Schlagwort: John Green

An „Will & Will“ hatte ich wirklich große Erwartungen, ist es doch ein Buch von zwei ganz wunderbaren Autoren: John Green und David Levithan. Beide verstehen es jedes Mal aufs Neue mich mit ihren Büchern zu begeistern und mich für einige Stunden komplett hineinschlüpfen zu lassen. So war es auch beim ersten gemeinsamen Jugendbuch der beiden Autoren. Was mir besonders gefällt: Erwartungen habe ich immer an die Bücher, die ich lese, aber diese beiden haben es mal wieder bewiesen, dass Bücher noch weit über Erwartungen hinaus gehen können.

In „Will & Will“ geht es ganz grob um Freunschaft, Liebe, das Erwachsenwerden und all die damit verbundenen Probleme aber auch die schönen Seiten. Hinzu kommt die Thematik, wie es damit erst homosexuellen Jugendlichen geht, die es ja nicht gerade leichter haben. Oder etwa doch? Die beiden Autoren erzählen herrlich erfrischend aus dem Leben der jugendlichen Protagonisten, immer abwechselnd erfahren wir etwas vom einen Will Grayson und dann wieder vom anderen Will Grayson. Was mich immer wieder bei diesen Autoren erstaunt, ist, wie sehr sie sich in Situationen und Gefühle reindenken und diese dann in Worten wiedergeben können. Oft schreiben Autoren nur über eine Situation, aber sie wird dann nicht wirklich wahr – bei John Green und David Levithan meint man von echten Menschen zu lese und nicht nur eine erfundene Geschichte.

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Normalerweise würde ich euch heute hier von all den neuen Büchern berichten, die ich in dieser Woche bekommen habe. Doch gestern wurde ich unerwartet vom DHL-Boten mit einem Paket geweckt und da dachte ich mir, ich erzähle euch lieber davon und alle anderen Bücher bekommt ihr dann in einer Woche zu sehen.

Gestern also schreckte ich morgens kurz vor 9 Uhr aus dem Bett – die Türklingel mal wieder 😉 Das bedeutet immer, dass unser DHL-Bote was für uns oder auch ab und zu die Nachbarn hat. In diesem Fall war es für mich und rein äußerlich konnte ich gleich mal gar nichts mit dem Paket anfangen. Es war weiß und schwer – also schon mal vielversprechend. Was konnte da drin sein? Schlafen war ab da natürlich vergessen und das Paket musste ausgepackt werden. Zunächst kamen mir einige Vorschauen entgegen und so wusste ich zumindest schon mal, dass das Paket vom Hanser Verlag ist. Unter den Vorschauen kamen dann ganze 7 Bücher zum Vorschein – alles Leseexemplare von Büchern aus dem Herbstprogramm 2012. Und ich muss sagen, dass wahnsinnig tolle Bücher dabei sind. Seht selbst:

Zum einen dürfen sich Fans von Henning Mankell freuen. Es erscheint seit langem mal wieder ein neues Buch von ihm: „Erinnerung an einen schmutzigen Engel“. Auch von Sibylle Berg gibt es Nachschub. Zwar habe ich noch nichts von ihr gelesen, bin aber schon lange neugierig und „Vielen Dank für das Leben“ klingt auch noch richtig gut. Ganz besonders habe ich mich gefreut, dass „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ mit im Paket war, der neue Jugendroman von John Green. Ich habe hier ja bereits über die englische Ausgabe „The Fault in Our Stars“ berichtet und kann einfach nur jedem dieses Buch ans Herz legen. Ich bin mir doch ziemlich sicher, dass kein anderes Buch mehr diesem den Rang als mein bestes Buch des Jahres (bisher) streitig machen kann. Den deutschen Titel finde ich zum Inhalt auch sehr passend und das Cover ist ebenfalls gelungen. Ganz besonders begeistert bin ich, weil der Autor im Herbst auch auf Lesereise in Deutschland sein wird und, was für ein Glück, sogar in München liest. Klar, dass ich auf jeden Fall hingehen werde.

Auch die anderen Bücher klingen wirklich vielversprechend und in den Vorschauen verstecken sich noch einige andere interessante Buchschätze! Hier auf dem Bild seht ihr noch: „Hoffnung ist Gift“, „Willkommen auf Skios“, „Das grüne Zelt“ und (noch verpackt) „Kanada“ von Richard Ford.

Das wird ein guter Leseherbst 🙂

2012 Aktuell

Es gibt nur ganz wenige Bücher, die ich auch Jahre nach dem Lesen immer wieder und wieder empfehle. Ein solches Buch, mit dem es mir in Zukunft sicher so gehen wird, möchte ich euch heute vorstellen: „The Fault in our Stars“ von John Green.

John Green ist ein extrem beliebter US-amerikanischer Autor. Mit seinen Jugendromanen begeistert er weltweit jugendliche aber auch erwachsene Leser. Er hat eine Gabe, seine Leser zu berühren und förmlich in seine Bücher hinein zu ziehen. „The Fault in our Stars“ beispielsweise hat mich von der ersten Seite an komplett gepackt. Kein langwieriger Einsteig, keine Probleme sich mit den Figuren zu identifizieren, viele Emotionen, Spannung und Humor – all das bietet dieses Buch von der ersten Seite an. Es ist so bezaubernd und hat mich sowohl zum Lachen als auch zum Weinen gebracht. Solche Bücher gibt es selten, ihr solltet es euch auf keinen Fall entgehen lassen. Wirklich!

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