Schlagwort: New York

Geschickt eingefädelt

Mit ihrer neuen Romantrilogie hat sich Katherine Pancol offensichtlich fest vorgenommen, ihre Leser auf die Folter zu spannen. Nach dem Lesen von Teil 1 blieb ich mit vielen Fragezeichen im Kopf zurück und auch mit der Hoffnung, dass die ganzen Mysterien so bald wie möglich erklärt werden. Zum Glück hat der carl’s books Verlag seine Leser nicht zu lange auf die Fortsetzung warten lassen. Das ist die gute Nachricht. Die nicht so gute ist, dass Katherine Pancol es uns leider nicht so einfach machen will.
In „Muchachas – Kopfüber ins Leben“, dem zweiten Teil der Trilogie um die vier unterschiedlichen kämpferischen Frauen, erleben wir einige interessante Höhepunkte, die aber gleichzeitig zu neuen Erwartungen führen. Auch lernen wir manche Romanfiguren besser kennen, die im ersten Teil nur kurz vorgestellt wurden, die Verbindungen zwischen ihnen werden auch klarer, während andere Handlungen, die im vorherigen Band eine größere Rolle gespielt hatten, vernachlässigt werden – sicherlich nur scheinbar.

Aktuell Gegenwartsliteratur Rezensionen Roman

Fortsetzung, bitte!

„Muchachas – Tanz in den Tag“, mein erster Roman von Katherine Pancol, war für mich eine echte Überraschung. Hinter dem blumigen und fröhlichen Cover versteckt sich vielmehr ein tiefgehender Roman über ganz normale Frauen, die über ihr eigenes Leben bestimmen und sich nicht allein auf das Schicksal verlassen wollen.
„Muchachas – Tanz in den Tag“ ist der erste Teil einer neuen Trilogie der französischen Bestseller-Autorin, auf die man sehr schnell süchtig wird.

Die Frauen, über die Katherine Pancol schreibt, sind sehr unterschiedlich. Nicht nur im Charakter, in ihrer Lebensweise und ihrem Beruf unterscheiden sie sich, sondern auch in der Art und Weise, wie sie Schwierigkeiten überwinden, Probleme lösen und Prioritäten setzen.

Aktuell Rezensionen Roman

u1_978-3-10-027827-2Versionen eines Lebens

Zeitreisen in Büchern und Filmen haben mich immer wieder angezogen, vor allem, wenn das Ziel dieser Reisen das 19. oder 20. Jahrhundert ist. So interessante Zeiten, so anders als die heutige, und gleichzeitig gab es so viel, was sich bis heute nicht verändert hat: Telefon, große Städte voll mit Autos, Sommerschlussverkauf…
Die New Yorkerin Greta Wells – nomen est omen, selbstständige und unabhängige, aber an einer Depression leidende Frau der 80er Jahre, erlebt genau das, was viele Menschen sich gewünscht haben, seit H. G. Wells‘ Roman „Die Zeitmaschine“ 1895 erschienen ist: durch die Zeit reisen.

Anders als gewöhnliche Zeitreisende landet Greta Wells nicht mitten in einem unbekannten Szenario in einer anderen Zeit, sondern sie wacht plötzlich im Körper einer anderen Version ihrer selbst in der Vergangenheit auf. Familie und Freunde, sogar ihr Hausarzt, sind dieselben wie in ihrer Gegenwart im Jahr 1985 (die Ähnlichkeit mit dem Jahr 1895 ist mir auch aufgefallen), sie sind nur anders angezogen, je nach dem in welchem Jahr Greta sich nach einem Zeitsprung befindet.

Aktuell Gegenwartsliteratur Liebesroman Rezensionen Roman

19997001_19997001_xlWunderschön!

„Morgen vielleicht“ (englischer Originaltitel „Tomorrow There Will Be Apricots“) von Jessica Soffer ist ein Buch, das mich aufgrund des deutschen Titels nicht erreicht hätte. Auch wenn das Bild auf dem Umschlag wunderschön ist, hätte mir allein der Titel mitgeteilt, dass es sich bei dem Buch um einen sogenannten „Frauenroman“ mit kitschigem Inhalt handelt.
Zum Glück habe ich es gelesen! „Morgen vielleicht“ ist eins meiner Lieblingsbücher geworden.

Jessica Soffers erster Roman ist eine wunderbare Geschichte, gefühlvoll und zum Teil erschütternd, und vor allem, was fast am wichtigsten ist, ist es eine Geschichte, die für ein Erstlingswerk einen erstaunlich anspruchsvollen Schreibstil aufweist. Schon auf der ersten Seite wusste ich, dass sie mir unglaublich gut gefallen würde. Und nach nur zwei Kapiteln habe ich die Protagonisten geliebt und hatte das Bedürfnis, sie von ihrem schmerzhaften Schicksal zu befreien.
Diese liebevollen Figuren sind die kleine Lorca, die eigenwillige Victoria und deren Mann Joseph. Sie leben in New York, einer Kulisse, deren viele Möglichkeiten die Autorin sehr gut einzubauen wusste.

Aktuell Gegenwartsliteratur Rezensionen Roman

Kate ist eine junge Frau, in deren Leben momentan alles schief läuft. Zunächst trennt sie sich von ihrem High-School-Freund, dem sie zehn Jahre ihres Lebens geopfert hat. Dummerweise überlässt sie ihm auch noch die Wohnung und muss nun auf der Couch ihrer besten Freundin campieren, was absolut schrecklich ist, da diese gerade mit ihrem Mann versucht endlich ein Kind zu bekommen. Zudem nervt ihre tyrannische Chefin, wegen der sie sich mit einer Klage herumschlagen muss, da die Chefin Kate dazu brachte Ida Lopez – die allseits beliebte Dame mit dem unwiderstehlichen Gebäck – unrechtmäßig zu feuern. Und dann ist da noch ihr Anwalt Mitch, der nicht weniger unwiderstehlich ist als Idas Schokokekse…

Meg Cabots Roman „Der will doch nur spielen“ ist der Folgeroman zu „Um die Ecke geküsst“. Man kann diese Bücher allerdings auch unabhängig voneinander lesen. Doch wer sich nach dem Lesen wundert was „Der will doch nur spielen“ mit einem Hund zu tun hatte, dem sei gesagt: Gar nichts. Es ging lediglich in „Um die Ecke geküsst“ um einen Hund und da dieser Roman zur selben Reihe gehört, hat man hier dieses Hund-auf-dem-Cover fortgeführt. Ich jedenfalls finde das unsinnig, da dadurch weder Titel noch Cover zum Inhalt des Buches passten!

Aktuell Liebesroman Rezensionen Roman Unterhaltungsliteratur

„Ein dritter Weg des Zusammenseins“

Giacomo und Michela spielen ein Spiel, dessen Zweck es ist, bessere Menschen zu werden.

Um dieses Spiel zu spielen ist Giacomo über dem Atlantik bis nach New York geflogen, zu Michela, einer Frau, die er nur vom Sehen bei seinen täglichen Fahrten mit der Straßenbahn kennt und mit der er bisher nur ein paar Worte gewechselt hat.

Was hat diese Frau, die ihn so anzieht, und was will sie von ihm? Was ist das für ein Spiel? Und warum spielen sie eigentlich?

Noch ein Tag und eine Nacht, so viel Zeit muss sein, um es herauszufinden.

Aktuell Gegenwartsliteratur Liebesroman Rezensionen Roman

„Dash & Lilys Winterwunder“ vom Autorenduo David Levithan und Rachel Cohn ist ein wunderbares Wohlfühlbuch. Bereits mit dem ersten Satz hat mich dieser Roman, der jedes Leserherz erwärmen wird, vollkommen in seinen Bann gezogen. Für einen Bücherwurm könnte es auch nicht schöner anfangen, als in einer wirklich großen Buchhandlung:

Der Junge Dash ist gerade in seiner Lieblingsbuchhandlung Strand unterwegs und findet beim Stöbern ein rotes Notizbuch. Darin gibt ihm ein Mädchen namens Lily Anweisungen, die er befolgen soll. Er muss bestimmte Bücher im Laden finden und auf einen Lösungssatz für Lilys kleines Rätsel kommen. Und Dash schafft das Außergewöhnliche: er findet die Lösung und spielt Lilys Spiel mit.

Aktuell Jugendbuch Liebesroman Rezensionen