Schlagwort: neue Veröffentlichung

Der Sommernachtsball von Stella GibbonsSorgloses Leben

Meine neue Leidenschaft: Literatur für Frauen aus den 30er Jahren!
Eine der Neuentdeckungen des Manhattan Verlages ist „Der Sommernachtsball“ von Stella Gibbons, zuerst im Jahr 1938 in England veröffentlicht.

Ende der 30er Jahre, eine Zeit, in der sich viele schwerwiegende Veränderungen weltweit angekündigt hatten. Aber in dem idyllischen Essex feiert der ländliche Adel Englands luxuriöse Partys und erlebt sein eigenes Märchen.
Wie in jedem Märchen gibt es bei Stella Gibbons auch Gute und Böse, Arme und Reiche und jede Menge Intrigen. Aber vor allem gibt es ganz viele Träume und natürlich auch die wahre große Liebe.

„Der Sommernachtsball“ ist eine leichte Geschichte, die unterhält und für eine Weile Sorgen und Probleme vergessen lässt.

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Tagebuch einer Lady auf dem Lande von E M DelafieldZeitverschwendung?

Typisch für Jane Austens Romane ist die Beschreibung des beschaulichen Lebens der Engländer auf dem Lande.
Bei ihr ist es immer romantisch und tragisch zugleich, aber immer edel.
Aber nicht nur in der Viktorianischen Zeit wurde über dieses Thema geschrieben.
„Tagebuch einer Lady auf dem Lande“ ist eine Wiederentdeckung des Manhattan Verlags.
E. M. Delafield (Pseudonym der englischen-französischen Schriftstellerin Edmée Elizabeth Monica de la Pasture) hat dieses Buch 1930 veröffentlicht und wurde so eine der beliebtesten Schriftstellerinnen Englands. 1935 erschien es in Deutschland unter dem Titel „Ich und meine lieben Mitmenschen. Tagebuch einer Provinzdame“.

Ein Tagebuch dient mehreren Zwecken: Es kann eine objektive oder subjektive Beschreibung normaler Tagesabläufe sein. Es kann Erinnerungen an besonders schöne oder schlechte Tage beinhalten. Aber, wie im Falle der oben genannten provinziellen Dame, kann es sogar der einzige vorhandene Gesprächspartner sein. Es ist geduldig und kann Geheimnisse bewahren.

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„Ich brauchte Geld“

Arme Barbara Buncle! Ihre gut situierten Eltern, inzwischen verstorben, sorgten dafür, dass sie von den Dividenden leben konnte, denn in der postviktorianischen Provinz wird nicht gerne gesehen, wenn eine Tochter aus gutem Hause einer Arbeit nachgehen muss. Leider reichen die Dividenden mittlerweile nicht mehr zum Leben… denn Barbara Buncle lebt in den 30er Jahren und die Wirtschaftskrise kennt kein Pardon.
Also muss sich Barbara etwas einfallen lassen, um an Geld zu kommen. Ihre Haushälterin zu entlassen wäre eine Schande, ein Publikmachen ihrer schweren finanziellen Lage, und selbst arbeiten, undenkbar.

Die Lösung zu diesem Dilemma ist schnell gefunden: Barbara schreibt ein Buch.
Aber da sie der Meinung ist, dass sie keine Fantasie besitzt und nur über das schreiben kann, was sie kennt, wird ihr Buch eine Chronik über das Leben der Bewohner des kleinen englischen Dorfes Silverstream, in dem sie lebt.
Unter einem Pseudonym veröffentlicht sie das Buch.
Und das hat große ungeahnte Folgen!

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