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Das Labyrinth erwachtImmer auf der Suche nach spannenden Jugendthrillern und Dystopien, die nicht kitschig sind, habe ich vor einer Weile Rainer Wekwerths aktuellen Jugendroman „Das Labyrinth erwacht“ entdeckt. Der Titel und das aufregende Cover machten mich neugierig, denn Geschichten, in denen Labyrinthe eine Rolle spielen, haben eine magische Anziehung auf mich. Scheinbar ausweglose Situationen und Spannung sind da vorprogrammiert!

Der Autor wirft seine Leser dann auch direkt ins Geschehen und in ein aufregendes Abenteuer. Für die jugendlichen Protagonisten geht es dabei um nicht weniger als Leben oder Tod. Besonders gefiel mir, dass wir es mit sehr unterschiedlichen Figuren zu tun haben, die nun plötzlich aufeinander angewiesen sind und zugleich auch eine Gefahr darstellen. Manche sind sympathisch, andere total nervig und wieder andere kann man sehr schwer einschätzen. Schnell wird klar, dass diese Geschichte wohl keinen guten Ausgang nehmen wird. Die Jugendlichen können nur weiterkommen und einen Ausweg aus ihrer gefährlichen Lage finden, indem nach und nach einer von ihnen zurückbleibt und es nicht schafft.

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Viele von euch kennen das bestimmt, man kommt nach der Arbeit, Studium, Schule… nach Hause und hat eigentlich vor am Abend seine Zeit gemütlich mit Lesen zu verbringen. Ja, wären da nicht all die kleinen Ablenkungen, die das Leben so mit sich bringt. Und wenn es ’nur‘ das Bloggen ist (wobei ich dazu leider auch nicht so viel komme, wie ich gern möchte), das uns vom Lesen abhält – es gibt häufiger etwas und die armen Bücher bleiben liegen, der Stapel ungelesener Bücher wächst.

Sicher lesen wir noch immer viel viel mehr als der Durchschnitt, aber bei der Fülle toller Neuerscheinungen, blickt man ab und zu schon etwas wehmütig zurück, auf die nicht mit Lesen verbrachte Zeit.

Ich wollte mir mal bewusst machen, womit ich eigentlich meine Zeit verbringe, wenn ich nicht lese – vielleicht habt ihr ja Lust mitzumachen und auch auf euren Blogs zu posten, warum ihr keine Lesezeit hattet? Was habt ihr denn statt dessen gemacht? Ihr könnt euren eigenen „Keine Lesezeit!“-Blogbeitrag hier als Kommentar verlinken – ich bin echt neugierig, wie es anderen damit geht oder ob das nur bei mir so ist.

Nun aber zu meiner fehlenden Lesezeit der letzten Tage:

Ich hatte Geburtstag und habe von meiner Schwester ein Geschenk bekommen, das es in sich hat – einerseits raubt es mir jeden Nerv, andererseits ist es wirklich cool und ich kann mich stundenlang damit beschäftigen. Ihr seht schon, worauf das hinausläuft… wenn man erstmal Ehrgeiz bei einer Sache entwickelt, lässt man oft mal alles andere stehen und liegen. So die ungelesenen Bücher im Regal.

Besagtes Geschenk machte mich schon noch in der Verpackung misstrauisch, denn es kamen komische Geräusche heraus. Dass mir meine Schwester keine tickende Bombe schicken würde, dessen war ich mir allerdings recht sicher. Also schnell ausgepackt und tadaaa ein Spiel zur Konzentration und zum Üben der Fingerfertigkeit war drin „Addict a Ball“. In dem Ball befindet sich ein Labyrinth mit mehr als 130 Stufen, durch das man einen kleinen Ball rollen lassen muss. Hört sich doch erstmal ganz lustig an – dumm nur, dass man nicht einfach immer wieder an der Stelle anfangen kann, an der der Ball aus dem Labyrinth gefallen ist, nein, es gibt bei diesen mehr als 130 Stationen gerade mal 3 Zugänge und den zweiten und dritten darf man auch erst benutzen, wenn man den ersten Teil geschafft hat. Teil 1 habe ich tatsächlich noch in den frühen Morgenstunden des vergangenen Samstages geschafft und seit dem sitze ich an Teil 2. Ich scheitere immer wieder an der gleichen Stelle. Von Station 59 schaffe ich es einfach nicht zur 60… ich probiere und probiere, aber es ist unmöglich (behaupte ich mittlerweile zumindest!)

Fragt mich nicht, wie viele Stunden ich jetzt schon probiere – in der Zeit hätte ich sicher 3 ganze Bücher gelesen. Und was macht ihr so, wenn ihr nicht lest? Falls ihr mal keine Lust aufs Lesen haben solltet, kann ich „Addict a Ball“ schon mal wärmstens empfehlen. Den Labyrinth-Ball gibt es auch etwas kleiner, mit nur 100 Stationen, aber ich würde eher zu diesem raten, da er einen größeren Durchmesser hat und alles weniger gedrängt, dadurch übersichtlicher, ist. Das Original heißt angeblich Perplexus, aber ich weiß nicht, was stimmt. Deshalb kann ich euch nur den „Addict a Ball“ ans Herz legen. Hier ein Video:

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