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Binny for ShortIch habe die Erfahrung gemacht, dass die schönsten Bücher oftmals die sind, die man spontan entdeckt und direkt kauft. Man darf vorher nicht zu lange überlegt haben, sondern muss sie – aus einer Eingebung heraus – einfach mitnehmen und sofort lesen. Genau so ist es mir diese Woche mit „Binny for short“ von Hilary McKay passiert. Es kommt nur noch ganz selten vor, dass ich in Buchhandlungen Bücher entdecke, über die ich zuvor noch gar nichts gehört hatte, doch hier war genau das der Fall – Autorin und Buchtitel waren mir vollkommen unbekannt. Wie gut, dass ich das sich das jetzt geändert hat!

„Binny for short“ ist ein Kinder- / Jugendbuch, das eine wunderbare Freundschafts- und Familiengeschichte erzählt. Hilary McKay schreibt sehr warmherzig und man merkt ihr an, dass sie jede ihrer Figuren liebt. Mit ihren Eigen- und Besonderheiten haucht sie ihnen Leben ein und macht sie dadurch so liebenswert. Binny empfand ich von der ersten Seite an als tolle Hauptfigur – sie ist mutig, aber auch mal ängstlich, abenteuerlustig und sehr herzlich. Natürlich kann sie auch mal frech sein, wie es sich für das Alter gehört. Auch ihre Geschwister wird jeder Leser des Buches lieben lernen, sie sind einfach klasse. Ich jedenfalls habe auf jeder Seite mitgefiebert und mich wohlgefühlt, auch wenn ich vielleicht vom Alter her nicht so ganz zur eigentlichen Zielgruppe gehöre.

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Ich habe mir in letzter Zeit ja wieder mehr englische Bücher gekauft, weil ich früher ganz viele und diese auch mit Begeisterung gelesen habe, dann aber irgendwann gar keine mehr. Jetzt möchte ich wieder mehr Zeit damit verbringen und habe mit den Büchern Trapped und Delirium – die deutsche Ausgabe von Delirium von Lauren Oliver erscheint übrigens im November – angefangen. Beide haben mir sehr gut gefallen.

Da hoffe ich, dass meine englische Glückssträhne anhält und habe mich mal der Leserunde zu Across the Universe von Beth Revis bei LovelyBooks angeschlossen. Die ersten 50 Seiten sind gelesen und bisher bin ich sehr angetan von dem Buch. Auch die deutsche Ausgabe erscheint schon im August, jedoch unter dem Titel Godspeed – Die Reise beginnt und mit anderem Cover. Warum der Titel geändert wurde, verstehe ich nicht so richtig, denn der Originaltitel passt nach meinem Empfinden sehr gut und hätte ja einfach übersetzt werden können. Dennoch glaube ich, dass auch die deutsche Ausgabe ein ziemlicher Erfolg werden wird. Da würde ich fast eine Wette abschließen 😉

Was mir aber besonders aufgefallen ist, ist, dass die englische Ausgabe mir auch von der Gestaltung her besser gefällt. In der Regel finde ich die Qualität und auch die Cover der deutschen Bücher besser, aber hier ist es mal nicht so. Das Besondere an der Hardcover-Ausgabe von Across the Universe ist, dass man den Schutzumschlag wenden kann, und die Seite nach außen drehen kann, die einem besser gefällt. Anfangs sieht man innen eine Übersicht des kompletten Raumschiffes, das den Namen Godspeed trägt, in weiß auf dunkelblauem Hintergrund. Eine tolle Idee, finde ich. Trotzdem gefällt mir auch die deutsche Ausgabe, da ich grün sehr gern mag. Und generell sehen alle Bücher, die ich bisher aus den Verlagen der Verlagsgruppe Oetinger habe, sehr toll aus.

Hier mal die beiden Ausgaben – englisch und deutsch – zum Vergleich, und dazu noch das Wendecover:

 

 

 

 

 

 

 

Ich freue mich schon sehr auf die Runde und empfehle das Buch allein für den aufregenden Anfang schon mal weiter. Denn für mich spricht es immer schon mal sehr für ein Buch, wenn es von Beginn an begeistern und fesseln kann und das kann Across the Universe. All jenen, die an Klaustrophobie leiden, kann ich es aber nur bedingt empfehlen, denn die Stimmung ist wirklich klaustrophobisch. Zum Inhalt möchte ich aber gar nicht so viel sagen, denn wenn man nicht wirklich weiß, worum es eigentlich geht, liest sich das Buch sehr viel aufregender.

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