in denen sie auf die Erde zurückdarf, bevor sie endgültig von den Tunneln verschluckt wird, doch Cole gibt sie nicht so leicht auf. Denn irgendetwas ist besonders an Nikki und mit ihrer Hilfe könnte Cole zum Herrscher des Ewigseits werden. Doch das einzige was Nikki interessiert, ist ihre große Liebe Jack, auch wenn dies ihren Tod bedeuten könnte…

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In der Regel haben Buchtitel eher eine geringe bis gar keine Auswirkung darauf, ob ich ein Buch kaufe oder nicht. Der Inhalt muss gut klingen, der Schreibstil muss mir beim Anlesen gefallen und gegen ein hübsches Cover habe ich auch nichts einzuwenden. Nur Buchtitel sind mir bisher eher nicht und wenn doch, dann nach dem Lesen aufgefallen. Häufig stellt sich nach dem Lesen ja heraus, dass der Titel gar nicht zum Inhalt passt.

Ganz anders ist es bei „Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen“. Der wirklich großartige Buchtitel kam mir immer wieder in den Kopf und schnell war klar: dieses Buch musste ich lesen. Beim Lesen stellt man sehr schnell fest, dass er den Kern des Buches zu 100 Prozent trifft.

Dieser Roman über ein Mädchen, das im Essen schmeckt, was derjenige, der es zubereitet hat bei der Zubereitung gefühlt hat, ist wirklich zauberhaft. Schon allein die Idee zur Geschichte hat mich total begeistert. Man muss sich das nur mal vorstellen, wie interessant und zugleich unheimlich es wäre, zu wissen, was die Mutter, die Freundin oder der Koch im Restaurant beim Zubereiten des Essens gefühlt haben. Häufig kommen dabei nämlich Dinge zum Vorschein, die man lieber doch nicht gewusst hätte. So geht es auch Rose im Buch.

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