Schlagwort: Tagebuchform

Bridgets und Joans Tagebuch Verrueckt nach dem Toyboy von Bridget GolightlyLieber Bridget und Joan als Bridget Jones

Schon beim Öffnen dieses Buches liest man eine Warnung, eigentlich eine Klarstellung des Verlags: „Bridgets und Joans Tagebuch – Verrückt nach dem Toyboy“ ist ein eigenständiges Werk, das nichts mit den Bridget-Jones-Romanen der Autorin Helen Fielding zu tun hat.
Bridget Jones? Helen Fielding? Nie gelesen. Das kann ich aber nicht über das Werk von Bridget und Joan sagen. Ihr Tagebuch habe ich gelesen und bin dadurch reicher an Erkenntnissen geworden. Die beiden Autorinnen sind ja Damen, die mehr als 80 Jahre Lebenserfahrung (nicht zusammen, sondern jede von ihnen) vorweisen können.
Während Joan so viel Zeit wie möglich an ihrem 50.000-Teile-Serienkiller-Riesenpuzzle verbringen möchte, hat ihre Freundin Bridget schon längst vergessen, wie alt sie ist und führt ein heißes und abenteuerreiches Leben. Zumindest glaubt sie das…

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Tagebuch einer Lady auf dem Lande von E M DelafieldZeitverschwendung?

Typisch für Jane Austens Romane ist die Beschreibung des beschaulichen Lebens der Engländer auf dem Lande.
Bei ihr ist es immer romantisch und tragisch zugleich, aber immer edel.
Aber nicht nur in der Viktorianischen Zeit wurde über dieses Thema geschrieben.
„Tagebuch einer Lady auf dem Lande“ ist eine Wiederentdeckung des Manhattan Verlags.
E. M. Delafield (Pseudonym der englischen-französischen Schriftstellerin Edmée Elizabeth Monica de la Pasture) hat dieses Buch 1930 veröffentlicht und wurde so eine der beliebtesten Schriftstellerinnen Englands. 1935 erschien es in Deutschland unter dem Titel „Ich und meine lieben Mitmenschen. Tagebuch einer Provinzdame“.

Ein Tagebuch dient mehreren Zwecken: Es kann eine objektive oder subjektive Beschreibung normaler Tagesabläufe sein. Es kann Erinnerungen an besonders schöne oder schlechte Tage beinhalten. Aber, wie im Falle der oben genannten provinziellen Dame, kann es sogar der einzige vorhandene Gesprächspartner sein. Es ist geduldig und kann Geheimnisse bewahren.

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Ab und zu entdeckt man sie, diese Bücher, die einen beim Lesen verzaubern, die gar nicht mal großartig spannend und aufregend sein müssen, sondern durch eine wunderschöne Sprache und liebenswerte Hauptfiguren überzeugen. Das soll jetzt aber nicht heißen, das dieses Buch langweilig war, nein, das war es überhaupt nicht. Ein solches Buch ist für mich auf jeden Fall „Das als ist mein Leben“ von Stephen Chbosky, das eine Neuauflage des vor über 10 Jahren erschienenen Romans „Vielleicht wieder morgen“ ist. Ich bin sehr froh, dass dieses Buch – mit neuem Titel und in neuer Aufmachung – nun einmal mehr an die Leser gebracht wird, ich bin wirklich hin und weg davon und kann es nur jedem ans Herz legen, der sich gern von Büchern berühren lässt.

Charlie ist 16 Jahre alt und zu einer meiner liebsten Buchfiguren geworden. Man hat immer das Gefühl, dass er ein bisschen ehrlicher und höflicher als die meisten ist, ohne dabei aufgesetzt zu wirken oder künstlich. Nein, Charlie ist so wie er ist und ich finde ihn ganz fantastisch. Er liebt Bücher, seine besten Freunde, liebt es über die Geschehnisse in der Welt nachzudenken und liefert dem Leser genau dadurch einen ganz besonderen, für viele sicher neuen Blickwinkel aufs Leben. Trotz aller Niederlangen, Ängste und Sorgen sieht er doch das Gute und strahlt eine unbändige Hoffnung aus. Und egal, was auch geschehen mag, irgendwie wird doch wieder alles gut, wenn man es nur versucht und fest daran glaubt. Charlie ist stark!

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