Schlagwort: Gewalt

Nachdem ich dieses Buch vor einigen Stunden zugeklappt habe, bin ich immer noch ganz beeindruckt und muss ständig daran denken. Was für ein wunderwunderschönes Buch!

Wenn man „Sam und Emily – Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls“ zum ersten Mal sieht, dann ist man allein schon wegen des wundervollen Covers hin und weg. Entsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an das Buch und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Dieser Roman hat mich mitgerissen und mir nicht nur einmal die Tränen in die Augen getrieben! Er ist wirklich berührend, ohne dabei jemals kitschig zu sein oder gewollt auf die Tränendrüse zu drücken. Die Autorin schreibt nur einfach so schön, liebevoll und mit Herz über die Menschen in diesem Buch, dass man davon komplett gefangen genommen wird.

In diesem Jugendroman, der erwachsene Leser sicher genauso begeistern kann, geht es um Emily. Emily ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. Sie wächst wohlbehütet auf, geht gern zur Schule, macht Sport und ist beliebt. Als sie eines Tages in der Kirche singen muss – sie kann es eigentlich gar nicht und tut es nur, weil es ihr Vater will – sieht sie einen fremden Jungen in der letzten Reihe sitzen. Und plötzlich singt sie nur für ihn! Dieser Junge ist Sam und Sam hat es bisher in seinem Leben nicht leicht gehabt. Seit dem Tod seiner Mutter schleift sein Vater – ein echt übler Typ – ihn und seinen Bruder Riddle vom einen Ort zum nächsten. Lange können sie nirgendwo bleiben, denn ihr Vater hält sich durch Diebstähle über Wasser. Sam und Riddle wissen gar nicht, wie es ist ein Zuhause zu haben, sie gehen nicht zur Schule und sind eigentlich die meiste Zeit über auf sich allein gestellt.

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Deutschland irgendwann in der Zukunft:

Seit der ‚großen Katastrophe‘ hat sich die Welt völlig verändert. Das Volk hungert, Terroristen lassen täglich Bomben in die Luft jagen, die Politiker spielen ihre Machtspiele, die Technologie ist vergessen worden und das Militär ist so gewalttätig wie eh und je. In dieser Welt lebt der vierzehnjährige Kjell, ein Soldat bei der Armee und das schon sein ganzes Leben lang. Kjell denkt nicht, zweifelt nicht, bereut nicht und vor allem hat er kein Mitleid. Er wurde dazu erzogen lediglich blind zu gehorchen und zuzuschlagen wo er nur kann.

Doch dann wird seine Einheit in die Hauptstadt, nach Berlin, versetzt und als er durch einen großen Zufall das Leben des Kanzlers Amandus rettet, wir er als Leibwächter für seine Tochter Leela berufen. Natürlich gefällt ihm das wenig, denn er kann die Senatorentochter nicht ausstehen und Wachhund will er sowieso nicht spielen. Dann erfährt Kjell jedoch, dass der große Cato, der von den Soldaten sehr verehrt wird, einen Umsturz geplant hat und dass er dabei Kjell opfern will. In letzter Sekunde kann Kjell seinem sicheren Tod entkommen, indem er Leela als Geisel mitnimmt.

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