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Nachdem ich bei den ersten Herbstvorschauen noch Angst hatte, dass dieses Jahr in der zweiten Jahreshälfte nur wenige Bücher erscheinen werden, die mir gefallen könnten, habe ich nun doch das ein oder andere mögliche Highlight entdeckt. Und diese Entdeckungen, die hoffentlich halten können, was sie für mich im ersten Moment versprechen, möchte ich euch heute mal vorstellen. Sind Bücher dabei, die auch direkt auf eurem Wunschzettel landen?

Fischer Jugendbücher / Krüger

Wo ein bisschen Zeit istWo ein bisschen Zeit ist… – Emil Ostrovski:

DREI TEENAGER UND EIN BABY: AUF DER FLUCHT VOR DER POLIZEI und auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Der 18-jährige Jack Polovsky entführt seinen neugeborenen und zur Adoption freigegebenen Sohn, um ihn seiner dementen Großmutter zu zeigen. Und so gerät alles aus den Fugen. Jack kauft ein Auto, holt seinen besten Freund Tommy und später auch die Mutter des Kindes dazu, und gemeinsam sind sie zwei Tage lang auf der Flucht vor der Polizei. Jack bespricht dabei schon mal die ganz großen Themen des Lebens mit seinem Sohn. Der heißt nämlich Sokrates – zumindest für Jack. Am Ende wird alles gut: Jack bekommt Besuchsrecht, das Baby Sokrates bekommt einen richtigen Namen und sie finden (fast) den Sinn des Lebens.

Die Unwahrscheinlichkeit von LiebeDie Unwahrscheinlichkeit von Liebe – A. J. Betts:

LIEBE IST STÄRKER ALS JEDE STATISTIK  Zwei Ich-Erzähler zum Verlieben erzählen ihre Geschichte einer unwahrscheinlichen Liebe  Kopf an Kopf liegen Zac und Mia in ihren Krankenhausbetten, nur durch eine dünne Wand getrennt. Alter: 16. Diagnose: Krebs. Gefühlszustand: isoliert und allein. Und aus ersten Klopfzeichen erwächst eine Liebe, die unter normalen Umständen niemals möglich gewesen wäre …

Aktuell

Heute bin ich endlich mal dazu gekommen, mir die Vorschau vom Arena Verlag anzusehen und auch das Leseprobenbuch „Lesezeichen“, das immer mit dabei liegt. Und ich muss sagen: Super, was uns da im Herbst erwartet! Es sind gleich etliche Bücher dabei, die mich interessieren würden und so habe ich die heutige Fahrt mit der U-Bahn mal genutzt um mir die einzelnen Leseproben durchzulesen. Wenn ich mir Vorschauen ansehe, mache ich mir zunächst erst mal Knicke bei den Seiten, auf denen mich das jeweils vorgestellte Buch eventuell interessieren könnte. Das habe ich auch dieses Mal so gemacht. Anders als sonst, ist die Vorauswahl nach dem Lesen der Leseproben aber bestehen geblieben. Wirklich alle der Bücher haben mich nicht nur äußerlich und vom ersten Blick her begeistert, sondern auch der zweite Eindruck war durchweg positiv.

Da wäre zum einen das Buch Seven Souls – Sieben Gründe, Mary Shane zu hassen von Barnabas Miller und Jordan Orlando und ich kann euch sagen, es ist wahnsinnig spannend. Ich habe die Leseprobe angefangen und war – so fühlte sich das an – in Sekundenschnelle fertig damit. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, so spannend war es. Ich bin jetzt richtig nervös, weil ich am liebsten sofort erfahren möchte, wie es weitergeht. Zum Inhalt verrate ich mal noch nichts, denn mich hat schon der Anfang total verblüfft, was noch dadurch verstärkt wurde, dass ich absolut nicht wusste, worum es geht. Das Cover war übrigens auch Vorlage für das vom „Lesezeichen“ Leseprobenbuch.

Danach habe ich in Ein Kuss ist ein ferner Stern von Alexander Rösler reinglesen. Bei diesem Buch liebe ich das Cover – es ist so wunderschön. Aber was Buchcover angeht, bin ich ja sowieso ein großer Fan vom Arena Verlag. Bis Juli muss ich mich aber noch gedulden, um dieses Schmuckstück auch in echt in den Händen halten und weiterlesen zu dürfen. Nur ganz kurz, worum es im Buch geht: Hauptfigur ist der 17-jährige und er ist zum ersten Mal verliebt. Das hört sich vielleicht noch nicht so besonders spannend an, aber August ist Autist und wer sich ein bisschen damit auskennt, der weiß, wie schwierig es für die meisten Autisten ist, Gefühle und Berührungen zuzulassen. Seit ich „Supergute Tage“ von Mark Haddon gelesen habe, muss ich einfach jedes Buch lesen, das sich mit einem solchen oder ähnlichen Thema beschäftigt. Die Leseprobe, die aus Sicht von August erzählt, hat mich nur noch darin bestätigt, dass dieses Buch perfekt für mich ist.

Besonders angetan haben es mir dann noch folgende Bücher: Vision – Das Zeichen der Liebenden von Ana Alonso und Javier Pelegrín, weil es sprachlich einfach super gemacht scheint. Zumindest nach der Leseprobe würde ich das behaupten. Es liest sich nicht so wie der Standard an den unendlichen Massen an Vampir- und Engelromanen und was sonst noch alles zurzeit den Jugendbuchmarkt überschwemmt. Ein spanisches Autorenduo schreibt Urban Fantasy – allein das ist neu für mich. Ich freue mich auf das Buch!

Ganz überrascht und begeistert war ich, als ich entdeckt habe, dass es endlich ein neues Buch von Christoph Marzi gibt. Denn vor zwei Jahren – so lange ist es nun auch schon wieder her – hatte mich „Heaven – Stadt der Feen“ wirklich bezaubert. Es ist ein richtig schönes, magisches und fantasievolles Buch. Memory – Stadt der Träume hat ein sehr ähnliches Design, das Cover ist allerdings in Rottönen gehalten. Ich bin gespannt, ob es mit Christoph Marzis anderem Buch in Verbindung steht beziehungsweise, welche Gemeinsamkeiten es gibt.

 

 

 

 

 

 

Jana Freys neues Buch Wenn du mich brauchst klingt für mich nach einem richtig gelungenen Jugendroman, ohne Fantasy und dafür mit viel Liebe für die Figuren und die Geschichte. Von der Autorin habe ich bisher erst ein Buch gelesen, mir hat ihre Erzählgewalt damals aber sehr gefallen. In Jana Freys Texten kann man so richtig versinken und abtauchen, mitfühlen und miterleben. Ein Kinderbuch, auf das ich mich sehr freue, ist mit Wir werden nicht von Yaks gefressen auch dabei, das einfach nur herrlich schräg und komisch ist. Auf den ersten Seiten musste ich schon ordentlich schmunzeln und auch das Cover verspricht ein echt lustiges Leseerlebnis.

 

 

 

 

 

 

Ansonsten dürfen sich alle Fans der „Das Tal“-Reihe auf Season 2 freuen, es erscheint mit „City of fallen Angels“ der 4. Band in Cassandra Clares „Chroniken der Unterwelt“, für Nachschub an Arena Thrillern ist ebenfalls gesorgt, mit „Ariadne – Zeitreisende soll man nicht aufhalten“ erscheint ein toller Zeitreiseroman, wie der Titel schon verrät, und und und….

Ich würde mal sagen: Der Leseherbst ist schon gerettet & demnächst erzähle ich euch dann mal, was mich da noch alles so erwartet. Aber heute war mein Arena-Tag 🙂

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