Schlagwort: Rowohlt Polaris

untitledUnfreiwilliger Held

Oft hört man davon, dass zweite Teile oder Fortsetzungen allgemein nicht besser sind als erste Teile, und nicht selten sollen sie sogar viel schlechter sein.
Bei „Der Tod macht Schule“ von Dietrich Faber ist das absolut nicht der Fall.

Vor ungefähr einem Jahr habe ich seinen Debütroman „Toter geht’s nicht“ gelesen und war von Herrn Fabers schriftstellerischen Fähigkeiten überzeugt. Nach der Lektüre seines zweiten Romans, der gleichzeitig die Fortsetzung des ersten ist, war ich komplett begeistert und man kann sagen, dass ich ein echter Fan von Dietrich Faber geworden bin. Und auf jeden Fall ein Fan vom Kriminalhauptkommissar Henning Bröhmann, dem (unfreiwilligen) Helden in seinen Romanen.

2012 Aktuell Krimi und Thriller Rezensionen Roman Unterhaltungsliteratur

Der tote Tod und die Memme aus Überzeugung

Was passiert, wenn man kein guter Polizist ist und auf einmal einen Mordfall lösen muss? Und wenn gleichzeitig die Ehefrau von heute auf morgen weg ist, weil sie eine Auszeit braucht und den schlechten Polizisten mit zwei Kindern in empfindlichem Alter allein lässt?

Hennig Bröhmann, selbsternannte Memme und Vogelsberger Kriminalhauptkommissar, freut sich über einen freien Nachmittag mitten im Faschingstrubel und auf die Übertragung eines Fußballspiels, als seine Frau ihn darüber informiert, dass sie für eine undefinierbar lange Zeit weg muss, um ihr Leben neu zu ordnen.
Gleichzeitig meldet sich Bröhmanns Bereitschaftshandy: Ein Mann, als Tod verkleidet, wurde tot aufgefunden. Alles deutet auf Mord. Henning Bröhmann muss anscheinend da durch.

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