Schlagwort: Schicksal

Das Leben einer Mutmacherin

Wenn man ein perfektes Beispiel für eine erfolgreiche Geschichte suchen würde, wäre Jaqueline Bakir Brader die geeignete Ansprechpartnerin. Als Tochter türkischer „Gastarbeiter“, die es geschafft hat, sich einen Namen zu machen und sogar zur Arbeitgeberin geworden ist, zeigt sie, dass es sich lohnt, für seine Ideale und Träume zu kämpfen. Denn Jaqueline Bakir Braders Weg war hart und lang, aber sie hat es geschafft, die vielen Steine zu beseitigen, die ihr in diesen Weg gelegt wurden.
Ihre Geschichte erzählt sie in ihrem Buch „Die Mutmacherin“.

Frau Bakir Brader ist definitiv eine Mutmacherin. Das konnte ich selber erleben. Ich hatte das Vergnügen, sie während eines Festivals für den Frieden kennen zu lernen, das sie mitorganisiert hat. Nicht nur ihre Geschichte, sondern auch ihre Präsenz motivieren und inspirieren.

Rezensionen Sachbuch

Die junge Emma Blaxland hat alles erreicht, was sie sich im Leben nur gewünscht hat: Sie ist eine international erfolgreiche Primaballerina, sie hat einen netten Freund, Josh, und wohnt in einer schönen Wohnung in London. Doch plötzlich verlässt Josh sie und nach einem schweren Sturz kann Emma nicht mehr tanzen.

Ohne Lebensinhalt und ohne Einkommen kehrt sie zurück in das heimatliche Australien. Da erfährt sie, dass ihre Großmutter Beattie ihr schon vor vielen Jahren ein Anwesen in Tasmanien hinterlassen hat. Emma will das Haus, an dem ihr nichts liegt, für den Verkauf vorbereiten. Da stößt sie auf viele Erinnerungsstücke ihrer Großmutter, unter anderem auf ein geheimnisvolles Foto, das Beattie, einen fremden Mann und ein kleines Mädchen in inniger Pose zeigt. Wer sind diese Leute? Emma macht sich auf Spurensuche. Sie entdeckt dabei, dass es ein Leben nach dem Tanzen gibt, genau wie ihre kluge Großmutter es damals vorausgesehen hat….

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Allein wenn man die Dicke von „Wenn du mich brauchst“ sieht, wird schnell klar, dass es sich bei diesem um kein typisches Buch von Jana Frey, wie „Luft zum Frühstück“ oder „Das eiskalte Paradies“ handelt, die mir alle immer sehr gefallen haben. Gemeinsamkeiten zu ihren vorherigen Bücher hat es jedoch durchaus, so schreibt sie auch hier über die Schicksale von Jugendlichen. Wie in den anderen Büchern, könnte diese durchaus eine wahre Geschichte sein.

Die Autorin erzählt nämlich von den beiden 17-jährigen Mädchen Sky und Hannah, die beide in Amerika aufgewachsen sind. Sky lebt mit ihrer verrückten, deutschstämmigen Mutter Rosie und ihrem melancholischen Bruder Moon, der die ganze Zeit schwermütige Gedichte schreibt, in einem windschiefen Haus in Los Angeles, während ihr Vater Leek sich ausgiebigen Affären und seiner Kunst widmet. Hannah dagegen hat zwei Brüder, Vater, Mutter und eine Urgroßmutter namens Esther, die den 2. Weltkrieg und das Konzentrationslager überstanden hat; außerdem ist sie Jüdin.

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