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Im Pyjama um halb VierAuf das neuste Jugendbuch von Gabriella Engelmann – dieses Mal in Zusammenarbeit mit Autorenkollege Jakob M. Leonhardt – war ich schon vor dem Erscheinen sehr gespannt, klang „Im Pyjama um halb Vier“ doch ein wenig nach Daniel Glattauer für Jugendliche. Und Glattauers Bücher um Emmi und Leo habe ich geliebt.

Mit vorfreudiger Erwartung schlug ich dann also das Buch auf und konnte es schon bald nicht mehr zur Seite legen! Anfangs dachte ich noch, es könnte mir ein wenig zu kindlich süß sein und es machte auch ein bisschen den Eindruck eines Aufklärungsbuches auf mich, aber nach und nach konnte es mich dann immer mehr packen und fesseln. Selbstverständlich möchte ich es auch gar nicht kritisieren, dass es sich eben liest wie ein Jugendbuch, denn für junge Leserinnen zwischen zwischen 12 und 18 finde ich es wirklich perfekt und richtig interessant. Mich konnte es sogar auch begeistern, obwohl ich schon ein bisschen älter bin 😉

Aktuell Jugendbuch Liebesroman Rezensionen

513OIWtnHeLHarry ♥ Miriam…

…aber Miriam♥Harry nicht (mehr). Leider ist Harry davon fest überzeugt, dass sie ihn ♥ (noch…).
Als er erfährt, dass Miriam bei Facebook angemeldet ist, tritt er auch bei, in der Hoffnung, Miriam zu beeindrucken, mit tollen Status- meldungen und interessant und geschickt platzierten „Gefällt-mir“-Daumen. Harry@Miriam, aber Miriam@Harry nicht. Harry spielt die selben Spiele, die sie auch spielt, „added“ Freunde (und Miriams Freunde auch gleich dazu), postet liebe Botschaften auf ihre Pinnwand… aber Miriam@Harry immer noch nicht!
Und trotzdem denkt er: Miriam♥Harry.

„Love@Miriam“ von der Autorin mit dem schönen Namen Christiane Geldmacher war mein absolutes Vorweihnachts-Highlight.

2012 Gegenwartsliteratur Krimi und Thriller Rezensionen Roman

Ich bin eigentlich keine typische Thrillerleserin. In der Regel nehme ich einen Thriller nur in die Hand, wenn dieser sich wirklich außergewöhnlich anhört. Kürzlich hatte ich das Glück mal wieder genau so einen Thriller zu finden. Vorweg sei gesagt: für mich gibt es maximal eine Handvoll Thriller, die auf dem Niveau von „Unsichtbare Blicke“ geschrieben ist und inhaltlich mit dem Buch mithalten kann.

Frank M. Reifenberg hat mit seinem Jugendthriller etwas wirklich Besonderes geschafft. Er verbindet eine spannende Handlung, die sicher nicht nur die eigentliche Zielgruppe sondern auch erwachsene Leser überzeugt, mit einem Thema, das aufgrund der immer intensiveren Nutzung des Internets, von stetig wachsender Bedeutung ist. Gerade Jugendliche verbringen zunehmend Zeit am PC und tun das häufig sehr unbekümmert, ohne Angst vor möglichen Gefahren. In „Unsichtbare Blicke“ führt der Autor dem Leser genau dieses Problem vor Augen und lässt ihn nicht mehr los. Fließend bringt er zudem Themen wie erste Liebe, Freundschaft und Familie ein.

Aktuell Jugendbuch Jungsecke Krimi und Thriller Rezensionen

Nachdem die letzte Woche ja besonders reich an neuen Büchern war, sind in dieser Woche nur zwei neue Bücher hinzu gekommen. 17 neue Bücher jede Woche wären aber echt zu viel – man möchte sie schließlich auch lesen. Ich hätte gern mal ein Jahr frei und würde ein Buchprojekt machen: „Jeden Tag ein Buch“ – selbst dann hätte ich, wenn keine neuen Bücher dazu kommen, noch ungelesene.

Nun aber zu meinen beiden Neuzugängen. Zum einen hatte ich mir Numbers 3 – Infinity von Rachel Ward bestellt, da ich den zweiten Band der Numbers-Reihe (deutsche Ausgabe) echt spannend fand. Und wenn der 3. Band eventuell mal im Juni 2012 erscheint, dann kann ich nicht mehr so lange warten. Das Buch sieht aber sehr dünn aus, nicht mal 300 Seiten. Liegt’s an der englischen Ausgabe, oder ist es wirklich so viel kürzer? Ich bin gespannt, ob es mit den beiden großartigen Vorgängern mithalten kann.

Außerdem habe ich mir endlich Little Brother von Cory Doctorow gekauft. Das wollte ich schon ewig mal lesen und nun steht dem nichts mehr im Weg. Bisher habe ich so viel Positives darüber gelesen, dass es wirklich an der Zeit ist. Als ich gesehen habe, dass am 11. Oktober ein neues Buch des Autors mit dem Titel „For the Win“ – dieses Mal bei Heyne fliegt und nicht bei Rowohlt – erscheint, ist es mir wieder eingefallen, dass „Little Brother“ schon längst mal fällig war. Je nachdem, wie gut es mir gefällt, werde ich dann sicher auch „For the Win“ lesen. Es ist wieder ein Jugendbuch bzw. für junge Erwachsene und auch thematisch geht es in Richtung Internet und Online-Games. Seit „Erebos“ von Ursula Poznanski finde ich sowieso, dass das aktuell eine sehr geeignete Thematik für (Jugend)bücher ist. Von Ursula Poznanski wird es im November sogar auch ein neues Buch geben, nämlich Saeculum und ich kann es eigentlich schon gar nicht mehr abwarten. Aber ich muss ja 😉

2011 Aktuell Bücherwoche