Pippa undercover

Mittlerweile hat sich europaweit herumgesprochen, dass die Berlinerin Pippa Bolle eine gute Detektivin ist. Jetzt wird sie extra dafür gebucht, um mysteriöse Fälle zu lösen!
Von Österreich bis nach Schottland hat sie Familie und Freunden geholfen, die sich komplett auf ihr Instinkt und ihren Spürsinn verlassen, und sie hat sie alle noch nie enttäuscht.

In „Des Katers Kern“, dem sechsten Fall Pippa Bolles, lässt das Autorenduo Auerbach & Keller die Berlinerin nach Österreich fahren, in die malerische Steiermark. Anders als in den vorherigen fünf Folgen gerät sie nicht per Zufall in einen Kriminalfall. Zum ersten Mal wird Pippa als Detektivin gebucht, als Ermittlerin undercover.
Weiterlesen Des Katers Kern von Auerbach & Keller

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Lucie ermittelt wieder

Ja, meine allerliebste Gardienne ist wieder da! Wie ich Lucie vermisst habe, und auch ihr Talent, Chaos zu verursachen, wenn es am ungünstigsten ist. Das alles wäre natürlich nicht so schlimm, wenn sie dadurch nicht der Pariser Polizei in die Quere kommen würde. Aber leider ist sie bei der Pariser Kriminalpolizei dafür berühmt, dass sie an Tatorten wichtige Spuren verwischt, zu neugierig ist, einen großen Drang hat, sich in alles einzumischen und sich selber in Gefahr bringt. Zum Glück, oder leider – je nachdem, wie man das alles betrachtet – ist der Arbeitsmoral-technisch nicht ganz einwandfreie Kriminalkommissar Legrand an ihrer Seite, normalerweise aber unfreiwillig. Trotzdem bilden Legrand und Lucie aus meiner Sicht das ultimative Ermittlertraumpaar, sogar dann, wenn sie sich nicht darüber im Klaren sind und dies niemals zugeben würden. Instinktiv bilden sie eine Partnerschaft, wenn es darum geht, einen Mordfall zu lösen.

Weiterlesen Der letzte Tanz des Monsieur Bernard von Marie Pellissier

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csm_9783548611174_cover_42402445f1Pippas ganz komplexer Fall

Ich habe gerade den fünften Band um Pippa Bolle gelesen und schon sehne ich mich nach dem nächsten Abenteuer der lieben, charmanten und klugen Hobby-Ermittlerin.

Die Berlinerin Pippa Bolle liebt ihre Heimatstadt, wo sie in einem typischen Mehrfamilienhaus wohnt, zusammen mit ihrer Familie und einer Vielfältigkeit an Nachbarn, die ihr Leben nicht gerade langweilig machen. Trotzdem zieht es Pippa immer wieder in die Ferne. Diesmal fährt sie nach Schottland, wo sie auf eine Hochzeit eingeladen ist. Zu meinem Vergnügen fährt Pippa diesmal nicht allein, ihr sympathischer Bruder Freddy begleitet sie.
Angekommen an der schottischen Küste, sind Pippa und Freddy beeindruckt. Die Landschaft ist überwältigend, die Leute sind aufgeschlossen. Außerdem ist Morris da, der ein besonderes Interesse an Pippa zu haben scheint…
Die Hochzeit, auf die Pippa und Freddy eingeladen sind, steht offensichtlich unter keinem guten Stern. Während der Vorbereitungen sterben zwei Personen unter mysteriösen Umständen. Das ist klar, dass Pippa nicht untätig bleibt!

„Tote trinken keinen Whisky“ heißt Pippas fünftes Abenteuer. Und man liegt richtig, wenn man aufgrund des Titels vermutet, dass Whisky auch eine Rolle in der Geschichte spielt. Und das wundert auch keinen, dass es so ist, denn Schottland ist das Land des Whiskys par excellence.
Sehr geschickt in die Handlung eingebunden erzählen die Damen Auerbach & Keller alles, was sie über Whisky wissen: Produktion, Sorten, Qualitäten, und was am spannendsten ist, über Whiskyschmuggel und -piraterie.

Pippa ermittelt wieder, diesmal inmitten einer überwältigenden Landschaft. Die Autorinnen wissen die raue und außergewöhnliche Schönheit der schottischen Küste zu vermitteln. Es macht einfach großen Spaß, Auerbach & Kellers Landschaftsbeschreibungen zu lesen. Man spürt die Begeisterung der Autorinnen für die Region, und diese Begeisterung ist auch ansteckend.
Aber auch die Menschen finden in den Autorinnen die perfekten Botschafterinnen. Diese Highlander, die wir in dieser Geschichte kennenlernen, sind liebenswert, sympathisch, geistreich. Dass einer von ihnen ein Mörder oder ein Schmuggler sein soll, das fällt einem schwer zu glauben. Genauso geht es Pippa auch. Der Fall wird dadurch komplizierter. Es ist insgesamt Pippas kompliziertester und gefährlichster Fall!

Ich bin und bleibe Pippas treuester Fan.
Sehr gespannt bin ich auf ihr nächstes Abenteuer, und vor allem auf den Ort, wohin sie die Damen Auerbach & Keller das nächste Mal schicken… Pippa selber würde gerne nach Venedig… Ich würde sie lieber wieder in einer deutschen Gegend erleben… vielleicht an der Nordsee?

List
Taschenbuch
448 Seiten
Erscheinungsdatum: 12. September 2014
Preis: EUR 9,99
ISBN: 978-3548611174

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Die toedliche Tugend der Madame Blandel von Marie PellissierHommage à une gardienne parisienne

Würde ich eines Tages das große Glück haben, in Paris zu leben, würde ich mir wünschen, jemanden wie Lucie in der Nähe zu haben, der sich ein bisschen um mich kümmert.
Lucie wohnt und arbeitet in einem vornehmen Haus am Place des Vosges, einer sehr angesagten Adressen in Paris. Lucie ist das Flaggschiff des Hauses und eine der letzten Bastionen einer sterbenden Institution in Frankreich, die Gardienne (ehemals Concierge).

Nach 40 Jahren im selben Beruf entdeckt Lucie neue Fähigkeiten in sich. Nachdem eine Bewohnerin ihres Hauses unter ungeklärten Umständen gestorben ist, fängt sie an, auf eigene Faust zu ermitteln. Sie muss schneller sein als der grimmige, für den Fall zuständige Kommissar Legrand. Denn sie selber hat auch etwas zu vertuschen…

„Die tödliche Tugend der Madame Blandel“ ist das Erstlingswerk von Marie Pellissier. Madame Pellissier ist eine Kennerin von la vie parisienne. Auf jeder Seite ihres Romans spürt man die Liebe für Paris und die Hochachtung für den Beruf der Gardienne. Ihre Lucie ist ein liebenswerter Mensch, die die Sympathie aller, die sie kennen, genießt. Die Ausnahme könnte Kommissar Legrand sein. Früher oder später wird ihm klar, dass Lucie ihm die Show stehlen kann. Weiterlesen Die tödliche Tugend der Madame Blandel von Marie Pellissier

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9783548610900_coverErmittlerin aus Versehen

Ich habe gerade Pippas viertes Abenteuer zu Ende gelesen und schon kann ich es nicht mehr erwarten, bis der nächste Band erschienen ist.
Ich werde nicht müde davon, über Pippas aufregendes Leben zu lesen. Ich bin sicher, sie selber hätte es etwas gemütlicher, aber wäre sie nicht Opfer ihrer unfreiwillig erlebten Abenteuer, würden wir Pippa-Fans nicht in den Genuss der Lektüre ihrer Bücher kommen.

Frau Auerbach und Frau Keller schreiben im Duett an Pippa Bolles Büchern. Ich kann mir gut vorstellen, dass die beiden Damen sehr gut miteinander harmonieren und auch gut zusammen arbeiten. Das spiegelt sich in ihren Geschichten wider. Vor allem Pippa ist eine Romanfigur, die den beiden Autorinnen sehr gut gelungen ist. Sie ist wirklich sehr liebenswert.
Eine Eigenschaft, die Pippa auszeichnet, ist ihre Fähigkeit (gewollt oder nicht…), zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. In der Regel heißt das: Zufälligerweise stirbt jemand, wenn sie in der Nähe ist, und die örtliche Polizei weiß meistens, ihre Pfiffigkeit zu schätzen. Weiterlesen Ins Gras gebissen von Auerbach & Keller

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Leben wie Pippa in Frankreich

Ich bin definitiv ein Fan von Pippa Bolle.
Als ich erfahren habe, dass das Autorenduo Auerbach & Keller ein drittes Buch rund um Pippa Bolle herausgegeben hat, habe ich mich sehr gefreut, vor allen weil ich nicht zu lange auf dieses dritte Abenteuer warten musste – das zweite Pippa-Bolle-Buch war ja nur wenige Monate vorher erschienen.

Bei dem Titel „Tote Fische Beißen nicht“ und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich etwas skeptisch geworden: Angler (keine Fischer!) spielen eine wichtige Rolle in der Handlung… ich wusste eigentlich nicht, ob ich es diesmal etwa langweilig finden würde… Aber Pippa Bolle ist Pippa Bolle. Und ich bin ihr treu, also ließ ich mich überraschen. Und wieder wurde ich nicht enttäuscht!

Diesmal ist die (mittlerweile) fast professionelle Haushüterin Pippa in Frankreich unterwegs, genau genommen in Okzitanien, einer Gegend mit einer eigenen Sprache, auch kulinarisch auf höchsten Niveau und mit schönen Seen, die ein Paradies für Angler darstellen. Weiterlesen Tote Fische beißen nicht von Auerbach & Keller

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„Shakespeare à l’allemand“

Pippa Bolle will Ruhe. Ruhe, um ununterbrochen an ihren Übersetzungen zu arbeiten. Ruhe, um zu überlegen, was sie aus ihrem Leben nach der Trennung von ihrem italienischen Frauenheld machen soll.

Ein Ortswechsel weit weg von ihrer turbulenten Berliner Familie ist demzufolge jederzeit willkommen!

Und spontan wie sie ist, zögert sie nicht und nimmt prompt die Einladung ihrer englischen Großmutter an, deren „Cottage“ in der englischen Provinz zu hüten, während sie selbst ein paar Wochen bei der Familie Bolle in Berlin verbringt.

In England angekommen, warten ein paar nette Aufgaben auf sie, unter anderem ein lukrativer Überraschungsjob: Sie soll die Betreuung einer Theatergruppe übernehmen, die unter der Regie eines umstrittenen deutschen Regisseurs eine Ausführung von Shakespeares „Hamlet“ auf die Beine stellt.

Kein einfacher Job für Pippa: Deutsches Theater gilt in England als „zu experimentell“ und zu allem Überfluss entpuppt sich der deutsche Regisseur als wahrer „Kotzbrocken“. Weiterlesen Dinner for one, Murder for two von Auerbach & Keller

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Vom Regen in die Traufe

Ich liebe solche „Pech-Heldinnen“ wie Pippa Bolle. Ganz normale Frauen, keine erfolgreichen Geschäftsfrauen oder „Managerinnen“, die ihr Leben perfekt im Griff haben (und alle Menschen drum herum auch), obwohl diese „Normalen“ sich das eigentlich wünschen würden, so zu sein, aber in Wirklichkeit sind sie gar nicht dazu geboren. Natürlich haben sie ihre Ziele, lassen sich aber gerne von allen möglichen Sachen und Ereignissen ablenken. Sie sind in ihrer chaotischen Art und Weise liebenswert und auf jeden Fall sind sie ganz sympathisch.

Es ist auch klar, dass sie ständig in katastrophale Situationen geraten, als würden sie danach suchen!

Und so gerät Pippa Bolle in eine „verrückte Schrebergarten-Gesellschaft“. Weiterlesen Unter allen Beeten ist Ruh‘ von Auerbach & Keller

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