Schlagwort: Geschwister

spenderkindLina hat ein wunderbares Leben: Eltern, die sie mindestens genauso sehr lieben, wie sich gegenseitig. Zudem hat sie noch ihre beste Freundin Hanna und ihren festen Freund, Julian, den beliebtesten Jungen an der Schule. Alle Mädchen beneiden sie furchtbar und Lina selbst kann ihr Glück kaum fassen.

Bis ein Tag alles verändert.

Der Tag an dem sie erfährt, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist. Dass Hanna und sie sich immer mehr verfremdet haben. Und dass der Außenseiter Nick angefangen hat, Julian aus ihrem Herzen zu verdrängen…

Dieser Roman hat irgendwie etwas Magisches an sich. Vor allem deswegen, weil es hier um eine Selbstfindung geht und Lina sich entscheiden muss, ob sie nun dem weißen Kaninchen folgt und in eine neue Welt stolpert, oder für immer in einer dunklen Höhle bleibt. In Spenderkind wird sehr einfühlsam die Frage behandelt, was einen Menschen letztendlich definiert, die Gene oder die Umgebung in der jemand aufwächst? Ist Lina nun die Tochter ihres Vaters? Und lieben ihre Eltern sie eigentlich wirklich? Wer ist Lina eigentlich? Am magischsten sind natürlich die Begegnungen mit Nick, dem absoluten Außenseiter in der Schule, der eigentlich so gar nicht in Linas Welt passt, aber dennoch die merkwürdigsten Seiten an ihr zum Vorschein bringt. Und dem sie mehr anvertrauen kann, als Julian, ihrem Freund.

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Brother SisterSieht man sich „Brother Sister“ vom US-amerikanischen Autor Sean Olin genauer an, so vermittelt das Cover schon einen guten Eindruck von der Stimmung des Buches: 2 Geschwister, die sich sehr nahe stehen und doch sieht man dem Mädchen die Sorge und Unsicherheit an. Es fühlt sich nicht wohl in seiner Haut und ist dann doch wieder angewiesen auf seinen Bruder und kann ihn zugleich nicht sich selbst überlassen.

Diese Beschreibung trifft ziemlich gut auf die Beziehung der beiden Geschwister in diesem dramatischen Jugendroman zu. Will und Ashley haben in ihrem jungen Alter schon viel mitmachen müssen. Ihr Vater hat sie vor einigen Jahren verlassen, worüber Ashley bis heute nicht hinweg gekommen ist und ihre Mutter ist Alkoholikerin. Will fühlt sich als älterer Bruder nun verantworlich für alles, vor allem für seine Schwester. Zugleich ist er mit seiner Rolle aber total überfordert und kommt auch mit gleichaltrigen Jugendlichen nicht zurecht. Er ist ein Außenseiter und seine einzige wirkliche Bezugsperson ist Ashley. Sie hingegen möchte ein ganz normales Mädchen sein und ihrer kaputten Familie ein Stück weit entfliehen. Ashley möchte tun, was Mädchen in ihrem Alter eben so machen – ausgehen, gemütliche Abende zusammen mit den anderen verbringen und unbeschwert sein. Doch dieses Glück bleibt ihr nicht vergönnt…

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Für ganze 33 Tage im Jahr sind die Schwestern Indie und Dawna gleich alt. Und in diesen 33 Tagen gerät immer wieder aufs Neue die ganze Welt aus den Fugen. Es geschehen verrückte, äußerst merkwürdige und auch gefährliche Dinge. Wie zum Beispiel der tragische Tod von Granny vor einem Jahr.

Diesen Sommer, als beide Schwestern 17 sind, kehren sie mit ihrer Mutter zurück zur Farm ihrer Großmutter, das erste Mal seit deren Tod. Obwohl Indie und Dawna mit diesem Ort die schönste Zeit ihres Lebens verbinden, ist alles anders. Zum einen ist der neue Freund ihrer etwas verschrobenen Mutter mit dabei – dieser hält sich im Übrigen für einen Engel. Auch die Mutter der beiden ist auf diesem Engels-Trip und hat ein sogenanntes Seminar organisiert. Nun tauchen weitere verschrobene Menschen auf, die wohl gemeinsam Kontakt zu ihren Schutzengeln aufbauen wollen.

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