Schlagwort: Trilogie

Geschickt eingefädelt

Mit ihrer neuen Romantrilogie hat sich Katherine Pancol offensichtlich fest vorgenommen, ihre Leser auf die Folter zu spannen. Nach dem Lesen von Teil 1 blieb ich mit vielen Fragezeichen im Kopf zurück und auch mit der Hoffnung, dass die ganzen Mysterien so bald wie möglich erklärt werden. Zum Glück hat der carl’s books Verlag seine Leser nicht zu lange auf die Fortsetzung warten lassen. Das ist die gute Nachricht. Die nicht so gute ist, dass Katherine Pancol es uns leider nicht so einfach machen will.
In „Muchachas – Kopfüber ins Leben“, dem zweiten Teil der Trilogie um die vier unterschiedlichen kämpferischen Frauen, erleben wir einige interessante Höhepunkte, die aber gleichzeitig zu neuen Erwartungen führen. Auch lernen wir manche Romanfiguren besser kennen, die im ersten Teil nur kurz vorgestellt wurden, die Verbindungen zwischen ihnen werden auch klarer, während andere Handlungen, die im vorherigen Band eine größere Rolle gespielt hatten, vernachlässigt werden – sicherlich nur scheinbar.

Aktuell Gegenwartsliteratur Rezensionen Roman

Fortsetzung, bitte!

„Muchachas – Tanz in den Tag“, mein erster Roman von Katherine Pancol, war für mich eine echte Überraschung. Hinter dem blumigen und fröhlichen Cover versteckt sich vielmehr ein tiefgehender Roman über ganz normale Frauen, die über ihr eigenes Leben bestimmen und sich nicht allein auf das Schicksal verlassen wollen.
„Muchachas – Tanz in den Tag“ ist der erste Teil einer neuen Trilogie der französischen Bestseller-Autorin, auf die man sehr schnell süchtig wird.

Die Frauen, über die Katherine Pancol schreibt, sind sehr unterschiedlich. Nicht nur im Charakter, in ihrer Lebensweise und ihrem Beruf unterscheiden sie sich, sondern auch in der Art und Weise, wie sie Schwierigkeiten überwinden, Probleme lösen und Prioritäten setzen.

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Der Weg der gefallenen Sterne

Bei „Der Weg der gefallenen Sterne“ handelt es sich um den fesselnden 3. Band von Caragh O’Briens dystopischer Jugendbuchreihe um die junge Gaia, deren Leben innerhalb kürzester Zeit zu einem wahren Abenteuer wird. Wenn ihr „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ (Band 1) und „Das Land der verlorenen Träume“ (Band 2) noch nicht gelesen habt, dann empfehle ich euch, das ganz schnell nachzuholen und an dieser Stelle mit der Rezension erstmal aufzuhören.

Im abschließenden Teil ihrer Trilogie erzählt die Autorin von der spannenden wie beschwerlichen Reise Gaias und der Siedler Sylums zur Enklave. Für Gaia ist es kein leichter Schritt zurückzukehren, doch in Sylum sieht sie keine Zukunft mehr für ein längeres Überleben. Die Gefahr, dort zu bleiben, ist einfach zu groß und so sieht sie lieber jener Gefahr entgegen, die sie in der Enklave erwartet und die zugleich ihre einzige Chance ist.

Aktuell Jugendbuch Rezensionen

Nur ein Blick von dirAlex und Callum lieben sich bedingungslos und wollen für immer zusammen bleiben. Doch genau das gestaltet sich besonders schwierig, da Callum ein Versunkener ist, das heißt ein Geist, der keine fleischliche Form im Diesseits besitzt.

Außerdem besitzen die beiden Jugendlichen Feinde, die versuchen wollen sie zu trennen – allen voran Callums Schwester Catherine, die eine Möglichkeit gefunden hat, wieder in eine menschliche Hülle zu schlüpfen. Alex hegt nun Hoffnungen, dass auch Callum wieder ein lebendiger Mensch werden kann. Doch unterdessen überfällt Catherine die ahnungslose Alex und entwedet ihr das Amulett, welches ihre einzige Verbindung zu Callum ist …

Werden es die Liebenden dennoch schaffen, zusammenzufinden? Und wie weit würden sie gehen, um zusammen leben zu können? Was würden sie alles opfern?

Nur ein Blick von dir ist der zweite Teil einer Trilogie, die mit „Nur ein Hauch von dir“ beginnt und ich muss gestehen, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe – was ich dann auch sofort bereut habe. Aber nicht etwa, weil ich während des Lesens dem Geschehen nicht folgen konnte, sondern weil mir Nur ein Blick von dir so gut gefiel, dass ich mich fragte, wie ich das erste Buch verpassen konnte!

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Die Teenager Day und June wohnen in demselben (utopischen) Amerika, aber es könnten auch zwei ganz unterschiedliche Welten sein: Während Day aus einem Armenviertel stammt, gehört June zu der priviligierten Elite der Republik. Während Days Familie aus seinen Eltern und zwei Brüdern besteht, hat June nur noch ihren großen Bruder Metias. Ihre Eltern sind vor vielen Jahren bei einem Unfall umgekommen. Allerdings haben beide Teenager eines gemeinsam: Bei dem „Großen Test“, den alle Kinder mit 10 Jahren durchlaufen, haben sie mit der sensationellen, nie erreichten Punktzahl 1500 bestanden.

Während June jedoch zum gefeierten Wunderkind der Republik wird, werden an Day grausame Experimente durchgeführt, an denen er scheinbar zugrundegeht. In Wirklichkeit aber überlebt er und wird zu einer Art Robin Hood, der die Wohlhabenden bestiehlt und seine arme Familie und andere Slumbewohner beschenkt. In den Armenvierteln brechen immer wieder „Seuchen“ aus, schreckliche tödlich verlaufende Krankheiten. Die Reichen jedoch werden jedes Jahr wirkungsvoll gegen diese Krankheiten geimpft.

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Bei „Grischa“ hat mir besonders der erste Teil des Buches sehr gefallen. Die Stimmung, die direkt zu Beginn entsteht, war ganz besonders und hat mich richtig in das Buch hinein gezogen. Leigh Bardugo versetzt den Leser hier in eine andere Welt; innerhalb von nur wenigen Minuten ist man in einem magischen Russland angekommen und freut sich auf ein spannendes Abenteuer.

Die Hauptfiguren in „Grischa – Goldene Flammen“, dem ersten Band einer Trilogie, sind Alina und Maljen. Beide gefielen mir direkt sehr gut und machten Lust darauf mehr über sie zu erfahren. Man begeleitet sie zunächst im Kindesalter – die beiden sind Waisen und wachsen zusammen auf. Mit zunehmendem Alter stellt sich für Alina heraus, dass sie mehr für Maljen empfindet als nur tiefe Freundschaft, doch erwidert er ihre Liebe? Sein gutes Aussehen sorgt vielmehr dafür, dass er von allzu vielen Frauen umschwärmt wird, sogar die magisch begabten Grischa werfen ein Auge auf ihn. 

Aktuell Fantasy Jugendbuch Rezensionen

„Divergent“ von Veronica Roth stand tatsächlich fast ein Jahr lang ungelesen bei mir im Regal. Irgendwie kam immer etwas anderes dazwischen und so wartete und wartete das Buch endlich gelesen zu werden. Als nun kürzlich das von mir vorbestellte „Insurgent“ – Band 2 der Reihe – hier ankam, wurde es wirklich Zeit. So lange das Buch auch ungelesen ausharren musste, umso schneller hatte ich es dann gelesen.

Dass „Divergent“ eine von vielen Dystopien im Jugendbuch- bzw. YA-Bereich ist, wissen sicher die meisten von euch schon. Ein Buch nach dem anderen erscheint in diesem Genre, ein absolutes Trendthema. Doch hierbei handelt es sich nicht um irgendeine unter vielen Dystopien. Sie ist gleichermaßen spannend, fesselnd und gespickt mit neuen Ideen. Nach Panem von Suzanne Collins und Band 1 von James Dashners „Die Auserwählten“ kamen mir alle anderen Dystopien eher ruhig vor, fast muteten sie so an, als sollte eine Brücke zwischen den typischen Romantasy-Mädchen-Romanen und den echten Pageturnern unter den Dystopien geschaffen werden. Oft erschien die Liebesgeschichte wichtiger als die negative Vision einer zukünftigen Welt. „Divergent“ ist kein solches Buch. Es ist ein echter Pageturner, es lässt einen nicht mehr los und genau deshalb ist es so lesenswert.

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„Eine historische Familiensaga um Mord, Magie und Alchimie.“

Norddeutschland, 1897. Der Waisenjunge Christopher wird von der reichen Charlotte Institoris adoptiert und sein neues Zuhause wird von nun an das düstere Schloss Institoris sein, das sich auf einer Insel in der Ostsee befindet. Doch lediglich Charlotte und seine neue kleine Schwester Sylvette geben sich Mühe, ihn herzlich aufzunehmen; seine anderen beiden Adoptivgeschwister Aura und Daniel verhalten sich ihm gegenüber sehr feindselig.

Dann ist da noch der Alchimist Nestor Nepomuk Institoris, sein neuer Vater, der sich immer in den Dachgarten zurückzieht und sich kaum blicken lässt. Getrieben von Neugier und Faszination, besucht Christopher ihn und wird vom Alchimisten in die Alchimie eingeweiht: die Suche nach dem Stein der Weisen, der unter anderem die Unsterblichkeit verleiht.

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In der Welt des siebzehnjährigen Cassel ist es seit Jahrzehnten verboten Magie auszuüben und die magisch begabten Menschen – die Fluchwerker – werden in der Gesellschaft nicht anerkannt und zählen als kriminell. Cassel ist als einziger ohne besondere Kräfte in einer Familie voller Fluchwerker aufgewachsen. Als Kind hat seine Mutter, die eine Glückswerkerin ist, ihn und seine Brüder oft ‚bearbeitet‘. Nun arbeitet Cassels ältester Bruder bei einem gefürchteten Gangsterclan, sein anderer Bruder Barron studiert Jura, auch wenn es fraglich ist ob er dafür geeignet ist, und Cassel besucht ein Internat, während die Mutter für Trickbetrügerei im Gefängnis sitzt.

Als Cassel dahinterkommt, dass schon fast sein ganzes Leben jemand an seinem Gedächtnis herumpfuscht, zweifelt er immer mehr an seiner Familie. Was ist wahr und was gelogen? Hat Cassel vor drei Jahren wirklich seine beste Freundin Lila getötet und kann sich nun nur nicht mehr daran erinnern?

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