Schlagwort: Pubertät

Die Jugendliche SPIEGEL-Bestseller-Autorin Katharina Weiß erzählt 25 Geschichten von Jugendlichen zwischen 15-25. Es geht darum, wie die Jugendlichen und jungen Erwachsen unsere Gesellschaft wahrnehmen, was  für sie schön ist, welche Ideale sie verfolgen und wie sie sich selbst sehen. Dabei hat sie alle Arten von Menschen befragt. Von den schüchternen Leuten, die oft kaum wahrgenommen werden bis hin zu den auffallensten Leuten. Diese 25 Geschichten hat sie im Buch „Schön!?: Jugendliche erzählen von Körpern, Idealen und Problemzonen“ verarbeitet, um der Gesellschaft die Wahrheit zu zeigen.

Das Cover gefällt mir gut, denn das Auge ist ein typisch geschminktes Auge, das als hübsch gilt. Und in „Schön!?“ geht es ja genau um so etwas, das Aussehen, die Wahrnehmung, Schönheitsideale. Ich selbst bin jugendlich und kann mich deshalb sehr gut mit dem Buch identifizieren. Es gefällt mir sehr, dass die Jugendlichen so offen und unter ihrer wahren Identität über ihre Probleme, Ideale und Einstellungen reden ohne Angst davor, verurteilt oder ausgelacht zu werden.

Jugendbuch Rezensionen Unterhaltungsliteratur

Ab und zu entdeckt man sie, diese Bücher, die einen beim Lesen verzaubern, die gar nicht mal großartig spannend und aufregend sein müssen, sondern durch eine wunderschöne Sprache und liebenswerte Hauptfiguren überzeugen. Das soll jetzt aber nicht heißen, das dieses Buch langweilig war, nein, das war es überhaupt nicht. Ein solches Buch ist für mich auf jeden Fall „Das als ist mein Leben“ von Stephen Chbosky, das eine Neuauflage des vor über 10 Jahren erschienenen Romans „Vielleicht wieder morgen“ ist. Ich bin sehr froh, dass dieses Buch – mit neuem Titel und in neuer Aufmachung – nun einmal mehr an die Leser gebracht wird, ich bin wirklich hin und weg davon und kann es nur jedem ans Herz legen, der sich gern von Büchern berühren lässt.

Charlie ist 16 Jahre alt und zu einer meiner liebsten Buchfiguren geworden. Man hat immer das Gefühl, dass er ein bisschen ehrlicher und höflicher als die meisten ist, ohne dabei aufgesetzt zu wirken oder künstlich. Nein, Charlie ist so wie er ist und ich finde ihn ganz fantastisch. Er liebt Bücher, seine besten Freunde, liebt es über die Geschehnisse in der Welt nachzudenken und liefert dem Leser genau dadurch einen ganz besonderen, für viele sicher neuen Blickwinkel aufs Leben. Trotz aller Niederlangen, Ängste und Sorgen sieht er doch das Gute und strahlt eine unbändige Hoffnung aus. Und egal, was auch geschehen mag, irgendwie wird doch wieder alles gut, wenn man es nur versucht und fest daran glaubt. Charlie ist stark!

Aktuell Gegenwartsliteratur Jugendbuch Jungsecke Rezensionen