Schlagwort: neues Buch

Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket

Spätestens mit „Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket“ hat es John Boyne für mich geschafft. Seine Bücher haben das Potential Klassiker zu werden, deren besondere Wirkung niemals nachlassen wird. Beim Lesen dieser wundervollen kleinen Geschichte musste ich sehr oft an Roald Dahls „Matilda“ denken. Zwar erzählt der Autor auf den ersten Blick eine ganz andere Geschichte, aber er hat mir ein genauso außergewöhnliches Lesegefühl geschenkt. Und blickt man unter die Oberfläche der Geschichte, so findet man sehr schnell Themen, die sich ähneln und die diesem Buch seine ganz besondere Bedeutsamkeit geben.

Barnaby Brocket wird in eine „ganz normale Familie“ geboren. Das Problem ist nur, dass diese so „normal“ ist, dass sie nichts akzeptieren kann, was über ihren Horizont hinausgeht. In Wahrheit trifft es also vielmehr die Aussage, dass sie glauben normal zu sein, doch eigentlich sind sie langweilig und intolerant. Wäre Barnaby genauso, hätte das auch alles ganz gut funktionieren können, doch er ist etwas Besonderes. Im Laufe des Buches abeitet der Autor auf dieser Grundlage ganz wunderbar heraus, dass jeder Mensch seine Besonderheiten hat, worin auch immer diese liegen. Bei Barnaby äußert sich das in einer für Menschen wirklich ungewöhnlichen Fähigkeit: er fliegt und das nicht nur, wenn er Lust dazu hat, sondern er kann sich tatsächlich nicht auf dem Boden halten.

Aktuell Kinderbuch Rezensionen

Das Labyrinth erwachtImmer auf der Suche nach spannenden Jugendthrillern und Dystopien, die nicht kitschig sind, habe ich vor einer Weile Rainer Wekwerths aktuellen Jugendroman „Das Labyrinth erwacht“ entdeckt. Der Titel und das aufregende Cover machten mich neugierig, denn Geschichten, in denen Labyrinthe eine Rolle spielen, haben eine magische Anziehung auf mich. Scheinbar ausweglose Situationen und Spannung sind da vorprogrammiert!

Der Autor wirft seine Leser dann auch direkt ins Geschehen und in ein aufregendes Abenteuer. Für die jugendlichen Protagonisten geht es dabei um nicht weniger als Leben oder Tod. Besonders gefiel mir, dass wir es mit sehr unterschiedlichen Figuren zu tun haben, die nun plötzlich aufeinander angewiesen sind und zugleich auch eine Gefahr darstellen. Manche sind sympathisch, andere total nervig und wieder andere kann man sehr schwer einschätzen. Schnell wird klar, dass diese Geschichte wohl keinen guten Ausgang nehmen wird. Die Jugendlichen können nur weiterkommen und einen Ausweg aus ihrer gefährlichen Lage finden, indem nach und nach einer von ihnen zurückbleibt und es nicht schafft.

Aktuell Jugendbuch Jungsecke Rezensionen

Gewinnspiel Gregs Tagebuch DVDGregs Tagebücher sind mittlerweile wirklich Kult. Nicht nur bringen sie Jungen zum Lesen, auch Mädchen und Erwachsene lieben die lustigen Comic-Romane um den Antihelden Greg. Da ihm ständig merkwürdige Sachen passieren, gibt es immer was zu lachen und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich hatte auch schon sehr viel Freude an den Büchern und den Filmen!

Wenn Greg vor die Kamera tritt, dann sind schmerzende Gesichtsmuskeln vom vielen Schmunzeln und Lachen nach dem Anschauen garantiert.

Seit kurzem gibt es auch den 3. Teil auf DVD und ich freue mich, hier nun 2 Sets bestehend aus je einer Box mit allen 3 Filmen und dem 4. Band „Ich war’s nicht! verlosen zu können. So könnt ihr euch zuerst die Filme ansehen und dann direkt weiterlesen. Macht doch euch selbst oder euren Kindern eine Freude und versucht euer Glück!

Beantwortet hier in einem Kommentar einfach bis zum 16. März 2013 die folgende Frage:

Worüber habt ihr zuletzt so richtig gelacht?

Ich drücke euch die Daumen & wünsche viel Spaß!

Aktuell Gewinnspiele

Oh, ich freue mich so über meine neuen Bücher. Bis gestern morgen dachte ich noch, dass es mit 3 Büchern dieses Mal gar nicht so viele Neuzugänge sind. Dann bin ich raus und es lagen unten 3 Sendungen von The Book Depository – Vorbestellungen auf die ich mich schon riesig gefreut hatte. Außerdem gab’s dann in der Stadt noch ein weiteres Buch als Geschenk vom Freund.

„Ashes – Tödliche Schatten“ habe ich mir schon mal ertauscht, obwohl ich den Vorgänger „Ashes – Brennendes Herz“ noch nicht mal gelesen habe. Da ich aber sehr viel Gutes darüber gelesen habe und so direkt weiterlesen kann, wenn ich Band 1 mal geschafft habe, freue ich mich sehr darüber. Dann gab es ja Neues von Nina Blazon, eine wirklich sehr sympathische Autorin. Ich mag gern Bücher, die in Venedig spielen, die haben immer etwas gleichermaßen fantastisches und romantisches. Auf „Laqua – Der Fluch der schwarzen Gondel“ bin ich also schon sehr gespannt!

2012 Aktuell Bücherwoche

An „Will & Will“ hatte ich wirklich große Erwartungen, ist es doch ein Buch von zwei ganz wunderbaren Autoren: John Green und David Levithan. Beide verstehen es jedes Mal aufs Neue mich mit ihren Büchern zu begeistern und mich für einige Stunden komplett hineinschlüpfen zu lassen. So war es auch beim ersten gemeinsamen Jugendbuch der beiden Autoren. Was mir besonders gefällt: Erwartungen habe ich immer an die Bücher, die ich lese, aber diese beiden haben es mal wieder bewiesen, dass Bücher noch weit über Erwartungen hinaus gehen können.

In „Will & Will“ geht es ganz grob um Freunschaft, Liebe, das Erwachsenwerden und all die damit verbundenen Probleme aber auch die schönen Seiten. Hinzu kommt die Thematik, wie es damit erst homosexuellen Jugendlichen geht, die es ja nicht gerade leichter haben. Oder etwa doch? Die beiden Autoren erzählen herrlich erfrischend aus dem Leben der jugendlichen Protagonisten, immer abwechselnd erfahren wir etwas vom einen Will Grayson und dann wieder vom anderen Will Grayson. Was mich immer wieder bei diesen Autoren erstaunt, ist, wie sehr sie sich in Situationen und Gefühle reindenken und diese dann in Worten wiedergeben können. Oft schreiben Autoren nur über eine Situation, aber sie wird dann nicht wirklich wahr – bei John Green und David Levithan meint man von echten Menschen zu lese und nicht nur eine erfundene Geschichte.

Aktuell Jugendbuch Jungsecke Rezensionen

Das neue Jugendbuch von der US-amerikanischen Autorin Cat Patrick beginnt ziemlich interessant. Denn bereits auf den ersten Seiten stirbt die Hauptfigur Daisy an einem Bienenstich. Sie ist hochgradig allergisch gegen Bienengift und jede Hilfe kommt zu spät. Lernt man in anderen Büchern die Protagonisten meist erstmal kennen, ist es hier also ganz anders. Doch für Daisy bedeutet zu sterben nicht, dass sie auch wirklich tot bleibt. Sie ist Testerin in einem geheimen Programm, das ein Medikament names ‚Revive‘ hervorgebracht hat. Dieses Medikament kann in bestimmten Fällen jemanden wiederbeleben, der bereits tot war. Eine unfassbare Innovation! Daisy ist tatsächlich schon 5 mal gestorben, womit sich auch der Buchtitel „Die fünf Leben der Daisy West“ (Original: „Revived“) erklären lässt.

Die Handlung beginnt also mit Daisys Tod und dem dadurch bedingten Umzug nach Omaha. Denn all ihre Mitschüler haben gesehen, dass sie gestorben ist und so muss sie eine neue Identität in einer neuen Stadt annehmen.  Daisy gefällt es in ihrem neuen Zuhause erstaunlich gut. Sie lernt Audrey kennen und findet in ihr eine Freundin. Und dann ist da noch ihr süßer Bruder Matt… doch so rosig alles auch anfangs zu sein scheint, es kommt auf sie alle viel mehr zu, als Daisy erwartet hätte. Plötzlich steht alles, was ihr bisheriges Leben betrifft, in Frage!

Aktuell Jugendbuch Rezensionen

Bettina Belitz hat mit Ihrer Jugendfantasy-Trilogie (Splitterherz, Scherbenmond, Dornenkuss) Leserinnen aller Altersgruppen begeistert. Im September erscheint das neue Buch der Autorin im Script5 Verlag. Bei „Linna singt“ handelt es sich nicht um ein Jugendbuch, sondern es ist für (junge) Erwachsene gedacht:

Seit fünf Jahren hat Linna sie nicht mehr gesehen: Maggie, Simon, Jules und Falk, die ehemaligen Mitglieder ihrer Band. Nun treffen sie sich in einer Hütte in den Bergen wieder, um für einen Auftritt zu proben. Linna hatte eigentlich keinen Grund, Maggies Einladung zu folgen, denn was die anderen nicht wissen: Seit damals hat sie keinen Ton gesungen. Doch etwas treibt sie an, sich ihrem alten Leben zu stellen: die Erinnerung an eine Nacht mit Falk, dem Gitarristen. Linna muss sagen, was vor fünf Jahren unausgesprochen blieb, und sie muss hören, ob Falk eine Antwort hat. Bald beginnt die von Anfang an gespannte Atmosphäre zu kippen: Was als zwangloses Wiedersehen geplant war, wird zum zermürbenden Psychospiel, bei dem Linna immer mehr als Lügnerin dasteht. Sie gerät in einen Strudel aus Verdächtigungen, Abhängigkeiten und tragischen Missverständnissen, der sie schließlich zwingt, die Erinnerung an vergangenen Schmerz zuzulassen. Denn dort liegt der Schlüssel zu allem: der Grund dafür, dass Linna nicht mehr singt.

Aktuell

Kate ist eine junge Frau, in deren Leben momentan alles schief läuft. Zunächst trennt sie sich von ihrem High-School-Freund, dem sie zehn Jahre ihres Lebens geopfert hat. Dummerweise überlässt sie ihm auch noch die Wohnung und muss nun auf der Couch ihrer besten Freundin campieren, was absolut schrecklich ist, da diese gerade mit ihrem Mann versucht endlich ein Kind zu bekommen. Zudem nervt ihre tyrannische Chefin, wegen der sie sich mit einer Klage herumschlagen muss, da die Chefin Kate dazu brachte Ida Lopez – die allseits beliebte Dame mit dem unwiderstehlichen Gebäck – unrechtmäßig zu feuern. Und dann ist da noch ihr Anwalt Mitch, der nicht weniger unwiderstehlich ist als Idas Schokokekse…

Meg Cabots Roman „Der will doch nur spielen“ ist der Folgeroman zu „Um die Ecke geküsst“. Man kann diese Bücher allerdings auch unabhängig voneinander lesen. Doch wer sich nach dem Lesen wundert was „Der will doch nur spielen“ mit einem Hund zu tun hatte, dem sei gesagt: Gar nichts. Es ging lediglich in „Um die Ecke geküsst“ um einen Hund und da dieser Roman zur selben Reihe gehört, hat man hier dieses Hund-auf-dem-Cover fortgeführt. Ich jedenfalls finde das unsinnig, da dadurch weder Titel noch Cover zum Inhalt des Buches passten!

Aktuell Liebesroman Rezensionen Roman Unterhaltungsliteratur

Berlin 1874: Die junge Rika Hesse ist Mitte zwanzig und gerade verwitwet. Ihr sehr viel älterer Ehemann Conrad war Fabrikant in der Konfektionsbranche und sehr vermögend. Nun wohnt sie gemeinsam mit ihren beiden Stiefkindern Alexander und Anna in dem großen Haus am Hausvogteiplatz.

Rika ist kaum älter als Stiefsohn Alexander, ein gefühlskalter, machthungriger Manipulator. Er bewundert Rika schon lange und beginnt nach Ablauf der Trauerzeit, ihr geschickt den Hof zu machen. Unter anderem schenkt er der kunstinteressierten Rika ein faszinierendes Gemälde.

Auch für Anna, seine kleine Schwester, hat er schon Heiratspläne. Um den gesellschaftlichen Aufstieg seiner Firma zu sichern, müsste sie in eine adlige Familie einheiraten. Einen passenen Kandidaten hat Alexander schon ins Auge gefasst. Doch leider werden Alexanders wohlüberlegte Pläne durchkreuzt: Rika hat sich vorgenommen, als nächstes auf jeden Fall nur eine Liebesheirat zu machen, was eine Verbindung mit Alexander ausschließt. Anna hat sich, bevor sie den designierten Ehemann auch nur kennenlernt, bereits in den sympathischen David Löwenstein verliebt. Da aber die Stimmung in Alexanders Umfeld nun gerade antisemitisch ist, kommt ein jüdischer Ehemann für Anna gar nicht in Frage.

Aktuell historischer Roman Liebesroman Rezensionen

Mut gegen negative Schlagzeilen

Der Islam hat ein Problem, und zwar ist das ein „Imageproblem“. Das behauptet Anja Hilscher.
Anja Hilscher ist eine Exotin. Die deutsche Lehrerin ist zum Islam konvertiert. Eine Entscheidung, die ihr Leben geändert hat.

Als deutsche Muslima ist sie in einer privilegierten Lage, die es ihr ermöglicht, das Leben aus zwei Perspektiven zu betrachten: aus der einer ganz gewöhnlichen deutschen Frau und aus der eines Mitgliedes einer (mittlerweile wachsenden) Minderheit der islamischen Religionsgemeinschaft.

Anja Hilscher fühlt sich nicht selten als Fremde im eigenen Land. Der Grund: ihre selbstbewusste und offene Botschaft an ihre Mitmenschen. Sie trägt ein Kopftuch und so signalisiert sie ganz deutlich, dass sie zum Islam steht. Und das in einem Land, in dem der Islam nicht gerade einen guten Ruf genießt. Und genau um diesen Ruf geht es in Anja Hilschers Erstlingswerk „Imageproblem“.

Der Zweck dieses Buches ist, dieses Islam-Image durch Aufklärung aufzupolieren. Keine einfache Aufgabe!
In unserer westlichen christlich geprägten Gesellschaft hat der Islam kein gutes Standbein. Kein Wunder, denn das Bild dieser Religion wird von Fanatikern, Terroristen und zwangsverheirateten Frauen bestimmt. Ein Bild, das mit Hilfe der Medien, schnell und effektiv verbreitet wird. Anja Hilscher möchte mit ihrem Buch „Imageproblem“ einen Beitrag leisten, um das verzerrte Bild des Islams zu korrigieren. Denn der wahre Islam ist alles andere als starrsinnig, dogmatisch und frauenfeindlich.

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